KREISOBERLIGA, 20. Spieltag

FSG Walternienburg/Güterglück - GW Dessau 1:1 (1:0)

Nach 19 Pflichtspielniederlagen (18x Liga, 1x Pokal) in Folge ging man diesen Samstag gegen Grün Weiß Dessau mal nicht als Verlierer vom Platz. Am Ende gab es ein über 90 Minuten gesehen gerechtes Unentscheiden, wobei beide Mannschaften dieses Spiel auch hätten gewinnen können.

Die erste Chance im Spiel hatten die Gäste, Lyschik verpasste knapp. Danach kam die FSG gut ins Spiel und konnte nach 13 Minuten durch David Maerten in Führung gehen. Den langen Ball von Stephan Meyer erlief sich Maerten, konnte vom letzten Verteidiger nur per Foul im Strafraum gestoppt werden, der fällige Pfiff blieb wieder mal aus, Maerten reagierte am schnellsten und traf aus spitzem Winkel zum 1:0. Kurz darauf hatte Rene Gramsch eine große Möglichkeit, sein Kopfbal aber zu zentral. Im Laufe der ersten Hälfte hatten beide Mannschaften noch gute Möglichkeiten, es blieb aber beim 1:0 für die FSG. Gramsch klärte einmal in höchster Not für seinen geschlagenen Keeper auf der Linie. Einen klaren Handelfmeter hätte die Heimelf bekommen müssen, über die Entscheidung brauchen wir hier nicht diskutieren!!

Nach der Pause übernahm Grün Weiß das geschehen, die FSG hatte große Probleme geordnet aus der eigenen Hälfte heraus zu spielen. Man war selbst nur durch Konter gefährlich, einen schloss Maerten zu zentral auf den Keeper ab. Grün Weiß selbst erspielte sich aber kaum große Tormöglichkeiten. So musste eine Standardsituation für den Ausgleich sorgen. Schelhas verwandelte einen direkten Freistoß nach 73. Minuten. In der Schlussphase merkte man der FSG an das hier ein Sieg drin war, richtig klare Möglichkeiten kamen aber selten bei rum. Bei einem Freistoß von Jens Görisch sprangen in 5m-Raum gleich 3 FSG Spieler am Ball vorbei. Nach einer Ecke kam Andre Engelhardt frei zum Schuss - rechts vorbei. Dann wiederrum ein hoher Ball in den Strafraum, der Gästekeeper ruft seinem Mitspieler zu das er den Ball aufnimmt, der Verteidiger klärt den Ball aber vorher klar mit der Hand, alle Spieler haben es gesehen, aber der Schiedsrichter und sein bestens positionierter Linienrichter hatten einen Exklusivblick. Einfach unfassbar wie man Woche für Woche lächerliche Elfmeter gegen sich bekommt (Mildensee - gleiches Schirigespann!!!) und selbst die klarsten Entscheidungen für einen nicht geahndet werden (siehe auch Jeber eine Woche zuvor). In der Nachspielzeit hätten die Gäste nach einen Konter fast noch das 1:2 erzielt. Dann pfiff Schiedsrichter Pascal Platte, der nach ca. einer Stunde für den angeschlagenen Ingolf Kirsch übernahm, die Partie ab.

Fazit: Nach 19 Niederlagen sollte man eigentlich froh sein nicht verloren zu haben, aber irgendwie konnte man sich aufgrund der Fehlentscheidungen nicht wirklich freuen. Nach dem Spiel waren sich beide Mannschaften einig das es mindens ein klarer Handelfmeter war. Naja, am Ende dann wohl ein leistungsgerechtes Unentschieden, da beide Mannschaften ihre Chancen hatten und das Spiel hätten für sich entscheiden können. Nächste Woche ist die FSG bei Lok Dessau zu Gast.

KREISOBERLIGA, 19. Spieltag

FSG Walternienburg/Güterglück - Blau Rot Coswig 1:4 (0:2)

Am Samstag empfing die FSG zuhause Blau Rot Coswig. Am Ende muss man sagen das man dieses Spiel vielleicht nicht unbedingt hätte verlieren müssen. Die Gäste waren an diesem Tage einfach die clevere Mannschaft und haben sicherlich auch verdient gewonnen. Aber von Beginn entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, die FSG war wach, gut in den Zweikämpfen und hätte eigentlich in der ersten halben Stunde in Führung gehen müssen. Einen Fernschuss von David Maerten hielt der Coswiger Schlussmann, nach einen Freistoß von Jens Görich tauchte Mario Fricke frei vorm Tor auf, der Linienrichter hob aber die Fahne - eine strittige Entscheidung! Nach Pass von Michael Schulz lief Mario Fricke aus abseitsverdächtiges Position allein auf das Tor zu, schloss aber zu überhastet ab - rechts vorbei. Die Gäste waren bis dahin nicht einmal gefährlich vor das FSG Tor gewesen, doch in der 31. Minute passierte das was im Fussball immer passiert wenn man vorn die Dinger nicht macht. Nach einem Einwurf war die Hintermannschaft nicht im Bilde, Bergt kam aus 20m frei zum Schuss, der Ball klatschte an den Pfosten, der Abpraller landete direkt bei Schölzel, der zum 0:1 (31.) einschob. Die FSG war geschockt und mit einmal komplett aus den Spiel. Coswig legte in der 42. Minute dann mit dem 2:0 nach, als die rechte Abwehrseite der der FSG zu weit aufgerückt war und Glowicki völlig frei stand und überlegt ins lange Eck einschoss.

In der Pause war man bedient, wieder hatte man sich viel vorgenommen, sehr gut gespielt und wieder hatte man sich wie in Mildensee nicht mit der Führung belohnt. Nach der Pause war die FSG gefühlt nicht auf den Platz, es spielte nur Coswig. Diese Gäste übertrafen sich beim Chancen auslassen, so muss ein berechtigter Foulelfmeter in der 61. Minute die wohl entgültige Entscheidung bringen - 3:0. Danach kam die FSG nochmal besser ins Spiel, Gramsch scheiterte am Querbalken. Mario Fricke bekam im Strafraum den Ball, legte den Ball irgendwie am Torwart vorbei, konnte aber den Ball nicht wirklich kontrollieren. Jens Görisch konnte bei einem seiner wenigen Ausflüge nach vorn nur mit einen Foul gestoppt werden. Den fälligen Strafstoß verwandlte er selbst sicher zum 1:3 (72.). Kurze Zeit später hatte wiederum Görisch die Möglichkeit per Freistoß an der Strafraumgrenze den Anschlusstreffer zu erzielen, der Schuss ging knapp links vorbei. Die Coswiger schafften es in dieser Phase nicht den Sack entgültig zu zumachen. Nach einem Freistoß hatten im Gewusel im Strafraum die eingewechselten Mark Böhlert und Andre Engelhardt Einschussmöglichkeiten, aber letzendlich bekam der Torwart den Ball. In der 89. Minute dann das 4:1 für Coswig, nach einem Konter über links und einem überlegten Rückpass traf Kunze zum Endstand. In der Nachspielzeit hatte Engelhardt nochmal die Chance auf Ergebniskosmetik, aber sein Schuss ging über den Kasten.

Am Ende eine vielleicht vermeidbare Niederlage, man hätte in Führung gehen müssen, aber bekam dann die Quittung. Die Tore brachten die Mannschaft aus dem Tritt, die Viertelstunde vor der Pause und Viertelstunde nach der Pause waren nicht gut, dort kassierte man auch 3 Gegentore. Die Gäste waren einfach cleverer an diesem Tag. Nächste empfägt man die SG Jeber-Bergfrieden/Serno zum Nachholspiel in Walternienburg.

 

FUPA SPIELBERICHT

KREISOBERLIGA, 16. Spieltag

Grün Weiß Wörlitz - FSG Walternienburg/Güterglück 2:1 (1:0)

Unsere Mannschaft trat am Samstag arg ersatzgeschwächt beim Tabellenführer Grün Weiß Wörlitz an. Gerade mal 11 einsatzfähige Spieler standen zur Verfügung.

Die taktische Anweisung war klar, tief stehen und es der Torfabrik der Liga so schwer wie möglich machen. Das man Wörlitz keine 90 Minuten vom Tor weghalten kann war klar. Das Spiel entwickelte sich wie erwartet, die Heimelf hatte die Spielkontrolle, die FSG verteidigte mit Mann und Maus. Leider brachte ein vermeidbarer Fehler den Rückstand nach einer Viertelstunde. Bis dahin fiel den Wörlitzern nicht viel ein. Wer jetz dachte die Mannschaft bricht wiedermal auseinander wurde eines besseren belehrt. Im Laufe der ersten Hälfte erspielte sich der Favorit noch 2 große Möglichkeiten, konnte aber nicht erhöhen. Die FSG kam nur über Standards vor das gegnerische Tor, ohne aber wirklich Torgefahr zu entwickeln. Nach einer Ecke von David Maerten köpfte ein Wörlitzer knapp am eigenen Tor vorbei, das war die einzig nennenswerte "Chance" in der ersten Halbzeit.

Zur Pause nahm man sich vor die Grundordnung beizubehalten, falls es zum Spielende hin immernoch 0:1 stehen würde, wollte man versuchen auf das eine Tor zu gehen um vielleicht doch eine Überraschung zu landen. Aber schon in der 50. Minute fiel das 2:0. Nach einer Ecke fiel Florian Körner der Ball unglücklich auf den Fuss, seine Klärung landete bei Malende, der zum 2:0 einschoss. Aber die FSG trat an diesem Tag als Mannschaft auf und zeigte vorallem eine kämpferisch stark verbesserte Leistung im Gegensatz zu vielen anderen Spielen wo man nach Rückständen meist einbrach. Nennenswerte Chancen gab es für die Heimelf nur noch eine, als Torjäger Daniel Richter nach einer Ecke für die FSG an der Mittellinie Andre Engelhardt den Ball abnahm und auf Robin Boer im FSG Tor zu stürmte. Boer verhinderte mit einer Glanzparade die Vorentscheidung! In der 84. Minute kam die FSG dann sogar noch zum Anschlusstreffer, Enrico Bürgel behauptete den Ball und brachte ihn am Strafraum zu Patrick Hinz, der direkt abzog - 1:2. In den Schlussminuten warf die FSG nun alles nach vorn um irgendwie noch den glücklichen Ausgleich zu erzielen. Es gab 3 gute Freistoßmöglichkeiten, die aber allesamt nichts einbrachten. Dann pfiff Schiedsrichter Frank Griebel die Partie ab.

 

Fazit: Trotz der vielen Ausfälle verkaufte sich die Mannschaft besser als in den letzten Spielen. Alle sind von einer hohen Niederlage ausgegangen, doch man hielt vorallem kämpferisch dagegen und hielt sich das komplette Spiel an die taktische Vorgabe, so kam die Tormaschine des Tabellenführers nie wirklich ins Rollen! Am Ende dann sogar ärgerlich das beide Tore irgendwie vermeidbar waren, dennoch eine verdiente Niederlage auf die man aber aufbauen kann. Nächste Woche empfängt man in Walternienburg die SG Abus Dessau.

FUPA SPIELBERICHT

(mit VIDEO Highlights)

KREISOBERLIGA, 14. Spieltag

FSG Steutz/Leps - FSG Walternienburg/Güterglück 3:0 (3:0)

Unsere Mannschaft hat am Samstag nach verschlafener Anfangsphase völlig verdient 0:3 in Steutz verloren. Man hatte sich viel vorgenommen, doch schon nach 5 Minuten traf Fabian Wallwitz aus ca 30m sehenswert zum 0:1. Dieser Treffer brachte sofort wieder Unruhe in die Mannschaft, es wurde untereinander gemeckert, alles was man vor dem Spiel angesprochen hatte war dahin. Nach einer Viertelstunde spielten sich die Heimelf über die linke Seite durch, die Abwehr von Stephan Harbig reichte nicht aus und Tim Schröter stand frei vor FSG Schlussmann Robin Boer. Der Ball sprang unglücklich über Boers Füße und es stand 0:2 (14.). Der Schock saß tief, es lief nichts zusammen. So kam Schröter nach enem Freistoß völlig frei zum Kopfball und erzielte das 3:0 (24.). Schröter, den man nie unter Kontrolle bekam, musste danach verletzungsbedingt ausgewechselt werden, erst ab da stockte das Angriffsspiel der Heimelf ein wenig und unsere Mannschaft kam besser ins Spiel. Vor der Pause erarbeitete man sich ein Übergewicht und kam auch zu Chancen. Rene Gramsch scheiterte nach Pass von Michael Schulz am Keeper, auch David Maerten tauchte frei vor Finger auf und scheiterte. Patrick Hinz hatte 2 Kopfballmöglichkeiten, aber nichts wirklich zwingendes. Steutz/Leps blieb bei Kontern aber stets gefährlich.

Nach er Pause entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel ohne wirklich Chancen auf beiden Seiten. Die beste Chance für die FSG Walternienburg/Güterglück hatte Jens Görisch nach einem Freistoß, den Finger noch über die Latte lenkte. Mit der Zeit gab es für Steutz immer mehr Räume zum kontern, die beste Möglichkeit vergab Baier, sein Schuss ging knapp rechts am Tor vorbei. Am Ende blieb es beim verdienten Heimsieg.

Fazit: Die erste halbe Stunde wurde völlig verschlafen, die ersten Torschüsse der Steutzer waren alle drin, danach hatte die Mannschaft eher mit sich zutun und war vorallem in der zweiten Halbzeit viel zu harmlos. Nächste Woche empfängt man den neuen Tabellendritten Jeber-Bergfrieden/Serno zum ersten Heimspiel des Jahres.

 

FUPA SPIELBERICHT

KREISOBERLIGA, 7. Spieltag

Grün Weiß Dessau - FSG Walternienburg/Güterglück 4:2 (1:1)

Erste Mannschaft verspielt im dritten Spiel in Folge eine Führung!!

 

Am Samstag musste die FSG erneut eine sehr schmerzliche und auch vermeidmare Niederlage einstecken. Trotz der Ausfälle von Boer, Lachmann, Meyer, Fricke, Schulz, Winkler, T. Maerten und D. Maerten konnte man lange gut mithalten und nach einer Stunde hätte man nicht erahnen können das man dieses Spiel noch 2:4 verliert. Doch es kam so wie es in den letzten Wochen halt immer kommt - aber der Reihe nach!

Von Beginn an entwickelte sich ein offenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. In der Anfangsphase war die Heimelf die etwas gefährlichere Mannschaft, folglich ging Grün Weiß dann auch nach einem Konter mit 1:0 in Führung (19.). Die FSG war aber nicht geschockt, spielte weiter gut mit. In der 41. Minute dann der Ausgleich, Görisch steckte fein für den eingewechselten Alexander Elizarov durch, dieser lupte aus 20 Metern sehenswert über den herauseilenden Keeper - 1:1 - Halbzeitstand.

Zu Beginn der zweiten Hälte das gleiche Bild, die FSG war im Spiel, endlich auch mal richtig in den Zweikämpfen. Kurz nach der Pause gab es Freistoß aus knapp 20 Metern zentral für die Gäste, diesen setzte Jens Görisch noch knapp links neben das Tor. Aber nur 2 Minuten später bekam die FSG noch einen, zugegeben eher fragwürdigen, Freistoß an gleicher Position zugesprochen. Diesen versenkte Görisch dann im linken unteren Eck (50.). Danach wurde es dann von Minute zu Minute hektischer, Dessau spielte offensiver, womit die FSG Abwehr zunächst einige Probleme hatte. Und dann kam auch noch das Schiedsrichtergespann ins Spiel!! Christian Allner spielte im Strafraum nach einer riskanten Grätsche ganz klar den Ball, der Gegenspieler ließ sich schon klar vorher in den Mann fallen, Schiedsrichter Kilz entschied direkt auf Elfmeter, dieser wurde dann auch sicher verwandelt - 2:2 (64.). Nach dem Elfmeter gegen uns in Coswig das zweite Geschenk der Schiedsrichter bei einer FSG-Führung, darf wohl nicht sein. Das dachte sich dann auch der Linienrichter und drohte den bereits gelb vorbelasteten Christian Allner mit einer "persönlichen Strafe"! Ein Linienrichter darf halt sagen was er will, wenn der Spieler auf so etwas eingeht kriegt er halt gelb - machte in der Summe gelb/rot - provoziert von einem ewig grinsenden Linienrichter. Abseits-Entscheidungen gabs dann auch nicht mehr, geschweige denn vom Handspiel vor dem 4:2 der Hausherren. Grün Weiß versuchte alles um das Spiel zu gewinnen, spielte trotz Überzahl lange Zeit umständlich, schaffte dann aber leider doch das 3:2, am Ende eben auch noch das 4:2. Die FSG hatte beim Stand von 2:2 die riesen Chance durch Elizarov erneut in Führung zu gehen, ihm versprang aber allein vorm Torwart der Ball. Auch nach dem 3:2 für Grün Weiß hatte Patrick Hinz den Ausgleich auf dem Schlappen, verzog aber völlig!

Am Ende eine vermeidbare Niederlage, man war gut im Spiel, die Einstellung stimmte, die Hektik in der letzten halben Stunde war dann Gift, der Platzverweis entscheid hier ganz klar die Partie. Nächste Woche steht das Heimspiel gegen Lok Dessau an.

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