KREISOBERLIGA - 30. und Letzter Spieltag

Dessauer SV 97 - FSG W´burg/G´glück 7:2 (5:0)

FSG beim DSV chancenlos - Platz 3 nach überragender Saison


Zum Spiel brauch man eigentlich nicht viel zu erzählen, die FSG war von Anfang an chancenlos. Dem DSV merkte man an das Sie unbedingt den Sieg wollten, unsere Mannschaft war in der Abwehr fast das ganze Spiel überfordert. So stand es nach 45 Minuten schon 5:0 und das Spiel erinnerte an den letzten Kunstrasenauftritt letzte Saison bei Dessau 05 (0:13)! In der Pause motivierte man sich noch einmal und wollte nun in den letzten 45 Minuten der Saison nochmal dagegen halten. Am Ende stand ein hochverdienter 7:2 Sieg für den DSV, der noch höher hätte ausfallen können. Die Tore für die FSG schossen Alexander Lachmann und Kevin Tinaglia. An diesem gebrauchten Tag war für die FSG einfach nichts zu holen. Glückwunsch an den DSV zu dieser Leistung und zu dieser Rückrunde! Als dann das Ergebnis aus Oranienbaum bekannt wurde konnte auch unsere Mannschaft jubeln, durch die Niederlage von Dessau 05 II. schloss man die Saison auf einem sensationellen Dritten Platz ab! Dann ging es nach Grimme wo die Saison gebührend gefeiert wurde.


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KREISOBERLIGA - 25. Spieltag

FSG Walternienburg/Güterglück - SG Abus Dessau 4:4 (2:2)

Kein Sieger im Spitzenspiel - Hinz trifft 3x


Im Spitzenspiel der Kreisoberliga mussten beide Teams auf 6 Stammkräfte verzichten, trotzdem wurde den zahlreichen Zuschauern ein turbulentes und unterhaltsames Spiel geboten, das am Ende wohl leistungsgerecht keinen Sieger hatte.

Trotz der Ausfälle der beiden mit Abstand besten Torschützen der FSG (Kevin Tinaglia und Jens Görisch) versuchte man vorn Druck zu machen, früh zu attackieren und dann über den schnellen Christopher Jobs zum Erfolg zukommen. Bereits nach 4 Minuten konnte Patrick Hinz nach Vorlage von Rene Gramsch die frühe Führung erzielen. Nur kurze Zeit später eroberte Jobs den Ball und lief allein auf den Torwart zu, scheiterte aber am herauseilenden Keeper. Doch auch die Gäste spielten in dieser von Anfang an munteren Partie mit und kamen nach einem Freistoß von rechts durch Matthias Präger zum Ausgleich (13.). Ein Spieler köpfte vorher freistehend an den Pfosten und der Abus Angreifer behielt im Fünfmeterraum den Überblick. Fast alle Angriffe liefen über Jobs, ihn bekamen die Gäste über 90 Minuten nie wirklich in den Griff. Er war es auch, der sich energisch im Strafraum durchsetze und kurz vorm Abschluss noch von hinten klar gefoult wurde, der Schiedsrichter zeigte direkt auf den Punkt und nur die gelbe Karte für den Abwehrspieler. Da beide etatmäßigen Elfmeterschützen der FSG fehlten nahm sich Patrick Hinz die Kugel und versenkte sicher zur erneuten Führung - 2:1 (23.). Die Heimelf setzte nach und hätte nur 2 Minuten später das 3:1 erzielen müssen, erst lief Jobs an der sehr weit aufgerückten gesamten Abus-Abwehr vorbei, scheiterte wiederholt am Torwart, erkämpfte sich dann aber nochmals den Ball, passte überlegt in den Rückraum wo Hinz knapp rechts am Tor vorbei schoss! Das rächte sich direkt in der nächsten Szene, nach einem Freistoß, wiederum von rechts, kam Jackowski am langen Pfosten sträflich frei zum Kopfball -2:2 (28.). In der Folge wurde es ein wenig ruhiger, kurz vor dem Halbzeitpfiff hatten die Gäste aber noch einmal eine gute Chance, ein langer Ball auf Präger, der sich gegen Stephan Harbig durchsetzte, den Ball dann über FSG-Keeper Robin Boer, aber auch über das Tor hob.

Nach der Pause dann gleich wieder die FSG, der eingewechselte Michael Schulz schoss nach starker Jobs-Vorarbeit knapp links am Tor vorbei. Ein Schuss von Hinz konnte der Abus-Keeper parieren. In der 56. Minute dann das 3:2 durch Gramsch, er köpfte den Ball nach Flanke von Jobs ins Tor. Abus behielt im Mittelfeld die Überhand, ohne sich aber eine gute Torchance herauszuspielen, die FSG beschränkte sich auf schnelle Gegenstöße. Die Gäste bekamen im Laufe des Spiels immer mehr Freistöße aus gefährlichen Situationen, konnten es aber nicht wirklich nutzen. Eine Viertelstunde vor Schluss kam die Heimelf nochmal, Schulz setzte sich im Mittelfeld durch, steckte durch auf Jobs, der sich mit Glück gegen zwei Abwehrspieler behauptete, den Ball am Torwart vorbeilegte, dabei aber klar vom Keeper gefoult wurde, ein unstrittiger Strafstoß. Patrick Hinz nahm sich erneut den Ball und verwandelte mit etwas Glück zum vielumjubelten 4:2 (74.). Danach warf Abus alles nach vorn, die erste Großchance von Präger vereitelte Robin Boer im FSG Tor noch sehr stark. Beim 4:3 sah die gesamte Abwehr nicht gut aus, ein Querschläger von André Engelhardt landete im Strafraum bei Präger, der den Ball in die Mitte brachte wo Jackowski goldrichtig stand (84.). Die Schlussphase wurde dann hektisch, die Gäste kämpften und stemmten sich gegen die drohende Niederlage und wurde dann in der Schlussminute durch den Linienrichter dafür belohnt. Jedenfalls war er der einzige am Spielfeld der hundertprozentig gesehen haben will das der Ball im Tor war! Nach abgefälschtem Schuss von David Sander kam Jackowski am zweiten Pfosten aus spitzem Winkel zum Abschluss, der Ball sprang an die Unterkante der Latte, von da aus an den Pfosten und zurück, prallte auf den Oberschenkel von Torwart Boer und wurde geklärt! Da Boer auf der Linie stand kann der Ball eigentlich nicht drin gewesen sein, aber die Entscheidung stand und der Frust war natürlich riesengroß. Danach war dann Schluss.

In einer jederzeit fair geführten Partie ein am Ende im Zustande kommen eher glücklicher Punkt für Abus, der aber durch den kämpferischen Aufwand am Ende nicht unverdient ist. Vor dem Spiel hätte man den Punkt auf FSG Seite wohl unterschrieben, nach dem Spielverlauf war es dann ärgerlich. Die Mannschaft bleibt damit Zweiter und muss nächste Woche in Lindau zum Derby gegen die FSG Vorfläming antreten, die jeden Punkt im Abstiegskampf benötigt.

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KREISOBERLIGA - 21. Spieltag

FSG Walternienburg/Güterglück - FSG Steutz/Leps 1:0 (0:0)

Vor über 80 Zuschauer gewann die erste Mannschaft am Samstag das Derby gegen die FSG Steutz/Leps knapp mit 1:0. Die Heimelf begann stark, verlor aber mit zunehmender Spielzeit in der ersten Hälfte immer mehr die Spielkontrolle. Die Gäste gewannen im Mittelfeld die wichtigen Zweikämpfe und so kam die heimische FSG nur selten gefährlich vor das gegnerische Tor. Trotzdem gab es auf beiden Seiten gute Gelegenheiten! Der Steutzer Sebastian Hecht traf nach gutem Zuspiel das Lattenkreuz, wenige Minuten später traf er nach einem Kopfball wiederum nur die Querlatte! Ein wenig Glück hatte man in einer Szene als Andre Engelhardt bei einem Zweikampf im Strafraum wohl einen Schritt zu spät kam und der Schiedsrichter nicht auf Strafstoß für Steutz entschied. Aber auch die FSG war ein, zweimal gefährlich vor dem Steutzer Gehäuse. Nach Pass von Jens Görisch schob Christopher Jobs den Ball schon am Torhüter vorbei, aber ein Verteidiger klärte kurz vor der Linie, auch nach einem Kopfball von Kevin Tinaglia klärten die Gäste in höchster Not. In der 36. Minute hatten dann die Gäste Glück, als Jobs allein aufs Tor zulief und der Steutzer Verteidiger Rene Rummel ihm als klarer letzter Mann von hinten foulte, zur Verwunderung aller gab es nur die gelbe Karte. Nach dem Spiel erklärte der Schiedsrichter das er ihn nicht klar als letzten Mann gesehen hatte! Bis zur Pause passierte dann nichts weiter.

Nach der Pause das gleiche Bild, die Gäste hatten ein Übergewicht im Mittelfeld, konnten sich nun aber auch keine klaren Chancen mehr herausspielen. In dieser Phase schaffte die Heimelf es überhaupt nicht Aktionen nach vorn zu starten. Knapp 20 Minuten vor dem Ende war der Ball dann im Walternienburger Tor, doch Schiedsrichter Roye hatte zuvor ein Foul gesehen und gab den Treffer für die Gäste zurecht nicht! Danach kam die FSG über den Kampf wieder besser ins Spiel. So musste eine Standardsituation dieses Spiel entscheiden! In der 82. Minute gab es Freistoß links außen, knapp 2 Meter vor der Eckfahne, Jens Görisch zog den Ball halb hoch auf den zweiten Pfosten, der Ball ging an allen vorbei und schlug direkt neben den Pfosten zum vielumjubelten Führungstreffer ein! Danach verteidigte man die Führung und hielt die Null, was im Hinspiel ja nicht klappte!

Am Ende ein sicherlich glücklicher Sieg, die Gäste waren über weite Strecken die bessere und vorallem zweikampfstärkere Mannschaft. Nach diesem Sieg sind beide Mannschaften jetzt punktgleich, durch das bessere Torverhältnis steht unsere Mannschaft über das Osterwochenende auf einen sensationellen 3. Tabellenplatz und hat jetzt schon 40 (!!) Punkte auf dem Konto. Nächster Gegner ist in 2 Wochen die SG Waldersee/Vockerode.

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KREISOBERLIGA - 16. Spieltag

FSG Walternienburg/Güterglück - Blau Rot Coswig 2:0 (1:0)

FSG überwintert sensationell auf Platz 4

 

Im letzten Spiel vor der Winterpause empfing die FSG (6.) zum Hinrundenauftakt den Tabellendritten aus Coswig. Aufgrund der bisherigen zwei Aufeinandertreffen in dieser Saison (Pokal und Liga) konnte man von Beginn an ein hitziges Duell erwarten. Die FSG kam gut ins Spiel und setzte die Gäste direkt unter Druck. Nach nur 3 Minuten gelang Kevin Tinaglia nach schönem Zuspiel von Jens Görisch das frühe 1:0, als er frei vorm Torwart auftauchte und eiskalt abschloß. In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel ohne große Torchancen. Schiedsrichter Tobias Burg hatte keine leichte Aufgabe, viele Fouls und Nicklichkeiten, über jede Aktion wurde von irgendwem auf dem Platz und auch neben dem Platz gemeckert, der Spielfluss ging fast völlig verloren. In der 24. Minute dezimierten sich die Gäste selbst, als Kunze wegen wiederholtem Foulspiel Gelb-Rot sah. Die Überzahl konnte die FSG nicht ausnutzen, man behielt im Mittelfeld zwar die Oberhand, Chancen waren aber Fehlanzeige. Viele Verletzungsunterbrechungen und Diskussionen zwangen den Schiedsrichter zu 5 Minuten Nachspielzeit in Hälfte Eins. Nach der Pause dann endlich Fussball, die Gäste waren trotz Unterzahl zu Beginn der Pause bissiger und gewannen im Mittelfeld die wichtigen Zweikämpfe. Bei einem Angriff konnte der Angreifer im Strafraum nur durch ein Foul aufgehalten werden und es gab zurecht Strafstoß. Der Coswiger Kapitän Winster trat an und scheiterte an Robin Boer. Das Spiel blieb kampfbetont, aber die FSG kam wieder besser in die Partie. In der 61. Minute sah der zuvor schon wegen Meckern verwarnte Alexander Lachmann nach einem Foul ebenfalls die Gelb-Rote Karte. Das Spiel blieb zerfahren und lebte von der Spannung. Die Heimelf versuchte nun die Entscheidung zu erzwingen, gute Chancen von Steffen Hahn und Kevin Tinaglia wurden vergeben. Einen Kopfball von Christopher Jobs parierte der Coswiger Schlussmann glänzend. Dann eine knifflige Szene, eine Unstimmigkeit zwischen Verteidiger und Torwart nutze Hahn und spitzelte den Ball am Keeper vorbei, wurde dabei aber von beiden klar behindert, die Unparteischen entschieden auf weiterspielen. In der 83. Minute dann die Entscheidung, Jobs eroberte an der Mittellinie den Ball und lief allein auf das Tor zu, scheiterte erst am Torwart, im zweiten Versuch traf er zum umjubelten 2:0. Jens Görisch hätte in der Schlussphase noch erhöhen können, sein Schuss ging aber knapp über das Tor.

Das Ergebnis geht am Ende in Ordnung, es war ein ausgeglichenes Spiel, das frühe Tor spielte der FSG in die Karten, wenn der Elfmeter für Coswig drin ist, kann es auch ganz anders laufen. Das 2:0 sorgte dann für die Entscheidung. Durch die Niederlage von Abus überwintert die FSG sensationell auf dem 4. Tabellenplatz und hat mit 30 Punkten fast soviel Punkte wie am Ende der gesamten letzten Saison. Die Liga ist bis Platz 10 sehr eng und spannend, jetzt heißt es Kräfte bündeln und in der Rückrunde zu beweisen das man zurecht dort oben steht!

Die FSG Walternienburg/Güterglück wünscht all unseren Sponsoren, Fans, Zuschauern, Lesern und Gästen ein frohes Weihnachtsfest und einen schönen Start ins Jahr 2015!

 

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KREISOBERLIGA - 15. Spieltag

FSG Walternienburg/Güterglück - Dessauer SV 97 2:2 (0:0)

An einem eher gebrauchten Tag für die FSG hat man gegen starke Gäste am Ende noch irgendwie einen Punkt erkämpft! In der ersten Halbzeit war das Spiel noch ausgeglichen, die FSG hatte durch Kevin Tinaglia 2 gute Chancen, die Gäste trafen nach Kopfball von Torjäger Zabel nur den Querbalken. Nach der Pause wurde der DSV stärker, machte folgerichtig das 0:1 (56.), dabei sah die Hintermannschaft der FSG nicht gut aus. Das 0:2 war fast eine Kopie, wieder zur Grundlinie durchgestartet, zurückgelegt, wieder drin (65.). Das Spiel plätscherte so dahin, bei der FSG lief nichts zusammen und es sah nicht danach aus das in diesem Spiel noch etwas zu holen war. Die Gäste hätten in dieser Phase das Spiel entscheiden können, brachten den Ball aber nicht mehr im FSG Tor unter. In der 84. Minute wurde dann Rene Gramsch im Strafraum zu Fall gebracht und es gab zurecht Strafstoß. Kevin Tinaglia verwandelte sicher zum 1:2. Die Mannschaft witterte nochmal die Chance und zeigte endlich den Kampf und den Einsatz den man von Beginn vermissen ließ. Nur 2 Minuten später wurde wieder Rene Gramsch vom herausstürmenden Torwart förmlich umgehauen, er spielte zwar den Ball, ging aber mit Knie voran in den Mann, klares gefährliches Spiel vom Torwart. Über einen Elfmeterpfiff hätte sich hier keiner beschweren dürfen, der Schiedsrichter gab aber nur Eckball. Für Rene Gramsch ging die Partie nicht weiter und die FSG spielte in Unterzahl zu Ende. Auch danach blieb es hektisch, Schiedsrichter Kilz verlor völlig die Spielkontrolle, viele Fouls und Nicklichkeiten von beiden Seiten blieben ungeahndet. Als auch der eingewechselte Michael Schulz umgesenst wurde spielte die FSG in doppelter Unterzahl! In der Nachspielzeit warf die FSG alles nach vorn, ein langer Ball von Stephan Harbig wurde von André Engelhardt in den Lauf von Christopher Jobs verlängert der zum viel umjubelten 2:2 einschob.
Am Ende ein glücklich erkämpfter Punkt für die FSG, bei der 80 Minuten lang nichts zusammen lief. Die Gäste sahen wie der sichere Sieger aus, spielten sehr clever und nutzen die Fehler der Heimelf. Die Mannschaft gab aber nicht auf und wurde am Ende für ihren Kampf zum Schluss belohnt. Nächste Woche empfängt man zuhause Blau Rot Coswig zum letzten Spiel des Jahres.

 

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KREISOBERLIGA - 14. Spieltag

SG Jeber-Bergfrieden/Serno - FSG Wburg/Güterglück 0:6 (0:2)

Nach 4. Sieg in Folge nun Dritter!!!

 

Am 14. Spieltag musste die FSG zur SG Jeber-Bergfrieden/Serno reisen, dort wurde wie in den letzten Aufeinandertreffen ein eher enges und schweres Auswärtsspiel erwartet. Das am Ende ein 6:0 Kantersieg auf der Ergebnistafel stand konnte vorher keiner erahnen. Die Vorzeichen waren gut, bis auf Christian Allner (Rücken) und Patrick Hinz (Leiste) hatte das Trainerteam Bittkau/Metzker alle Spieler beisammen. 

Von Beginn zeigte die Mannschaft das sie gewillt war hier den Platz als Sieger zu verlassen. Es wurde wie in den letzten Spielen sehr früh attackiert, schon die Abwehrspieler wurden angelaufen und so zu langen Bällen gezwungen, so kam man durch Fehler der Heimelf zwangsläufig zu Torchancen. Der erste Schuss von Kevin Tinaglia brachte nichts ein, einen Freistoß von Jens Görisch hielt der Keeper sehr stark. Im nächsten Angriff hatte Mario Fricke die Chance und verzog. Nach 13. Minuten musste Pascal Lude leider mit Kniebeschwerden ausgewechselt werden, für ihn kam Marvin Albrecht ins Spiel, dieser fügte sich nahtlos ins Spiel ein. Nach einer Ecke von Albrecht kam Christopher Jobs an den Ball, sein Kopfball ging knapp vorbei. Nach 20 Minuten dann endlich die verdiente Führung, nach Zuspiel von Mario Fricke traf Alexander Lachmann ins linke untere Eck. Die FSG blieb spielbestimmend, eroberte immer wieder im Mittelfeld die Bälle. und wenn mal ein Ball durch kam stand die Abwehr um Frank Plantikow und Stephan Harbig sicher und hatte keine Probleme mit den gegnerischen Stürmern. Die Heimelf fiel eher mit Fouls auf, die Schiedsrichter Naumann und vorallem seine Assistenten nicht ahndeten, zeigten lieber gelbe Karten wegen meckern, anstatt die Spieler bei den Fouls zu schützen! In der 36. Minute dann die beruhigende 2:0 Führung, eine Ecke von Marvin Albrecht landete nach einem Abstimmungsfehler von Verteidiger und Keeper direkt im Tor. In der Folge dann die beste Chance der Heimelf, nach einem Foul von Harbig gab es Freistoß an der Strafraumgrenze. Der erste Schuss ging in die Mauer, den Nachschuss lenkte Robin Boer mit einer großartigen Parade über das Tor.

In der Pause musste die FSG das zweite mal verletzungsbedingt wechseln, Mario Fricke musste mit Oberschenkelproblemen in der Kabine bleiben, für ihn kam Rene Gramsch. Auch der vor dem Spiel schon verletzungsbedingt geschwächte Gegner hatte bis zum Beginn der zweiten Hälfte schon zweimal wechseln müssen!

Nach der Pause versuchte Jeber-Bergfrieden/Serno noch einmal ins Spiel zurückzukommen, die FSG fand nicht gleich wieder ins Spiel. Nach einer Stunde kontrollierte man wieder die Partie und kam nach einen Freistoß von Görisch durch Marvin Albrecht zum vorentscheidenden 3:0 (63.). Das Spiel war entschieden, die Heimelf zeigte immer weniger Gegenwehr. Nach einer Ecke schoss Görisch einen Abpraller direkt aufs Tor, für den schon geschlagenen Torwart rettete ein Spieler auf der Linie. Das 4:0 dann nach dem wohl schönsten Angriff des Spiels. Nach einem Doppelpass startete Verteidiger Lucas Sens über die linke Seite ein Sololauf, ließ zwei gegnerische Verteidiger aussteigen, drang energisch in den Strafraum ein und legte vorm Tor überlegt quer zu Lachmann, der nur noch einschieben brauchte. Ein wirklich sehenswerter Angriff der mit einem Tor belohnt wurde! Die FSG blieb weiter dran, immer wieder angetrieben von Christopher Jobs, der wie immer überall auf dem Platz zu finden war. Immer wieder gewann man die wichtigen Zweikämpfe und schaltete blitzschnell über die Außenspieler Tinaglia und Gramsch um. Weitere Chancen von Tinaglia, Lachmann und Jobs fanden nicht ihr Ziel. In der 82. Minute krönte Jobs seine Leistung mit dem 5:0, als er nach einer Standardsituation den Ball über die Linie drückte. In der Nachspielzeit erhöhte Rene Gramsch nach Freistoß von Tinaglia mit seinem ersten Saisontor noch auf 6:0.

Fazit: Eine sehr starke und vorallem konzentrierte Vorstellung beschert der Mannschaft den 4. Sieg in Folge. Ein Ergebnis mit dem vor dem Spiel nicht zu rechnen war, sicherlich erwischte der Gegner einen gebrauchten Tag und musste frühzeitig mit Faulhaber und Becker zwei wichtige Spieler ersetzen, das soll die Leistung der Mannschaft aber nicht schmälern. Alle Spieler lieferten eine starke Leistung ab und verdienen sich so den hervorragenden 3. Tabellenplatz, was nach dem bereits 14. Spieltag wohl niemand so erwarten konnte!!! Der Gegner hatte an diesem Tag aber nicht nur auf dem Platz kein Kreisoberliganiveau, auch die Verantwortlichen neben dem Platz bewiesen dies sehr eindrucksvoll! Nach etlichen Aufeinandertreffen immernoch gesperrte Spieler unter falschen Spielerpass´ auflaufen zulassen ist nicht sooooo clever!! Nächste Woche empfängt die FSG zuhause den Dessauer SV 97, deren Form nach schwachem Saisonstart klar nach oben zeigt.

 

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SPIELBERICHT JEBER-BERGFRIEDEN

KREISOBERLIGA - 12. Spieltag

SV Mildensee - FSG Walternienburg/Güterglück 2:4 (1:2)

Am 12. Spieltag musste die FSG zum Tabellenfünften nach Mildensee reisen und konnte am Ende einen 4:2 Auswärtssieg bejubeln. Bereits nach handgestoppten 18 Sekunden zappelte der Ball das erste mal im Netz der Heimelf, als Pascal Lude den Ball erkämpfte und vor dem Tor uneigennützig auf Patrick Hinz abspielte, der zum 0:1 einschob. Die Mannschaft blieb dran und konnte nach nur 7 Minuten auf 0:2 erhöhen. Kevin Tinaglia drückt den Ball nach einem Freistoß von Jens Görisch über die Linie. Die Gäste blieben die spielbestimmende Mannschaft, mussten aber nach einer halben Stunde den Anschlusstreffer hinnehmen. So stand es zur Pause 1:2.

Direkt nach Wiederanpfiff setzte sich Jens Görisch energisch durch und konnte im Strafraum nur durch ein Foul gestoppt werden. Den fälligen Strafstoß verwandelte Kevin Tinaglia sicher zum 1:3. Nur 4 Minuten später bekam auch Mildensee einen Elfmeter zugesprochen, als Mario Fähse nur durch ein Foul zu stoppen war. Der Dessauer Carsten Schlag verwandelte zum 2:3. In der Folge war es ein ausgeglichenes Spiel, das Pascal Lude in der Schlussminute mit dem 2:4 entschied. 

Am Ende ein verdienter Sieg, mit dem man nun 20 Punkte auf dem Konto hat, das ist gleichbedeutend mit der besten Halbserie in der Kreisoberliga seit dem Aufstieg 2011! Nächste Woche ist spielfrei, danach empfängt man zuhause den neuen Tabellenzweiten aus Oranienbaum/Wörlitz.

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KREISOBERLIGA - 11. Spieltag

FSG Walternienburg/Güterglück - FSG Vorfläming 5:1 (2:0)

Hochverdienter Derbysieg

 

Nur 2 Tage nach dem 0:3 bei Tabellenführer Abus Dessau traf unsere FSG in Güterglück auf die neugegründete FSG Vorfläming. Am Ende landete man einen hochverdienten 5:1 Sieg gegen harmlose Gäste. Durch ein Eigentor von Stefan Ritter, der einen Schuss von Pascal Lude knapp vor der Linie klären wollte und ins eigene Tor traf, ging man schnell in Führung (9.). Auch danach blieb man die spielbestimmende Mannschaft. Einen Freistoß von Jens Görisch parierte Gästekeeper Leps sehr stark. Auf der Gegenseite verfehlte Eichelmann nach einem Freistoß knapp das Tor. Dann eine strittige Szene, Marvin Albrecht wurde klar im Strafraum gefoult, Schiedsrichter Griebel entschied auf Elfmeter, doch der Linienrichter überstimmte ihn und es gab nur Freistoß an der Strafraumgrenze, der nichts einbrachte. In der 34. Minute bekam Eichelmann nach einer Beleidigung an Jens Görisch die Rote Karte. Nur kurze Zeit später wurde Christopher Jobs im Strafraum zu Fall gebracht, Jens Görisch verwandelte den fälligen Strafstoß gewohnt sicher zum verdienten 2:0 (38.). Nach der Pause wollte man schnell die Entscheidung und bekam in der 49. Minute erneut einen Strafstoß zugesprochen, als wiederum Jobs im Strafraum von den Beinen geholt wurde. Görisch setzte diesem Elfmeter genau in den Dreiangel - 3:0! Der eingewechselte Alexander Lachmann erhöhte nach einem Solo auf 4:0 (67.) und Kevin Tinaglia traf sogar noch zum 5:0 (80.). Als in der 85. Minute Jobs und Lachmann die Gäste schon im eigenen Strafraum beim Spielaufbau störten und der Ball dem Verteidiger an die Hand sprang entschied der Schiedsrichter zum dritten Mal auf Strafstoß. Den platzierten Schuss von Görisch konnte Leps mit einer sehenswerten Parade abwehren. Mit dem Schlusspfiff traf Torsten Fricke für die Gäste nach einen Fehler von Mario Fricke noch zum 5:1 (90.).
Am Ende ein hochverdienter Sieg der auch in der Höhe voll in Ordnung geht. Bei besserer Chancenverwertung hätte es gut und gerne noch 1-2 Tore mehr geben können. Einziger Wermutstropfen ist wiedermal das Gegentor in der Schlussminute, was dieses mal zwar ohne Folgen blieb, aber in den vergangenen Spielen schon mehrere Punkte gekostet hat! Mit jetzt 17 Punkten nach 11 Spielen steht man derzeit auf Platz 9, hat aber auch nur 6 Punkte Rückstand auf die Tabellenspitze, die obere Tabellenhälfte ist sehr eng und spannend. Zum 10. der Tabelle hat man nun 4 Punkte Vorsprung, zum Abstiegsplatz sogar schon 12 Punkte! Nächste Woche gehts nach Mildensee (5.), auch dort sollte man nicht chancenlos sein.

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KREISOBERLIGA - 9. Spieltag

FSG Walternienburg/Güterglück - TuS Kochstedt 4:3 (3:1)

Nach drei eher unglücklichen Spielen konnte unsere Mannschaft dieses Wochenende mal wieder gewinnen. Kevin Tinaglia und Christopher Jobs brachten die FSG mit 2:0 in Front. Die Gäste verkürzten direkt im Gegenzug. Marvin Albrecht stellte noch vor der Pause den 2 Tore Vorsprung wieder her. Nach dem 3:2 für Kochstedt erhöhte Pascal Lude auf 4:2. Das es am Ende wieder spannend wurde hat man sich wiedermal selber zuzuschreiben - 4:3! Dieses mal konnte die Führung aber über die Zeit gebracht werden! Dieses Erfolgserlebnis sollte Aufschwung geben für das nächste Wochenende, an dem zwei schwere Spiele anstehen!

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KREISOBERLIGA - 4. Spieltag

SV Dessau 05 II. - FSG Walternienburg/Güterglück 5:2 (1:1)

Zweite Niederlage in Folge

 

Am 4. Spieltag musste die FSG bei der Verbandsliga-Reserve des SV Dessau 05 antreten. Die Dessauer gelten als sehr heimstark, was sich in diesem Spiel wieder zeigen sollte. Dem Trainerteam Bittkau/Metzker fehlten in diesem Spiel Andre Engelhardt, Pascal Lude und Michael Schulz. David Maerten fällt mit einer schweren Knieverletzung den Rest der Saison aus!
Trotz der eher mäßigen Vorzeichen ging man in der 34. Minute durch einen verwandelten Elfmeter durch Jens Görisch mit 0:1 in Führung. Leider kassierte man nur 2 Minuten später direkt den Ausgleich. Nach der Pause stellte die 05 Reserve das Ergebnis innerhalb von 10 Minuten auf 4:1, wovon sich die Mannschaft nicht mehr erholte. Die Folge waren viele Meckereien auf Schiedsrichter und Mitspieler, was eigentlich diese Saison abgestellt werden sollte! Durch ein Eigentor verkürzte man nochmal auf 4:2, aber Meinhardt stellte nur 5 Minuten später den alten Abstand wieder her. Am Ende eine verdiente 5:2 Niederlage mit der bisher schwächsten Saisonleistung.

Nächstes Wochenende gilt es beim punktlosen Tabellenletzten Lok Dessau II. den Negativtrend zu stoppen.

 

Aufstellung:

Boer, Görisch, Harbig, Allner, Sens, Jobs, Fricke (44. Hinz), Tinaglia, Albrecht, Plantikow, Lachmann

 

Tore:

0:1 Görisch (34., Strafstoß), 1:1 Reimann (36.), 2:1 Klehn (53.), 3:1 Reimann (57.), 4:1 Klehn (63.), 4:2 Nicoll (75., Eigentor), 5:2 Meinhardt (80.)

 

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KREISOBERLIGA - 3. Spieltag

FSG Walternienburg/Güterglück - SV Germania Roßlau 1:2 (1:1)

FSG verliert Spitzenspiel knapp

 

Am 3. Spieltag kam es auf dem Sportplatz in Güterglück zum Aufeinandertreffen der FSG Walternienburg/Güterglück (1.) und dem Landesklasse-Absteiger und Staffelfavoriten SV Germania Roßlau (2.). Der FSG musste in diesem Spiel auf Patrick Hinz (Rückenprobleme) und David Maerten (Knieverletzung) verzichten.

Von Beginn an entwickelte sich ein Spiel das dem Namen "Spitzenspiel" völlig gerecht wurde, die Germania war bemüht um Spielkontrolle, die FSG störte den Spielaufbau der Gäste und wollte dann über schnelle Gegenstöße zum Erfolg kommen. So auch die erste Chance nach knapp 10 Minuten, Marvin Albrecht erkämpfte sich im Mittelfeld den Ball, spielte auf den pfeilschnellen Pascal Lude, der für Alexander Lachmann durchsteckte, dieser ließ den Roßlauer Torwart keine Abwehrchance, doch der Linienrichter sah eine Abseitsstellung, sicher eine sehr knappe Entscheidung! In der Folge waren die Gäste optisch überlegen, hatten viel Ballbeseitz, ohne sich aber gute Torchancen zu erspielen, der letzte Pass kam meist zu ungenau oder die FSG-Abwehr zum Kapitän Jens Görisch konnte die Situation klären. Wiederum nach einem Ballgewinn im Mittelfeld schaltete sich Görisch mit in den Angriff ein, nach langem Pass von Lude tauchte er vorm Germania-Gehäuse auf, sein Schuss ging knapp rechts vorbei. Ein langes Zuspiel von Kevin Tinaglia erlief sich Lachmann, ging am Torwart vorbei, sein Abschluss wurde aber geblockt. Danach wurde Germania stärker, war dann vorallem bei Standardsituationen gefährlich. So war es dann auch ein Freistoß der zur Roßlauer Führung führte, König traf aus 20m durch die Mauer zum 0:1 (36.), ein Ball der nie flach durch die Mauer darf! Aber die Antwort ließ nicht lange auf sich warten, Pascal Lude konnte nur durch ein Foul gestoppt werden, den fälligen Freistoß verwandelte Jens Görisch eiskalt gegen seinen alten Verein ins rechte untere Eck - 1:1 (40.). Vor der Pause noch eine knifflige Szene für das Schiedsrichtergespann, Lude stoppte einen Roßlauer Spieler im Strafraum mit einer riskanten Grätsche, traf Ball und Gegner, über einen Strafstoßpfiff hätte sich hier aber keiner beschweren dürfen.

Zu Beginn der zweiten Hälfte erspielten sich die Gäste ein leichtes Übergewicht, die FSG kam kaum aus der eigenen Hälfte, ließ aber auch nicht wirklich etwas gefährliches zu. Wenn der Ball mal erobert wurde, wurden die Bälle zu schnell wieder hergeggeben. Nach einer Stunde dann die erneute Führung für die Gäste, eine Flanke wurde zunächst geklärt, der "zweite Ball" landete wieder beim Gegner, die folgende Flanke auf den eingewechselten Dennis Meyer konnte Christopher Jobs nicht richtig klären, Meyer bedankte sich mit dem 1:2 (60.). Die FSG war aber alles andere als geschockt, kämpfte sich wieder in die Partie. Als König dann in der 74. Minute mit Gelb-Rot vorzeitig zum Duschen musste, warf man in Überzahl alles nach vorn. Ein Schuss von Görisch ging links vorbei, nach einer Ecke setzte Jobs einen Kopfball knapp drüber. Wiederum Görisch tankte sich rechts stark durch, schoss dann aber zu eigennützig aufs Tor statt in der Mitte die freien Mitspieler zu bedienen. In der Nachspielzeit tauchte der eingewechselte Mario Fricke nach einem abgeblockten Schuss plötzlich völlig frei vorm Gästetorwart auf, scheiterte aber am Keeper. Nach der folgenden Ecke setzte Lachmann einen Kopfball knapp neben das Tor. Danach pfiff Schiedsrichter Bube die Partie ab.

Ein sehr gutes Kreisoberligaspiel in dem ein Unterschieden wohl das richtig Ergebnis gewesen wäre, aber mit etwas Glück und Geschick verteidigte Germania Roßlau in Unterzahl den Vorsprung bis zum Schlusspfiff über die Zeit. Die FSG kann mit der gezeigten Leistung hochzufrieden sein, man hat gesehen das man mit den Spitzenteams der Kreisoberliga mithalten kann. Man war drauf und dran einen Punkt gegen Germania mit zunehmen, aber das nötige Glück und auch die nötige Konzentration im Abschluss fehlten leider. Jetzt heißt es nächste Woche bei Dessau 05 II. wieder zu punkten.

 

Aufstellung FSG:

Boer, Görisch, Harbig (75. Messerschmidt), Sens, Jobs, Lude (56. Fricke), Tinaglia, Albrecht, Lachmann, Schulz (63. Schulz)

 

Tore:

0:1 König (36.), 1:1 Görisch (40.), 1:2 Meyer (60.)

 

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KREISOBERLIGA - 2. Spieltag

FSG Walternienburg/Güterglück - TSV Mosigkau II. 2:0 (1:0)

Mit souveräner Leistung an die Tabellenspitze

Am vergangenen Samstag stellte sich auf dem Güterglücker Sportplatz die Reserve des TSV Mosigkau vor. Dank einer über 90 Minuten souveränen Vorstellung ließ die FSG keinen Zweifel daran aufkommen, wer am Ende den Platz als Sieger verlassen wird und konnte sich damit an die Spitze der Tabelle setzen. Dem Trainerteam Bittkau/Metzker fehlten mit Marvin Albrecht, Christian Allner und Lucas Sens gleich mehrere Spieler aus der erfolgreichen Startelf der Vorwoche. Ausserdem wurde Pascal Lude, auf Grund einer Blessur am Knöchel, über die volle Spielzeit auf der Bank geschont. In die Anfangself zurück kehrten dafür Mario Fricke, David Maerten und Kapitän Jens Görisch.
Die FSG übernahm von Anfang an das Heft des Handelns und schnürrte den Gegner in seiner Hälfte ein. Dennoch wurden die ersten Angriffe nicht von Erfolg gekrönt. Das änderte sich in der fünften Minute. Stürmer Alexander Lachmann konnte nach einem Einwurf den Ball gegen 2 Gegenspieler behaupten und dann nur noch mit einem Foul gestoppt werden. Zum fälligen Freistoß standen Maerten und Görisch bereit, wobei letzterer den Ball gefühlvoll über die Mauer trat. Der Torhüter war zwar mit dem Fingerspitzen dran, konnte das Tor aber nicht verhindern. Somit stand es 1:0 für die FSG (5.). Die Führung gab dem Spiel der Gastgeber mehr Sicherheit. Der Ball lief dabei phasenweise hervorragend durch die eigenen Reihen. Nach einem Doppelpass mit Maerten sah sich Torjäger Patrick Hinz allein dem Torhüter gegenüber, umkurvte diesen noch und traf dann aus spitzem Winkel nur noch das Aussennetz (27.). Die Abwehr der FSG ließ nichts zu und so konnte sich auch Christopher Jobs als Sechser immer wieder in die Angriffe einschalten. Einem Schuß von Jobs schaute der gegnerische Torwart nur hinterher. Der klatschte an den Innenpfosten und landete von dort beim etwas überraschten Frank Plantikow, der den Ball nur an den Aussenwinkel des Gehäuses setzen konnte. Kurz danach pfiff der über alle Maßen souveräne Schiedsrichter Tobias Grune die erste Halbzeit ab.
Auch nach dem Seitewechsel war die FSG die spielbestimmende Mannschaft, ohne dabei aber wirklich zwingend zu sein. Gefährlich wurde es vor Allem nach Standardsituationen, doch die letzte Entschlossenheit fehlte. Die Entscheidung dann in der 72. Minute, der wie immer sehr laufstarke Kevin Tinaglia erkämpfte den Ball und leitete ihn in Richtung Lachmann weiter. Dieser behauptete den Ball wieder stark und lupfte ihn in den Lauf von Maerten, der ihn direkt per Kopf in den Lauf von Hinz verlängern wollte. Zunächst schien der letzte Verteidiger der Gäste die Situation klären zu können, doch sein Rettungsversuch entwickelte sich zu einem gefährlichen Lupfer über den eigenen Keeper hinweg unhaltbar ins lange Eck. Die 2:0 Führung brachte allerdings nicht die erwartete Ruhe bis Spielende. Mosigkau hatte nun seine stärkste Phase. Trainer Christoph Bittkau reagierte und brachte Stefan Messerschmidt für Lachmann (76.). Die FSG spielte nun bis Ende keinen guten Fußball mehr. Dennoch kamen die Gäste zu keiner klaren Torchance.
Am Ende ein klarer und ungefährdeter Sieg für die FSG Walternienburg/ Güterglück. Einziges Manko die etwas fahrlässige Chancenverwertung, sowie die letzten viertel Stunde. Als nächster Gegner kommt nach dem freien Pokalwochenende Landesklasseabsteiger Germania Roßlau nach Güterglück. Trainer und Mannschaft werden im Training hart arbeiten und sich auf diesen sicherlich schweren Gegner vorbereiten.

Aufstellung:
Boer, Engelhardt, Görisch, Fricke, Schulz, Jobs, Tinaglia, Plantikow, Maerten, Lachmann (76. Messerschmidt), Hinz

Tore:
1:0 Görisch (5.), 2:0 Witzlau/Eigentor (72.)

 

FUPA SPIELBERICHT

Fotos: Simone Zander (Volksstimme)

KREISOBERLIGA - 1. Spieltag

Blau Rot Coswig - FSG Walternienburg/Güterglück 1:6 (0:5)

Revanche für Pokal-Aus geglückt

 

Eine Woche nach dem Pokal-Aus gegen Coswig trafen am 1. Spieltag der neuen Saison beide Mannschaften direkt wieder aufeinander. Zu diesem Spiel mussten beide Teams auf mehrere Leistungsträger verzichten, so fehlten auf Coswiger Seite unter anderem Kunze und Wanzek, die FSG musste auf Jens Görisch, Mario Fricke und David Maerten verzichten. Trotzdem wollte man Revanche für das unglückliche Pokal-Aus eine Woche zuvor.

Von Beginn setzte die Mannschaft das Vorhaben um und machte Druck, die Coswiger kamen überhaupt nicht ins Spiel. Pascal Lude, der in der ersten Halbzeit von seinen Gegenspielern überhaupt nicht zu halten war, traf nach starker Einzelleistung nur die Unterkante der Latte, von der der Ball vor die Torlinie sprang. Auch danach ging es nur in eine Richtung, eine Direktabnahme von Patrick Hinz nach Flanke von Lude parierte der Keeper sehr stark, doch in der 8. Minute war auch er dann machtlos. Pascal Lude fing einen Abstoß ab, umkurvte noch 2 Verteidiger und schob allein vorm Torwart überlegt zum 0:1 ein. Am Spiel änderte sich nicht viel, Hinz lief von der Mittellinie allein auf den Keeper zu, wurde im allerletzten Moment von einem heraneilenden Verteidiger gestört. Immer wieder überspielten die schnellen Mittelfeldspieler der FSG die Coswiger Verteidigung, die zeitweise sehr hochstehend auf einer Linie agierte. So auch in der nächsten Szene, der überragende Lude schickte Hinz auf die Reise, dieser passte direkt wieder in den Lauf zu Lude, der mit seinem Schuss nur den Pfosten traf, von da sprang der Ball zu Hinz, der einen Verteidiger ausspielte und mit seinem Schuss die Unterkante der Latte traf, wieder sprang der Ball heraus. Kurz darauf fast eine Kopie des Spielzuges, Lude steckte höhe Mittellinie für Christopher Jobs durch, der ebenfalls allein auf den Keeper zulief und überlegt zum 0:2 traf (18.). Nur 4 Minuten später erkämpfte sich Lude am gegnerischen Strafraum den Ball, spielte Kevin Tinaglia frei, der mit einem trockenen Schuss ins lange Eck das zu diesem Zeitpunkt hochverdiente 0:3 erzielte (22.). Coswig sorgte in der ersten Hälfte einzig mit Weitschüssen für ein wenig Gefahr. Ganz anders die FSG,wiederum Lude schickte Alexander Lachmann auf rechts außen, dieser ließ an der Eckfahne einen Verteidiger aussteigen, zog Richtung Strafraum, stach dort durch 2 Verteidiger hindurch zum Tor, statt den Ball nun in den Rückraum zu spielen lupfte er den Ball frech über den überraschten Keeper ins Tor - 0:4 (29.), ein sehenswerter Treffer!!! Das 0:5 dann wieder nach altbewährtem Muster, Jobs steckte für Hinz durch, der allein auf den Coswiger Schlussmann zulief und einschob. Bis zur Pause hätten gut und gerne noch 2 weitere Treffer fallen können, aber die Chancen durch Hinz, Tinaglia und Albrecht wurden vergeben.

Nach der Pause stand Coswig hinten sicherer und die Partie verlief ausgeglichener, die erste Chance hatte aber wieder die FSG, Lachmann traf den Ball aber nach einem Freistoß von Tinaglia nicht richtig. In der 66. Minute wurde dann Jobs im Strafraum klar von den Beinen geholt, Schiedsrichter Bube hatte keine Wahl und zeigte sofort auf den Punkt. Geburtstagskind Kevin Tinaglia nahm sich den Ball und verwandelte mit etwas Glück zum 0:6. In der Folge kam Coswig besser ins Spiel, nach einem Abstimmungsfehler zwischen Jobs und André Engelhardt stand Weigl allein vor FSG Keeper Robin Boer, der diese Chance aber zunichte machte. Die FSG überließ Coswig die Spielkontrolle, blieb bei Konter aber immer gefährlich, gute Chancen durch Hinz und dem eingewechselten Michael Schulz wurden nicht genutzt. In der 84. Minute tankte sich der Coswiger Weigl durch 4 Spieler durch und traf aus 20m über Boer hinweg zum 1:6, ein sicherlich vermeidbarer Treffer. Kurz vor Schluss hätte Marvin Albrecht nach Zuspiel von Jobs noch die Möglichkeit auf 1:7 zu erhöhen, scheiterte aber am Torwart. Danach pfiff der Schiedsrichter die faire Partie ab.

Ein auch in dieser Höhe völlig verdienter Sieg durch einer geschlossenen Mannschaftsleistung bescherten der Mannschaft einen tollen Saisonstart. Nächste Woche muss an dieser Leistung angeknüpft werden um zuhause auch gegen die Reserve von Mosigkau bestehen zu können, diese gewannen dieses Wochenende 3:1 gegen Kochstedt.

 

Aufstellung:

Boer, Engelhardt, Allner, Harbig, Sens, Jobs, Tinaglia, Albrecht, Lude (53. Schulz), Lachmann (68. Schulz), Hinz (81. Messerschmidt)

 

Tore:

0:1 Lude (8.), 0:2 Jobs (18.), 0:3 Tinaglia (22.), 0:4 Lachmann (29.), 0:5 Hinz (36.), 0:6 Tinaglia (66., Strafstoß), 1:6 Weigl (84.)

 

FUPA SPIELBERICHT

Kreispokal der Köthener Brauerei (1. Runde)

FSG W´burg/G´glück - Blau Rot Coswig 8:10 n.E. (3:1; 5:5; 5:5)

Dreimalige Führung reicht nicht aus

 

In einem "echten" Pokalkrimi verlor die FSG am Ende im Elfmeterschießen 8:10 gegen Ligakonkurrent Blau Rot Coswig, nachdem es nach 90, sowie nach 120 Minuten bereits 5:5 gestanden hatte!

Dabei war man in der ersten Hälfte die klar bessere Mannschaft, führte hochverdient mit 3:1, hätte bei besserer Chancenverwertung zur Pause höher führen müssen. Nach der Pause kam Coswig besser ins Spiel und nach 2 individuellen Fehlern glichen die Gäste innerhalb von nur 2 Minuten zum 3:3 aus. Nachdem dann Maerten auch noch wegen wiederholten Foulspiel des Platzes verwiesen wurde dachte man die Partie kippt völlig, doch die FSG zeigte Moral und schlug in Unterzahl zurück. Görisch und Lachmann trafen zum zwischenzeitlichen 5:3, einen weiteren Treffer von Lachmann pfiff der Schiedsrichter wegen vermeintlichem Abseits ab. Die Gäste schienen geschlagen, doch der Linienrichter (!!) brachte sie wieder ins Spiel! Bei einer harmlosen Situation im Strafraum entschied der Schriedsrichter auf Abstoß, die Situation schien geklärt, doch der Linienrichter hatte ein Foulspiel gesehen und stimmte den Schiri um - 5:4. In der zweiten Minute der Nachspielzeit traf Weigl mit einem sehenswerten "Sonntagsschuss" zum 5:5. Die Verlängerung verlief dann eher ruhig, man hatte aber nicht den Eindruck das die FSG in Unterzahl spielte. Die beste Chance hatte Pascal Lude, sein Schuss verfehlte das Tor knapp. In der 120. Minute zwang Jens Görisch den Coswiger Keeper Wanzek noch einmal zu einer Glanzparade. Dann gab es Elfmeterschießen! Die ersten 7 Schützen trafen allesamt sicher, Mario Fricke scheiterte dann am Gästekeeper, Weigl traf zur Entscheidung!!

Am Ende natürlich große Enttäuschung auf Seite der Heimelf, nach gutem Spiel stand man mit leeren Händen da. Aber die Leistung sollte Mut geben für den Auftakt in der Liga nächste Woche, man spielte knapp eine Stunde in Unterzahl, ging sogar wiederum in Führung, dann brachte eine sehr fragwürdige Entscheidung den Gegner nochmal zurück ins Spiel. Im Elfmeterschießen gehört dann immer ein wenig Glück dazu. Auch Kompliment an Coswig, die trotz dreimaligem Rückstand immer wieder zurück kam. Schiedsrichter Kirsch hatte vorallem in Hälfte Zwei große Probleme und war teilweise nicht Herr der Lage. Nächste Woche zum Ligaauftakt treffen beide Mannschaften wieder aufeinander, dann geht es aber um 3 Punkte, was wichtiger ist als der Pokal! Hoffen wir mal das sich die Gemüter im laufe der Woche wieder beruhigen und alle ein gutes und faires Spiel sehen!!!

 

Aufstellung FSG:

Boer, Görisch, Fricke, Harbig, Sens (58. Jobs), Allner, Lude, Tinaglia, Maerten, Albrecht (82. Schulz), Hinz (66. Lachmann)

 

Aufstellung Coswig:

Wanzek, Pelz, Meyers, Schumann, Stein (80. Giebner), Rothe, Dauert (68. Katerbau), Seidlich, Howe, Kunze, Weigl

 

Tore:

1:0 Lude (18.), 1:1 Howe (36.), 2:1 Hinz (38.), 3:1 Lude (43.), 3:2  Howe (55.), 3:3 Seidlich (57.), 4:3 Görisch (75.), 5:3 Lachmann (78.), 5:4 Weigl (85., Strafstoß), 5:5 Weigl (90.+2)

Elfmeterschießen:

5:6 Seidlich, 6:6 Görisch, 6:7 Howe, 7:7 Tinaglia, 7:8 Kunze, 8:8 Allner, 8:9 Pelz, Fricke scheitert an Wanzek, 8:10 Weigl

 

Besonderheiten:

Gelb/Rot - Maerten (64. wiederholtes Foulspiel)

 

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