Kreisoberliga; 30. und letzter Spieltag

Walternienburger SV - SV Mildensee 4:2 (1:1)

Aufstellung:

Körner, O.; Plantikow; Schulz; Fricke; Körner, F.; Metzker (Specht); Jobs; Lude; Maerten; Lachmann (Harbig); Kuhle

 

Tore WSV: Lude 2x, Harbig, Jobs

SG Abus Dessau - Walternienburger SV 1:2 (1:1)

Kreisoberliga; 29. Spieltag

Der WSV schafft nach 11 (!!!) Spielen in Folge ohne Sieg den erhofften Befreiungsschlag und den damit verbundenen Klassenerhalt in der Kreisoberliga.

Glückwunsch an´s Team das diese schwere Situation gemeistert hat!!

 

Aufstellung:

Körner, O.; Gramsch; Bittkau (68. Lachmann); Metzker; Schulz; Plantikow; Lude; Maerten; Kuhle; Harbig; Görisch

 

Tore:

1:0 Schur (34.), 1:1 Kuhle (43.), 1:2 Görisch (90, Strafstoß)

Kreisklasse; 15. Spieltag

SV Walternienburg II. - SG Kühnau 4:2 (2:1)

Aufstellung:

Lausmann; Gramsch; Schulz; Specht; Schulschenk (62. Naumann); Borchers; Harbig; Schulz (83. Kemp); Maerten; Plantikow; Lachmann (75. Ulrich)

 

Tore:

1:0 Maerten (8., Strafstoß), 2:0 Schulz (30.), 2:1 Lüth (32.), 3:1 Lachmann (60.), 4:1 Maerten (78.), 4:2 Apel (90.)

 

Besondere Vorkommnisse:

- Lausmann (WSV) hält zwei (!!!) Elfmeter (der erste musste wiederholt werden) von Witte (Kühnau)

- Gelb-Rot gegen Lüth (Kühnau)

Kreisklasse; 14. Spieltag

SV Walternienburg II. - SC Vorfläming Nedlitz II. 9:4 (3:2)

Aufstellung: Lausmann; Wenzel (60. Kilz); Fischer (50. Böining); Krietsch; Gramsch; Specht; Schulz; Borchers; Kuhle; Lachmann; Ulrich

 

Tore: 1:0 Ulrich (8.), 1:1 Huhn (16., Strafstoß), 2:1 Borchers (23.), 3:1 Lachmann (27.), 3:2 Kalkofen (34.), 4:2 Lachmann (51.), 5:2 Ulrich (55.), 6:2 Ulrich (70.), 7:2 Lachmann (71.), 8:2 Ulrich (75.), 8:3 Huhn (77.), 9:3 Böning (80.), 9:4 Huhn (90.)

Kreisoberliga; 28. Spieltag

SV Walternienburg - FSG Steutz/Leps 1:1 (0:0)

Aufstellung: Körner, O.; Plantikow; Fricke; Körner, F.; Bittkau (62. Schulz); Jobs; Böning; Lude (80. Harbig); Görisch; Maerten; Schröter (74. Kuhle)

 

Tore: 0:1 Schröter (46.), 1:1 Lude (68.)

Kreisoberliga; 18. Spieltag - Nachholspiel

SV Walternienburg - SV Chemie Rodleben 0:2 (0:1)

Aufstellung:

Plantikow; Fricke; Bittkau; Jobs; Gramsch; Körner, F.; Böning; Kuhle; Lachmann (79. Schulz); Görisch; Schröter (19. Harbig)

 

Tore:

0:1 Thamm (26.), 0:2 Thamm (47.)

 

Besondere Vorkommnisse: Gelb-Rot Gramsch (WSV)

 

 Spielbericht SV Chemie Rodleben

Kreisoberliga; 26. Spieltag

SV Walternienburg - ESV Lok Dessau 1:2 (0:1)

Vor wieder ca. 90 Zuschauern (!!!) verlor der WSV unglücklich aber dennoch verdient gegen den Tabellenführer aus Dessau. Man musste in der Startelf ohne die beiden Torjäger Marc Schröter und Stefan Kuhle auskommen.
Die Dessauer waren das ganze Spiel die erwartet spielerisch stärkere Mannschaft, der WSV hielt kämpferisch voll dagegen. Erst ein direkt verwandelter Freistoß kurz vor der Pause brachte die Führung für Lok. Im zweiten Durchgang das gleiche Bild, Lok spielte nach vorn, der WSV verteidigte. Florian Böning verwandelte einen Elfmeter zum vielumjubelten Ausgleich. In der letzten Viertelstunde versuchte Lok alles, doch die riesen Chance zur Führung vergab der eingewechselte Marc Schröter für den WSV kurz vor Schluss als er von der Mittellinie allein aufs Tor lief und am Torwart scheiterte. Quasi mit dem Abpfiff traf Lok Dessau dann noch zum 2:1 und schoss des WSV noch tiefer in den Abstiegsstrudel.

 

Aufstellung:

Körner, O.; Gramsch; Schulschenk; Fricke; Körner, F.; Jobs; Böning; Hahn (46. Schröter); Görisch; Lude; Lachmann (Maerten)

 

Tore:

0:1Baßin (43.), 1:1 Böning (75., Strafstoß), 1:2 Orling (87.)

Kreisklasse; 8. Spieltag

SV Walternienburg II. - Einheit Dessau 4:4 (2:3)

Am 8. Spieltag der Kreisklasse traf die zweite Mannschaft des WSV auf einen alten Bekannten. Zu Gast in Walternienburg war Einheit Dessau, auf die man bereits in der Vorrunde dieser Meisterrunde traf. Beide Partien verliefen sehr torreich, was sich auch dieses mal nicht ändern sollte. Da dem Trainerteam Plantikow/Schulschenk/Walther nur 10 Spieler zur Verfügung standen halfen mit Jens Görisch (in der KOL zuvor gelb gesperrt), Stefan Kuhle und Florian Böning aus.

Der Boden war sehr tief, aber dennoch für diese Jahreszeit gut bespielbar. Die spielstarken Gäste erwischten den besseren Start, die WSV Abwehr sah nach einem Freistoß nicht gut aus und der Dessauer Kühn konnte ungehindert ins lange Eck einköpfen - 0:1 (4.). Auch danach war Einheit die bessere Mannschaft, mit einfachen Pässen kombinierten sie sich durch das Mittelfeld ohne jedoch richtig gefährlich zu werden. Der WSV versuchte sich spielerisch zu befreien, was allerdings nicht klappte. Die Gäste setzten die Abwehr um Kapitän Jonas Wenzel stark unter Druck, im Mittelfeld war zu wenig Bewegung, sodaß viele Bälle schon im Aufbau verloren gingen. Die einzige WSV Chance in der Anfangsphase hatte Michael Schulz, sein Schuss ging knapp am Tor vorbei. In der 24. Minute fiel dann aus dem Nichts der 1:1-Ausgleich. Einen Freistoß an der Mittellinie schlug Jens Görich in den Strafraum, wo Stefan Kuhle den Torwart mit einem Kopfball überwandt. Doch nur drei Minuten später schlief die Verteidigung der Hausherren erneut, nach einem Freistoß flog der Ball quer durch den Strafraum, an allen vorbei, als der Dessauer Kapitän Chris Röder am zweiten Pfosten völlig frei auftauchte und zur erneuten Führung der Gäste einschob (27.). Direkt mit dem nächsten Angriff erhöhte Einheit auf 3:1. Schulz ließ seinen Gegenspieler links laufen, dieser ging bis zur Grundlinie, seine straffe Flanke wurde von Torwart Danny Aderholz unglücklich ins eigene Tor gelenkt. Danach kam der WSV besser ins Spiel, vorallem über John und Görisch wurde das Spiel angetrieben, aber noch konnte man sich keine klaren Chancen erspielen. Kurz vor der Pause tauchte Steve Ulrich allein vorm Dessauer Torwart auf, im Nachschuss verwandelte er zum 2:3 (40.). 

In der Halbzeit ersetzte Florian Böning Erik Naumann, der den agilen Mittelstürmer Wagner nie richtig in den Griff bekam. Direkt nach Anpfiff wurde es ein anderes Spiel, der WSV ging früh drauf und stellte jetz die Dessauer Abwehr vor Problemen. Die ersten Schüsse von Görisch und John verfehlten noch ihr Ziel. In der 58. Minute dann endlich der Ausgleich, nach einer feinen Ecke von Jens Borchers traf Stefan Kuhle zum 3:3. Aber wer nun dachte das Spiel würde sich drehen wurde drei Minuten später wieder enttäuscht. Die Abwehr bekam den Ball nicht weg und Röder traf von der Strafraumgrenze unter die Latte - 3:4 (61.). Dieses sollte in diesem Spiel der letzte Torschuss der Gäste sein, danach begann der WSV einen wahren Sturmlauf, die Dessauer beschränkten sich voll auf die Defensive. Aber zunächst konnten die Hausherren ihre Chancen nicht nutzen, erst in der 75. Minute traf Stefan Kuhle zum verdienten Ausgleich - 4:4. Der WSV wollte mehr, sie schnürrten Einheit in die eigene Hälfte ein. Nach der Verletzung von Steve Ulrich musste man in Unterzahl weiter spielen, was man auf dem Feld nicht sah, der WSV erspielte sich Chance um Chance. Alexander Lachmann setzte sich links stark durch, sein Schuss lenkte der Keeper gerade noch um den Pfosten. Marc John sein Schuss aus 20m wurde im letzten Moment abgefälscht, der Torhüter wäre machtlos. Danny Specht schloss einen feinen Pass von Kuhle frei vorm Tor überhastet ab - drüber. Schiedsrichter Zepter entschied nach einem klaren Foul vom Torwart an Kuhle nicht auf Strafstoß, sondern auf "Ball gespielt", kurioser Weise hatte Dessau trotzdem Einwurf! In der Nachspielzeit vergab Kuhle noch zweimal freistehend vor Torhüter.

Fazit: Ein verdientes Unentschieden zweier guter Mannschaften. Die Gäste waren in der ersten Halbzeit besser, der WSV in Hälfte Zwei. Mit ein wenig Glück hätte man bei der Chancenanzahl am Ende vielleicht noch gewinnen können. Aber nach dreimaligen Rückstand muss man mit dem Punkt zufrieden sein.

 

Aufstellung:

Aderholz; Wenzel; Naumann (46. Böning); Bittkau, C.; Specht; John; Borchers; Schulz (55. Lachmann); Kuhle; Görisch; Ulrich

 

Tore:

0:1 Kühn (4.), 1:1 Kuhle (24.), 1:2 Röder (27.), 1:3 Jung (29.), 2:3 Ulrich (40.),

3:3 Kuhle (58.), 3:4 Röder (61.), 4:4 Kuhle (75.)

Nachholspiel 4. Spieltag - Kreisklasse Meisterrunde

ASG Vorwärts Dessau II. - SV Walternienburg II. 0:2 (0:2)

Stefan Kuhle und Steve Ulrich treffen für den WSV

(von Michael Schulz)

 

Im ersten Spiel seit Mitte November 2012 traf unsere zweite Mannschaft auf die Landesklasse-Reserve der ASG Vorwärts Dessau. Trainer Torsten Walther hatte mit einigen Besetzungsproblemen zu kämpfen, konnte aber trotzdem eine schlagkräftige Truppe aufbieten.

Auf einen schneebedeckten Platz, nur die Linien waren frei geschoben, versuchten es beide Mannschaften trotzdem zu Beginn mit spielerischen Mitteln. Der Gastgeber versuchte den WSV direkt unter Druck zu setzen, hatten in den ersten zehn Minuten auch zwei gute Chancen. Die erste gefährliche Situation vom WSV war auch direkt das 1:0 (12.min). Einen Freistoß aus 20m von Steffen Hahn ließ der Dessauer Schlussmann nach vorn abprallen, Stefan Kuhle reagierte am schnellsten und lupfte den Ball mit ein wenig Glück über den Keeper ins Tor. Danach versuchten die Dessauer weiterhin Druck aufzubauen, der WSV beschränkte sich aufs Kontern. Nach einer halben Stunde die unschönste Szene in einem für die Platzverhältnisse sehr fairen Spiel. Ein Dessauer Spieler grätschte Steffen Hahn in vollen Lauf von der Seite um und bekam zur Verwunderung aller "nur" die Gelbe Karte. Steffen Hahn musste daraufhin verletzt ausgewechselt werden und wurde durch Steve Ulrich ersetzt. Dieser fügte sich gleich super ins Spiel ein. Alexander Lachmann hatte danach zweimal das zweite Tor auf den Fuß, aber es wollte noch nicht fallen. In der 42. Minute machte es Steve Ulrich besser, nach feinem Pass von Mario Fricke war er frei durch und überwand den Dessauer Torwart. Danach war Pause.

In der zweiten Hälfte wurde Vorwärts ein wenig stärker, der WSV stand hinten nicht mehr ganz so souverän, so kamen die Dessauer zu einigen guten Chancen. Ein Tor wurde ihnen aus vermeintlicher Abseitsstellung auch aberkannt. Der WSV blieb aber bei Kontern stets gefährlich, so konnten Steve Ulrich und Alexander Lachmann jeweils freistehend vorm Tor nicht das entscheidende dritte Tor erzielen. Ein Schuss von Stefan Kuhle ging knapp über das Tor. Im Gegenzug erhielten die Gastgeber einen Handelfmeter (67.), der Schütze A. Lau schoss aber knapp rechts vorbei. Danach verflachte das Spiel immer mehr, bei beiden Mannschaften ließen spürbar die Kräfte nach. Der WSV schaffte es aber bis zum Abpfiff nicht das erlösende dritte Tor zu erzielen, Chancen waren dafür genügend vorhanden.

Fazit: Letzendlich ein verdienter Sieg bei einem guten Gegner. Ein richtig gutes Fussballspiel ließ der Platz einfach nicht zu. Gute, vorallem kämpferische Leistung der gesamten Mannschaft. Die Abwehr um Rene Gramsch und Erik Naumann ließ hinten sehr wenig zu, das war heute sicher der Schlüssel zum Erfolg. Allein die Chancenverwertung und die Verletzung von Steffen Hahn muss man heute im negativen erwähnen.

 

Aufstellung:

Radek - Gramsch, Naumann, Fricke, Schulz, Harbig, Specht, Schulz (83. Aderholz), Kuhle, Hahn (35. Ulrich), Lachmann

 

Tore: 0:1 Kuhle (12.min), 0:2 Ulrich (42.min) 

 

 SPIELBERICHT VON VORWÄRTS DESSAU

Kreisoberliga; 20. Spieltag

SV Walternienburg - SG Oranienbaum/Wörlitz 2:3 (2:2)

Unglückliche Niederlage gegen Tabellenfünften

 

Am 20. Spieltag war die SG Oranienbaum/Wörlitz (5.) zu Gast in Walternienburg. Trainer Mario Metzker fehlten mehrere Spieler, sodaß mit Schulz, Schulz und Wenzel drei Spieler der zweiten Mannschaft von Beginn zum Einsatz kamen. Auf der Bank nahmen mit Lachmann und Harbig ebenfalls Spieler der reserve Platz.

Die Platzbedingungen waren schwierig, der Platz sehr tief, doch den immerhin 65 Zuschauern wurde trotzdem ein unterhaltsames Spiel geboten. Den besseren Start erwischten die Gäste, die in der 16. Minuten nach einer Ecke auch mit 1:0 in Führung gingen. Eine Unstimmigkeit in der Abwehr nutzte Neubauer zur Führung. Danach wachte der WSV auf, versuchte nun ebenfalls zu Chancen zukommen. Gleich die erste größere Chance führte zum Ausgleich. Nach Pass von Böning steckte Schulz zum durchstartenden Schröter durch, dieser ging an einem Abwehrspieler vorbei und traf fast von der Grundlinie aus ins kurze Eck (21.). Kurz darauf fiel wiederum nach einer Standardsituation das 1:2 für die Gäste. Die Abwehr konnte nicht konsequent klären, Bodenberger setzte sich entscheidend gegen Jobs durch und traf ins rechte untere Eck (27.). Der WSV übernahm jetzt die Initiative, nach feinen Pass von Böning verpasste Schulz nur knapp den Ausgleich. Aber auch die Gäste blieben gefährlich, nach einem Konter schoss Torjäger Fröschke knapp links neben das Tor. In der 40. Minute kam nach einer Ecke Marc Schröter höhe Strafraumgrenze an den Ball, ließ einen Spieler aussteigen und schoss den Ball unhaltbar hoch ins lange Eck - 2:2. Kurz vor der Pause wieder ein schlimmer Abwehrfehler der WSV-Abwehr, ein Gästestürmer kam an den Ball, umspielte den herausstürmenden Olaf Körner im Tor und schob dann aus spitzem Winkel am Tor vorbei. So ging es mit 2:2 in die Halbzeit.

Nach der Pause war es ein völlig anderes Spiel, der WSV macht gehörig Dampf, die Gästeabwehr hatte alle Hände voll zutun. Die erste Chance hatte Marc Schröter, sein Schuss wurde abgeblockt. Eine Flanke von Stefan Kuhle köpfte ein Abwehrspieler aufs eigene Tor, der Keeper lenkte den Ball über die Latte. Die folgende Ecke landete bei Jobs, wiederum hielt der Torwart. Florian Böning vergab vergab eine gute Einschussmöglichkeit kläglich. Die Gäste konnten selbst keine Entlastungsangriffe starten, der WSV baute mächtig Druck auf ohne sich aber zu belohnen. Eine umstrittene Situation dann nach etwa einer Stunde, ein Abwehrspieler der Gäste klärte für seinen schon geschlagenen Torhüter eindeutig mit der Hand auf der Linie. Die Schiedsrichter wollen hier Schutzhand gesehen haben!? Aufgebracht von dieser Fehlentscheidung trieb Kapitän Jens Görisch seine Mannen weiter nach vorn. Richtig gefährlich wurde es aber nur bei Standards. Nach einer Ecke köpfte Michael Schulz freistehend genau auf den Keeper, bei der nächsten traf Kuhle nur die Querlatte. Dann kam das was man irgendwie geahnt hatte. Der erste richtige Angriff in der zweiten Hälfte führte zur glücklichen Führung für die Gäste. Naumann setzte sich stark durch und traf überlegt zum 2:3 (77.). Der WSV war geschockt, versuchte danach alles hier noch einen Punkt mitzunehmen. Die Unmut über den Schiedsrichter wuchs von Minute zu Minute, pfiff er doch jetzt jede noch so kleine Berührung gegen den WSV. So auch kurz vor Schluss, erst einen fragwürdigen Freistoß für die Gäste, dieser wurde direkt an die Unterkante der Latte getreten, den abprallenden Ball klärte Görisch, doch wiederrum pfiff der "Unparteiische". Ein Stürmer hatte den Kopf sehr tief, aber es wurde nach Rücksprache mit dem Linienrichter trotzdem auf gefährliches Spiel von Görisch und somit indirekten Freistoß aus 5m entschieden. Diese riesen Chance zur Entscheidung vergaben die Gäste kläglich. In der Nachspielzeit vergab Jobs noch die beste Ausgleichschance. Dann war Schluss. Nach dem Abpfiff bekam Kapitän Görisch wegen Meckern noch die Gelb-Rote Karte.

Fazit: Eine sehr unglückliche Niederlage für die junge WSV-Mannschaft. Aber wieder konnte man sehen das das Team auch mit einer Spitzenmannschaft der Kreisoberliga mithalten kann. Hatte man letzte Woche das Glück in Kochstedt noch auf seiner Seite, verlief es dieses mal genau andersrum.

 

Aufstellung:

Körner, O.; Görisch; Wenzel; Fricke; Schulz; Jobs; Böning; Schulz; Plantikow; Kuhle; Schröter

 

Tore:

0:1 Neubauer (16.), 1:1 Schröter (21.), 1:2 Bodenberger (27.), 2:2 Schröter (40.), 2:3 Naumann (77.)

Kreisoberliga; 19. Spieltag

TuS Kochstedt - SV Walternienburg 2:3 (1:0)

Große Moral gezeigt - 3 Punkte gewonnen

 

Nachdem man letzte Woche das erste mal vernünftig trainieren konnte stand diesen Samstag endlich das erste Pflichtspiel auf dem Programm. Der WSV musste zum schweren Auswärtsspiel nach Kochstedt reisen. In den vergangenen Spielen ließ man die Punkte stets in Dessau. Auch dieses mal waren die Voraussetzungen alles andere als gut, so reiste man mit nur 13 Spielern nach Dessau. Pascal Lude, Benjamin Metzker, Steffen Hahn und Jens Görisch standen aus unterschiedlichen Gründen nicht zur Verfügung.

Das erste Spiel nach der langen Winterpause begann wie erwartet. Die Heimmannschaft versuchte gleich Druck zu machen, der WSV musste sich erst finden, agierte meist mit langen Bällen auf die Spitze Marc Schröter bzw. den schnellen Außenspielern Stephan Kuhle und Florian Böning. Die Kochstedter standen aber hinten sicher und spielten gut nach vorn, gefährlich wurden es vorallem bei den vielen unnötigen Standardsituationen. In der 20. Minuten setzte sich auf der linken Seite der Kochstedter Ronny Dawal durch, sein Schuss vom Strafraumeck wurde leicht abgefälscht, sodaß WSV Keeper Olaf Körner den Ball nicht festhalten konnte und der Ball von seinem Arm unglücklich ins Tor fiel. Auch danach war die TuS die bessere Mannschaft, der WSV beschränkte sich aufs kontern. Stefan Kuhle und Marc Schröter setzten sich ein paar mal gut durch, aber eine richtige Torchance konnte man sich in der ersten Hälfte nicht erspielen. 

Zur Pause stellte man ein wenig um, brachte mit David Maerten für Michael Schulz einen offensiveren Spieler. Das Spiel wurde jetzt auch offener, der WSV versuchte mitzuspielen. Maerten brachte viel Schwung in die Offensivaktionen, aber auch Kochstedt blieb stets gefährlich. Nach einer Stunde musste Marc Schröter verletzt den Platz verlassen, für ihn kam Florian Körner. In der 73. Minute folgte das 2:0 für Kochstedt. Michael Spieler kam am Strafraum am Ball und schoss den Ball unhaltbar ins Tor. Das Spiel schien verloren, da nun auch Florian Böning angeschlagen war. Da man aber nicht mehr wechseln konnte biss er sich durch und bereitete nur 2 Minuten später nach sehenswerten Pass von David Maerten mit einer feinen Flanke von der linken Seite den 1:2 Anschlusstreffer von Stefan Kuhle vor (75.). Danach wurde es ein offener Schlagabtausch, wobei Kochstedt die klareren Chancen hatte das Spiel mit dem dritten Treffer zu entscheiden. In der 83. Minute wurde der Ball hinten abgefangen, schnell auf Frank Plantikow weitergespielt, dieser trieb den Ball weit aus der eigenen Hälfte nach vorn und zog aus 30 Metern einfach mal ab, der Ball schlug unhaltbar unter der Latte ein. Der Jubel der Mannschaft und unter den mitgereisten Fans war groß. Nun startete Kochstedt wilde Angriffe um hier doch noch als Sieger vom Platz zu gehen. Alle WSV Spieler waren in der Defensive gefordert, allein Stefan Kuhle und David Maerten lauerten Höhe Mittelkreis auf die vielleicht eine Chance noch einen Angriff zu starten. In 94. Minute kam der Ball dann zu Kuhle, dieser narrte seinen Gegenspieler mit der Hacke und hatte freie Bahn. Die Kochstedter waren weit aufgerückt. Kuhle spielte einen klasse Pass zum mitgelaufenden David Maerten, diesem versprang eigentlich der Ball, konnte sich dann aber doch behaupten und nur noch mit einem klaren Foul gestoppt werden. Schiedsrichter Bodo Kliewe entschied direkt auf Strafstoß. Stefan Kuhle verwandelte diesen Elfmeter in der Nachspielzeit zum glücklichen Sieg.

Fazit: Nach nur zwei richtigen Trainingseinheiten so ein, vorallem kämpferisch starkes Spiel abzuliefern ist schon klasse. Klar war Kochstedt in der ersten Hälfte die bessere Mannschaft, aber man hielt in der zweiten Hälfte dagegen und zeigte vorallem in den letzten 15 Minuten eine große Moral. Letzendlich ist der Sieg schon glücklich, aber 3 Punkte sind 3 Punkte!! Nächste Woche kommt die SG Oranienbaum/Wörlitz nach Walternienburg. Mit dieser kämpferischen Leistung sollte auch gegen den Tabellenfünften etwas drin sein. Ob das Spiel nach dem neuerlichen Wintereinbruch stattfindet ist zum jetzigen Zeitpuntkt aber sehr fraglich.

 

Aufstellung:

Körner, O.;Gramsch; Fricke; Elze; Schulschenk; Jobs; Schulz (46. Maerten); Plantikow; Böning; Kuhle; Schröter (62. Körner, F.)

 

Tore:

1:0 Dawal (20.), 2:0 Spieler (73.), 2:1 Kuhle (75.), 2:2 Plantikow (83.),

2:3 Kuhle (94. Strafstoß) 

Kreisklasse Meisterrunde 3. Spieltag

SV Walternienburg II. - ESV Lok Dessau III. 0:4 (0:1)

Verdiente 0:4 Heimschlappe

 

Wie zu erwarten war fehlten zu diesem Spiel viele Spieler da dieses Spiel an einem Samstag stattfand. Mit dem wohl letzten Aufgebot ging es in die Partie. Zu Beginn konnte man das Spiel noch offen gestalten, nach Flanke von Christoph Bittkau traf ein Lok Verteidiger mit einer missglückten Abwehraktion die eigene Latte. Danach versuchten beide Mannschaften das Spiel zu kontrollieren, was den Gästen besser gelang. Nach einem Freistoss traf der Kapitän der Gäste aus stark abseitsverdächtiger Position zum 0:1 (15.min). Auch danach war Lok das bessere Team ohne sich aber große Chancen zu erspielen. Der WSV aber kam zu keinerlei Torabschlüssen, immer wieder versuchte an es mit langen Bällen die die Stürmer Steve Ulrich und Alexander Lachmann nicht bekamen.

In der zweiten Hälfte versuchte man dann noch einmal alles, über links schafften es Mario Fricke, Michael Schulz und Alexander Lachmann sich des öfteren durch zu kombinieren, doch die Abnehmer in der Mitte fehlten einfach. Nach einem guten Konter traf erneut der Lok-Kapitän Jörg Hiltrop mit einem sehenswerten Kopfball genau in den rechten Winkel zum 0:2 (58.). Man merkte den Gästen an das sie eingespielt waren, sie standen hinten sicher und spielten gut nach vorn, auch wenn der letzte Pass nicht immer ankam. Aber was der WSV sich in der zweiten Hälfte an Fehlpässe leistete war einfach schlecht. So erhöhte Lok auf 0:3 in der 63. Minute. Der WSV versuchte nochmal kämpferisch dagegen zuhalten, aber irgendwie kam immer ein Lok Spieler dazwischen. Lachmanns Schuss war kein Problem für den Gästekeeper, Schulz sein Schuss wurde abgeblockt. Das war es aber mit dem aufbäumen, danach hatte die Mannschaft mehr mit sich selber zutun und bekam gerechterweise noch das 0:4 (88.). Dann war Schluss.

Fazit: Klar haben viele Spieler gefehlt, aber es kann nicht sein das einige Spieler dann zum Ende hin den Kopf hängen lassen und bei eigenen Fehlpässen auf andere Spieler meckern und dann auch noch stehen bleiben!! Man sollte sich erstmal an die eigene Nase fassen. Letzendlich ein auch in dieser Höhe verdienter Sieg der Lok Mannschaft, der WSV II. blieb im ersten Spiel seit der Gründung ohne eigenem Tor. Ein Dank geht an die Spieler der Alten Herren die ausgeholfen haben. Nächste Woche spielt man wieder Samstags und muss versuchen 11 Spieler zusammen zu bekommen, dann tritt man beim Kreisligaabsteiger Vorwärts Dessau II. an.

 

Aufstellung:

Lausmann - Wenzel; Naumann; Radtke (70. Aderholz); Fricke; Schulz; Schulz; Bittkau, C.; Maerten; Ulrich; Lachmann

 

Tore:

0:1 Hiltrop (15.min), 0:2 Hiltrop (58.min), 0:3 Schlippschuh (63.min), 0:4 Essbach (88.min)

Kreisoberliga; 16. Spieltag

SV Walternienburg - SG Grün Weiß Dessau 4:2 (2:1)

Zum letzten Heimspiel im Jahre 2012 empfing der WSV die Mannschaft von Grün Weiß Dessau. Die letzten beiden Heimspiele wurden unglücklich verloren, da wollte man dieses mal unbedingt die Punkte zuhause behalten. Trainer Mario Metzker standen außer Christopher Jobs alle Spieler zur Verfügung.

Bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt bekamen die Zuschauer trotzdem ein gutes Kreisoberligaspiel zu sehen. Auf einem sehr tiefen Platz kam der WSV besser in die Partie ohne sich jedoch gegen die tiefstehenden Gäste eine richtige nennenswerte Torchance zu erarbeiten. Die Gäste konnten in der 18. Minute mit ihrem ersten Schuss das 0:1 erzielen. Nach einem Fehler im Aufbauspiel spielten sie schnell nach vorn und der Spieler Marcus Vogel schloss den Angriff überlegt ab. Der WSV zeigte sich aber nicht geschockt, endlich wurde nun auch mal der Abschluss gesucht, meist war aber ein Bein dazwischen oder der Torhüter hielt den Ball. Die beste Chance hatte Rene Gramsch, der aber zu überhastet den Abschluss suchte und übers Tor schoss. Die Gäste beschränkten sich in dieser Phase nur auf die Defensivarbeit. In der 37. Minute gab es dann nach an einem Foul Elfmeter für den WSV den Stefan Kuhle etwas glücklich verwandelte. Nur 5 Minuten später konterte man die Dessauer aus, Marc Schröter setzte sich stark durch, Stefan Kuhle kam im Fünfmeterraum an den Ball, sah den besser postierten Jens Görisch und es stand 2:1 (42.). Kurz vor der Pause wurde Grün Weiß nochmal stärker, Olaf Körner konnte eine direkte Ecke noch über das Tor lenken. Auch nach 2-3 anderen Standardsituationen wurde es gefährlich, aber man überstand diese Phase und rettete sich in die Pause.

Nach der Pause änderte sich das Bild kaum, der WSV machte Druck, Dessau stand hinten gut und versuchte zu kontern. Marc Schröter verfehlte mit einem Lupfer knapp das Tor, gute Flankenläufe von Steffen Hahn und Rene Gramsch konten nicht verwertet werden. In der 55. Minute foulte Florian Böning einen Gästespieler klar im eigenen Strafraum, den fälligen Elfmeter verwandelte Gästekapitän Thomas Geyer sicher. Kurz darauf hatten die Gäste sogar die Chance zur erneuten Führung. Ein Stürmer war frei durch, aber Torwart Olaf Körner kam aus seinem Strafraum und konnte klären. Nur 2 Minuten später traf dann Marc Schröter nach starker Vorarbeit von Pascal Lude zum 3:2 für den WSV (60.). Glück hatten die Dessauer das ein bereits verwarnter Verteidiger, nachdem er Stefan Kuhle klar als letzter Mann foulte, nicht vom Platz gestellt wurde. Den fälligen Freistoß schoss Jens Görisch knapp über das Tor. Das Spiel wurde offener, die Gäste kamen ebenfalls zu guten Chancen, sie versuchten alles um doch noch einen Punkt aus Walternienburg mitzunehmen. Doch dieses mal sollte es nicht so laufen wie in den letzten Spielen. Der eingewechselte Benjamin Metzker kam in der 85. Minute im Strafraum an den Ball und traf zum entscheidenen 4:2. Kurz vor dem Ende trafen die Gäste nach einem Freistoß das Lattenkreuz. Danach war Schluss.

Fazit: In einem für die Platzverhältnisse gutem Spiel siegte der WSV verdient mit 4:2 gegen Grün Weiß Dessau. Arbeiten sollte man am Abwehrverhalten, man hat zwar nach Tabellenführer Lok Dessau (41) mit 40 Toren die zweitmeisten Tore geschossen, aber mit ebenfalls 40 Gegentoren auch die zweitmeisten der Liga bekommen. Nächste Woche reist die Mannschaft zur Spielvereinigung Waldersee/Vockerode, dort wird Jens Görisch nach seiner 5. Gelben Karte fehlen.

 

Aufstellung:

Körner, O. - Plantikow; Schulschenk; Fricke; Elze; Böning; Gramsch (57. Lude); Hahn (67. Metzker); Görisch; Kuhle; Schröter

 

Tore:

0:1 Vogel (18.), 1:1 Kuhle (37., Strafstoß), 2:1 Görisch (42.), 2:2 Geyer (55., Strafstoß), 3:2 Schröter (60.), 4:2 Metzker (85.)

Kreisoberliga; 15. Spieltag

SV Mildensee - SV Walternienburg 2:1 (0:0)

Zum wiederholten Mal Gegentor in den Schlussminuten

 

Zum letzten Hinrundenspieltag musste der WSV zum SV Mildensee reisen. Nach der unglücklichen Niederlage in der letzten Woche wollte man dieses mal aus Mildensee mindestens einen Punkt mitnehmen. Nach den Absagen von Florian Körner, Pascal Lude, Danny Specht und Hannes Schulschenk halfen Christoph Bittkau, Michael Schulz und Alexander Lachmann aus der zweiten Mannschaft aus. Auch Torjäger Stefan Kuhle stand zum Spielbeginn arbeitsbedingt nicht zur Verfügung.

Das Spiel begann verhalten, die Heimelf war optisch überlegen, doch die WSV-Elf hielt kämpferisch dagegen. Man versuchte früh zu stören und die Mildensee´er garnicht erst ihr Spiel aufziehen zu lassen. Das klappte auch recht gut, die erste gute Chance des Spiels hatte der WSV, Benjamin Metzker trieb den Ball durchs Mittelfeld, spielte auf Marc Schröter, dieser steckte auf Steffen Hahn durch, der das Tor knapp verfehlte. Kurz danach kam Rene Gramsch nach einen hohen Pass am Strafraum an den Ball, seine Direktabnahme ging ebenfalls neben das Tor. Einen Freistoß von Jens Görisch hielt der Dessauer Torwart sehr stark. In der 35. Minute musste man verletzungsbedingt wechseln, Christoph Bittkau, der bis dahin ein sehr starkes Spiel machte, hatte einen Schlag abbekommen, für ihn kam Mario Fricke. Mildensee wurde stärker, bekam in der Phase vor der Pause viele Freistösse zugesprochen die immer gefährlich wurden, Torwart Olaf Körner musste sich ein paar mal strecken um die "Null" zu halten. Einen Kopfball-Aufsetzer lenkte er artistisch über die Latte. Mit Glück überstand man diese Phase unbeschadet. In der Pause kam dann Stefan Kuhle für Steffen Hahn.

Das Bild änderte sich aber kaum, Mildensee hatte meist den Ball, der WSV verteidigte und versuchte durch Konter zum Erfolg zu kommen. Nach einer Ecke kam Rene Gramsch völlig frei zum Kopfball, ein Dessauer Spieler klärte für seinen schon geschlagenen Keeper auf der Linie. In der 54. Minute dann die Führung für das Heimteam. Nach einem Abwehrfehler war ein Spieler im Strafraum frei, passte quer und der eingewechselte Spieler Schlag traf zum 1:0. Wer dachte der WSV ließ jetzt die Köpfe hängen täuschte sich. Nur 2 Minuten später narrte Stefan Kuhle 4 Gegenspieler und konnte nur durch ein Foul gestoppt werden. Schiedsrichter Zepter zeigte sofort auf den Punkt, sicher eine Entscheidung über die man diskutieren kann, aber auch clever gemacht vom WSV Stürmer. Kuhle trat selbst an und verwandelte sicher zum 1:1 (56.). Sein 15. Saisontreffer im 15. Spiel! Mildensee zog noch einmal an, der WSV ließ sich immer weiter hinten reindrücken. Gefährlich wurde es aber meist nur nach Standardsituationen. Einen Freistoß konnte Olaf Körner noch um den Pfosten lenken. Bei einem Kopfball hatte man Glück, ein Stürmer köpfte freistehend über das Tor. Kämpferisch war man voll auf der Höhe, die seltenen Konterchancen spielte man nicht  gut aus. Jens Görisch schoss noch einen guten Freistoß, scheiterte aber am starken Mildensee´er Torwart. Zum Ende hin wurde es hitziger, Rene Gramsch und Frank Plantikow sahen nach etwas härteren Fouls berechtigterweise die gelbe Karte. Als sich alle irgendwie schon mit dem 1:1 zufriedengegeben hatten kam Schwibbe im Strafraum an den Ball, setzte seinen Körper gegen Benjamin Elze gut ein und traf zum 2:1 für die Heimelf (88.). Vorrausgegangen war dem Tor ein Zweikampf mit Rene Gramsch, wo der WSV-Spieler verletzt liegen blieb. Die Dessauer bauten den Angriff dann nochmal komplett neu auf, Schiedsrichter Zepter hätte das Spiel ganz klar unterbrechen müssen. Mildensee spielte ebenfalls weiter und traf anschließend. Der WSV hatte bei einer ähnlichen Situation in Halbzeit Eins gewartet!! In der Nachspielzeit warf man nun alles nach vorn. Nach Pass von Kuhle hatte der eingewechselte Schulz nur noch einen Gegenspieler vor sich, wurde aber durch ein Foul gestoppt. Den Freistoß an der Strafraumgrenze trat Jens Görisch, der Keeper hielt, der Nachschuss wurde abgeblockt und dann war Schluss.

Fazit: Nach guten Spiel bei einem Aufstiegsaspiranten stand man am Ende wieder mal mit leeren Händen da. Ein Unentschieden wäre sicherlich das richtige Ergebnis gewesen, der Sieg der Mildensee´er ist aber letzendlich verdient. Die Entscheidung vom Schiedsrichter Zepter war sicherlich strittig. Nächste Woche muss dann gegen Grün Weiß Dessau unbedingt wieder punkten.

 

Aufstellung:

Körner, O. - Plantikow; Elze; Bittkau, C. (35. Fricke); Böning; Jobs (79. Schulz); Metzker; Gramsch; Hahn (46. Kuhle); Görisch; Schröter

 

Tore:

1:0 Schlag (54.), 1:1 Kuhle (56., Strafstoß), 2:1 Schwibbe (88.)

Kreisoberliga; 14. Spieltag

SV Walternienburg - SG Abus Dessau 4:5 (2:3)

WSV zeigt große Moral, scheitert aber an der eigenen Chancenverwertung

 

Am 14. Spieltag traf der WSV auf den punktgleichen Tabellennachbarn Abus Dessau. Man wollte die Leistung der Vorwoche bestätigen und auch zuhause punkten. Trainer Mario Metzker konnte wohl das erste mal überhaupt das gleiche Team wie letzte Woche aufbieten, so nahmen die Pascal Lude und Mario Fricke, die ihre Sperre abgesessen hatten, erstmal neben Christoph Bittkau auf der Bank Platz.

Von Beginn an zeigte man das man dieses Spiel unbedingt gewinnen wollte. Nach einer starken Kombination zwischen Stefan Kuhle und Marc Schröter kam Rene Gramsch zum Abschluss, sein Schuss wurde im letzten Moment abgeblockt. Ein Schuss von Florian Böning ging über das Tor und nach Flanke von Gramsch traf Kuhle nur den Pfosten. In der 15. Minute dann die hochverdiente Führung, nach Pass von Jens Görisch war Böning frei durch, sah den besser postierten Marc Schröter und es stand 1:0. Aber postwendend kam der Ausgleich, nach einem Abspielfehler in der Abwehr war der schnelle Stürmer Präger durch und traf zum 1:1 (17.). Der WSV ließ sich nicht beeindrucken und spielte weiter munter nach vorn. Vorallem über rechts, da die Gästeabwehr Rene Gramsch überhaupt nicht in den Griff bekam. Doch dieser hatte in Sachen Torabschluss absolut nicht seinen besten Tag. Genau drei hundertprozentige ließ er in dieser Phase liegen. 2 Freistöße von Görisch lenkte der Gästekeeper Jan Fronske gerade so über die Latte. Im Gegenzug kam das was im Fussball meistens passiert wenn man seine Chancen nicht nutzt, Frank Plantikow konnte nicht richtig klären, da kam erneut Präger an den Ball, ließ noch einen aussteigen und traf zum 1:2 (30.). Weiterhin war der WSV das bessere Team, Abus beschränkte sich auf Konter, die aber immer gefährlich waren. Nur 5 Minuten nach dem erneuten Rückstand traf Stefan Kuhle mit einem sehenswerten Treffer zum 2:2 Ausgleich. Nach Pass von Gramsch nahm Kuhle den Ball mit der Brust an, lupfte ihn über den Abwehrspieler und traf per Direktabnahme überlegt ins lange Eck. Aber wieder kassierte man nach nur 3 Minuten den erneuten Rückstand (2:3, 38.). Damit ging es in die Pause.

Zur zweiten Hälfte kam Pascal Lude für Florian Böning, man hatte sich viel vorgenommen und wollte jetzt seine Chancen endlich nutzen. Doch nach wenigen Sekunden stand es auf einmal 2:4. Der WSV hatte Anstoß, nach Fehlpass von Hannes Schulschenk ging es sehr schnell, Präger ließ die gesamte Abwehr "alt" aussehen und traf zum dritten mal in diesem Spiel (46.). Was folgte war ein einziger Sturmlauf des WSV, Abus beschränkte sich nur noch auf´s verteidigen. Eine Chance von Schröter hielt der Gästetorwart sehr stark. Nachdem der Schiedsrichter einen klaren Elfmeter an Gramsch nicht pfiff, zeigte er wenig später nach einem Foul an Marc Schröter auf den Punkt. Kuhle traf unhaltbar in den Winkel (3:4, 55.). Nur 2 Minuten später die riesen Chance zum Ausgleich, Marc Schröter kam frei vorm Torwart an den Ball, bekam den Ball aber nicht unter Kontrolle. Schüsse von Kuhle und Görisch gingen neben das Tor, nach starker Einzelleistung von Schröter traf dieser nur den Pfosten. Gramsch vergab seine vierte Großchance wieder kläglich. Angriff auf Angriff lief aufs Abus-Tor, mit teils sehr guten Kombinationen, angetrieben von den Zuschauern. In der 78. Minute dann endlich der hochverdiente Ausgleich, ausgerechnet durch Rene Gramsch. Nach sehr guten Querpass von Stefan Kuhle konnte auch er das leere Tor nicht mehr verfehlen. Jetzt wollte man die Leistung noch krönen und sogar noch gewinnen. Doch zum dritten Mal in diesem Spiel bekam man 3 Minuten nach dem eigenen Treffer ein Gegentor. Dabei sah die Abwehr wieder nicht gut aus. Den Abus Angriff abgewehrt musste der sonst gute Florian Körner eigentlich nur den Ball rausschlagen, doch er zögerte und Abuskapitän Schur traf im Fallen zum 4:5 (81.). Die letzten 10 Minuten sahen dann so aus die der Rest der Halbzeit, Abus verteidigte mit Mann und Maus, Gramsch vergab noch eine gute Chance nach einer Ecke. Auch Jens Görisch sein letzter Schuss ging knapp drüber. So feierte Abus am Ende einen Auswärtssieg in einem guten, teils turbulenten, Kreisoberligaspiel, vorallem für die Zuschauer.

Fazit: Eine unglückliche Niederlage, die man sich aber selber ankreiden muss, da man genug Chancen hatte diese Partie zu gewinnen. Abus gewann letzendlich verdient, weil sie einfach cleverer spielten, das muss die junge Mannschaft aus Walternienburg einfach noch lernen. Spielerisch war das sehr gut, nur das alte Manko der Chancenverwertung bleibt bestehen und die Abwehr sah bei den Gegentoren nicht gut aus. Es fallen halt immer Tore wenn der WSV spielt. Herauszuheben muss man sicherlich Stefan Kuhle der seine Saisontreffer 13 und 14 erzielte und Rene Gramsch, der sehr viel lief, viel Pech hatte und dann doch noch traf. Nächste Woche gehts zum Landesklasseabsteiger SV Mildensee.

 

Aufstellung:

Körner, O. - Plantikow; Schulschenk; Elze; Körner, F.; Jobs; Böning (46. Lude); Gramsch; Görisch; Kuhle; Schröter

 

Tore:

1:0 Schröter (15.min) 1:1 Präger (18.min), 1:2 Präger (30.min), 2:2 Kuhle (35.min), 2:3 Schur (38.min), 2:4 Präger (46.min), 3:4 Kuhle (55.min, Strafstoß), 4:4 Gramsch (78.min), 4:5 Schur (81.min)

Kreisoberliga; 13. Spieltag

FSG Steutz/Leps - SV Walternienburg 0:7 (0:2)

WSV mit Kantersieg im Derby

 

Am 13. Spieltag stand für den WSV das Derby bei der FSG Steutz/Leps an. Die Vorraussetzungen waren alles andere als gut, mit Steffen Hahn, Pascal Lude, Benjamin Metzker, Mario Fricke und Danny Specht standen Trainer Mario Metzker mehrere Spieler nicht zur Verfügung. So gab es Umstellungen, Frank Plantikow spielte Libero und Kapitän Jens Görisch wurde erstmals wieder im Mittelfeld aufgeboten. Alexander Lachmann nahm als einziger auf der Bank Platz. Das die Mannschaft ausgerechnet an diesem Tag die wohl beste Saisonleistung zeigte konnte vorher keiner ahnen.

Von Beginn an war der WSV aggressiv, stellte die Räume zu und hatte viele gute Offensivaktionen. Vorallem die Außenspieler Florian Bönng und Rene Gramsch brachten die Steutzer Hintermannschaft immer wieder ins Wanken. Die ersten Schüsse von Marc Schröter und Florian Böning gingen am Tor vorbei. Einen Kopfball von Florian Böning aus kurzer Distanz hielt der Steutzer Keeper, den Nachschuss von Florian Körner holte er ebenfalls mit einer sehr starken Parade aus dem rechten unteren Eck. Nach einer Ecke kam Florian Böning mit etwas Glück an den Ball und schob zum vielumjubelten 1:0 ein (33.). Nur 2 Minuten später traf Rene Gramsch nach einer Flanke von Stefan Kuhle mit einem plazierten Kopfball zum 2:0. Kurz vor der Pause traf Marc Schröter mit einer verunglückten Flanke noch die Latte. Die erste Hälfte war wohl die beste die der WSV seit langem gespielt hat, Steutz kam nur mit 2-3 Distanzschüssen durch Sandy Tiepelmann überhaupt mal in die Nähe des Tores.

Nach der Pause wurde Steutz stärker, wollte die erste Hälfte unbedingt vergessen machen. Aber die besseren Chancen hatte der WSV. Nach Pass von Stefan Kuhle traf Rene Gramsch die Latte. Einen Freistoß von Jens Görisch ging knapp über das Tor. In der 52. Minute gab es wieder Freistoß für Walternienburg. Jens Görisch zirkelte den Ball über die Mauer zum 3:0 ins Tor. Damit war die Gegenwehr von Steutz gebrochen. Das 4:0 dann in der 69. Minute, Stefan Kuhle wurde von Jens Görisch mustergültig freigespielt und schob den Ball in den Winkel. Der WSV ließ im Gegensatz zu den letzten Spielen nicht nach und spielte weiter nach vorn. Der Ball landete nach einer Ecke bei Florian Körner, dieser ließ sich nicht bitten und erzielte mit seinem ersten Saisontor das 5:0 (78.). Die Steutzer versuchten dann alles um wenigstens den Ehrentreffer zu erzielen, scheiterten aber spätestens an Olaf Körner im WSV-Tor. In den Schlussminuten erhöhten dann Stefan Kuhle und Jens Görisch mit zwei starken Einzelleistungen zum 7:0 Endstand!

Fazit: Ein hochverdienter Sieg bei einer Steutzer Mannschaft die sicherlich nicht ihren besten Tag hatte, aber man muss diese Chancen dann auch nutzen. Eine ganz starke Leistung von allen Spielern die die vielen Ausfälle vergessen machte. Diese Leistung muss dann aber auch mal am nächsten Spieltag bestätigt werden. Dort empfängt der WSV dann Abus Dessau (14:00 Uhr). An diesem Samstag wird die zweite Mannschaft gegen Lok Dessau III. das Vorspiel bestreiten (11:30Uhr).

 

Aufstellung:

Körner, O. - Plantikow; Schulschenk; Elze; Körner, F.; Jobs; Böning; Gramsch; Görisch; Kuhle; Schröter

 

Tore:

0:1 Böning (33.), 0:2 Gramsch (35.), 0:3 Görisch (52.), 0:4 Kuhle (69.), 0:5 F. Körner (78.), 0:6 Görisch (89.), 0:7 Kuhle (90.)

Kreisklasse Meisterrunde; 2. Spieltag

Lok Güterglück - SV Walternienburg II. 1:3 (1:2)

Derbysieg und Tabellenführung

(von Michael Schulz)

 

Am 2. Spieltag der Meisterrunde in der Kreisklasse kam es zum heiß erwarteten Derby zwischen Lok Güterglück und der Reserve des WSV. Florian Körner, Mario Fricke und Rene Gramsch mussten aus der ersten Mannschaft aushelfen um wenigsten Wechselmöglichkeiten zu haben, nachdem Benjamin Metzker, Danny Specht, Michael Schulz, Dennis Fischer und Stephan Harbig aus unterschiedlichen Gründen nicht zur Verfügung standen.

Das Spiel startete verhalten und wurde geprägt von vielen Abspielfehlern auf beiden Seiten. Der WSV versuchte gleich das Aufbauspiel von Lok zu stören und kam so auch mit viel Glück zur 1:0 Führung (6.). Die Güterglücker spielten hinten rum über Torwart Robin Boer. Michael Schulz störte erfolgreich, Torwart Boer schoss ihn aus kürzester Distanz an, der Ball landete glücklich im Tor, Schulz blieb verletzt liegen, konnte aber weiterspielen. Güterglück antwortete diekt im Gegenzug, Lars Neubert entwischte mal wieder der WSV Verteidigung, beim Versuch ihn zu stoppen sprang einer Verteidiger der Ball an die Hand, Schiedsrichter Zepter gab ohne zu zögern Elfmeter. Eine harte, aber vertretbare Entscheidung, Hellmann verwandelte sicher zum 1:1 Ausgleich (8.). Danach beruhigte sich das Spiel ein wenig, es wurde sehr kampfbetont, Spielzüge waren Mangelware, wenn aber schnell gespielt wurde, wurde es auch gefährlich vor dem Lok Tor. Schüsse von David Maerten und Marc John gingen neben das Tor. Nach einer halben Stunde dann mal einer guter Angriff des WSV über rechts, Marc John ließ 3 Gegenspieler stehen, zog in den Strafraum, passte quer und Alexander Lachmann schob den Ball zum 2:1 ins Tor (32.). Man verpasste es danach das dritte Tor zu erzielen, vorallem nach Standardsituationen hatte man die ein oder andere gute Chance. Einen Kopfball von Michael Schulz holte Torwart Boer sehr stark aus der rechten unteren Ecke, einen Kopfball von Steve Ulrich lenkte ein Verteidiger noch gegen die Latte.

Mit Beginn der zweiten Hälfte verflachte die Partie deutlich, es war jetzt ein reines Kampfspiel, Torszenen eher Mangelware. Nach einer guten Einzelaktion hatte Alexander Lachmann eine gute Schussmöglichkeit, diesen parierte erneut der starke Lok Keeper. Güterglück gab nicht auf, hielt vorallem kämpferisch voll dagegen und ließ den WSV nicht richtig Druck aufbauen. Selbst kamen sie nur sporadich vors WSV Tor, wenn dann wurde es aber gefährlich. Max Franke setzte sich außen gegen Johannes Bittkau und Mario Fricke durch, passte quer auf Lars Neubert, seinen Schuss hielt Torwarte Florian Lausmann sicher. In den Schlussminuten wurde es nochma hektisch. Einen Freistoß für Güterglück aus aussichtsreicher Position landete zum Glück in der Mauer, den Konter schloss der eingewechselte Rene Gramsch ab, traf aber nur die Latte. In der vierten Minute der Nachspielzeit traf Steve Ulrich zum erlösenden 3:1, nachdem die Rettungsaktion des besten Güterglückers Andre Engelhardt missglückte.

Fazit: Zweiter Sieg im zweiten Spiel der Meisterrunde und die Tabellenführung übernommen! In einem jederzeit fairen Derby (keine gelbe Karte) siegte der WSV letzendlich verdient, nicht auf Grund der Spielweise, sondern weil man einfach die wenigen Chancen besser nutzte. Güterglück hielt in einem typischen Derby vorallem kämpferisch stark dagegen und wurde erst in der Nachspielzeit geschlagen. Nächste Woche trifft der WSV II. im Vorspiel der Kreisoberligabegegnung WSVI. - Abus Dessau auf Lok Dessau III.. 

 

Aufstellung:

Lausmann - Wenzel; Krietsch (Körner, F.); Schulz (Naumann); Bittkau, J.; Bittkau, C.; John; Maerten (Gramsch); Fricke; Ulrich; Lachmann

 

Tore:

0:1 Schulz (6.); 1:1 Hellmann (8., Strafstoß), 1:2 Lachmann (31.), 1:3 Ulrich (94.)

 

SPIELBERICHT LOK GÜTERGLÜCK

Kreisklasse Meisterrunde; 1. Spieltag

SV Walternienburg II. - Dessauer SV 97 III. 2:0 (1:0)

Auftaktsieg in Meisterrunde

 

Zum Auftakt der Meisterrunde in der Kreisklasse empfing der WSV II. zuhause die "Dritte" Mannschaft des DSV 97. Verstärkt mit vielen Spielern der ersten und zweiten Mannschaft wollten die Gäste die Punkte aus Walternienburg mitnehmen. Beim WSV spielte Trainer Frank Plantikow als Kapitän von Beginn an.

Der WSV nahm sofort das Heft in die Hand und konnte sich in der Anfangsphase vielversprechende Chancen erspielen. Nach Flanke von Stephan Harbig kam David Maerten völlig frei zum Kopfball, scheiterte aber am Torwart. Ein Schuss von Danny Specht landete am Pfosten. Die Gäste spielten gut mit, ohne aber gefährlich vor das WSV Tor zu kommen. Ein Schuss von halbrechts ging am langen Eck vorbei. Dann wieder die Heimmannschaft, Alexander Lachmann eroberte sich den Ball, war frei durch, konnte aber den Keeper nicht überwinden. In der 22. Minute dann aber die verdiente Führung, nach starkem Pass aus dem Mittelfeld ließ David Maerten den Torwart keine Chance. Nach Zuspiel von Lachmann hatte erneut Maerten die Möglichkeit, doch der DSV Schlussmann reagierte sehr stark. Im Laufe der ersten Hälfte wurde das Spiel ausgeglichener, doch große Chancen konnte sich keine Mannschaft erspielen.

Zu Beginn der zweiten Hälfte verflachte die Partie ein wenig, keine Mannschaft konnte sich ein Vorteil erspielen. Die beste Chance hatte Florian Körner, dessen Schuss aber abgeblockt wurde. In der 65. Minute dann das 2:0 für den WSV. Eine Ecke von Maerten verlängerte Danny Specht und der kurz zuvor eingewechselte Steve Ulrich traf mit seinem ersten Ballkontakt. In den letzten Minuten wurde das sonst faire Spiel ein wenig hitziger. Nach einem Foul sah Danny Specht gelb, beschwerte sich aber weiter und sah direkt glatt rot. Mit einem Mann mehr wurde 97 stärker, die Abwehr um Frank Plantikow stand nicht immer sicher, meist scheiterten die Gäste aber an sich selbst. Kurz vor dem Ende foulte Benjamin Metzker einen Gegenspieler so das dieser sich zu einer Tätlichkeit hinreißen ließ, statt aber weg zugehen revanchierte Metzker sich, der Schiedsrichter stellte beide Spieler vom Platz. Danach war Schluss.

Fazit: Verdienter Auftaktsieg für den WSV, der mit 2 Platzverweisen und einer Verletzung von Michael Schulz teuer bezahlt wurde. Da auch die erste Mannschaft kleinere Personalprobleme hat muss man abwarten welche Spieler nächste Woche zum Derby in Güterglück zur Verfügung stehen.

 

Aufstellung:

Lausmann - Plantikow; Schulz; Fischer; Bittkau, C.; Schulz (30. Körner, F.); Specht; Metzker; Maerten; Lachmann; Harbig (65. Ulrich)

 

Tore:

1:0 Maerten (22.), 2:0 Ulrich (65.)

 

Besonderheiten:

Rote Karten: Specht (WSV), Metzker (WSV), Franz (Dessauer SV)

 

Kreisoberliga; 12. Spieltag

SV Walternienburg - SG Jeber-Bergfrieden 1:2 (1:0)

Unglückliche Niederlage in Nachspielzeit

 

Am Samstag traf der WSV auf den Aufsteiger aus Jeber-Bergfrieden. Eigentlich waren die Voraussetzungen sehr gut, so standen bis auf Frank Plantikow alle Spieler zur Verfügung. Doch nach 90 kampfbetonten Minuten stand man mit leeren Händen da.

Zu Beginn des Spiels hatten beide Teams mit den Witterungsbedingungen zu kämpfen, es regnete sehr stark und der Platz war sehr tief, viele Spieler hatten mit Standproblemen zu kämpfen. Mit der Zeit bekam der WSV das Spiel in den Griff ohne sich allerdings große Chancen zu erspielen. Jeber-Bergfrieden ließ nicht viel zu, kam aber selber nur sehr selten vor das WSV Tor. Nach 26 Minuten tankte sich Christopher Jobs in den Strafraum und konnte nur durch ein Foul gestoppt werden, den fälligen Strafstoß verwandelte Stefan Kuhle sicher. Dies war bereits sein 10. Saisontor. Auch danach war der WSV spielbestimmend, ohne aber richtig zwingend vor das Tor der Gäste zukommen, man war viel zu verspielt, wollte den Ball scheinbar ins Tor tragen statt einfach mal den Abschluss zu suchen.

In der Pause kam Florian Körner für Benjamin Elze. Doch besser aus der Halbzeit kamen die Gäste, man wurde früher attackiert und hatte damit sichtlich Probleme. Eine Flanke von rechts wurde immer länger und ging gegen die Latte. Jeber-Bergfrieden rannte an, die WSV Abwehr stand nicht immer sicher, doch noch konnte der Aufsteiger daraus kein Kapital schlagen. Nach einer Stunde befreite man sich und spielte auch wieder nach vorn. Der eingewechselte Steffen Hahn legte auf Marc Schröter ab, sein Schuss konnte der starke Torwart noch an die Latte lenken. Kurz darauf blockte ein Verteidiger einen Schuss von Stefan Kuhle im Strafraum mit der Hand, der Schiedsrichter ließ hier weiterspielen, Marc Schröter kam an den Ball und zögerte zulange mit dem Abschluss. Keine 5 Minuten später die nächste riesen Chance für Marc Schröter. Nach starkem Zusammenspiel über rechts zwischen Mario Fricke und Rene Gramsch kam er am Elfmeterpunkte frei zum Schuss, scheiterte aber am Keeper. In der Schlussphase überschlugen sich dann die Ereignisse. 5 Minuten vor dem Ende dann der verdiente Ausgleich, ein Schuss aus 16m schlug genau über Torwart Körner ein, der hier ein wenig unglücklich aussah. Kurz darauf leistete Mario Fricke der Mannschaft einen Bärendienst, schon gelb vorbelastet meckerte er bei einem Foul an ihm ohne Grund weiter und bekam folgerichtig die Gelb-Rote Karte. Eine extrem unverständliche Reaktion, entschied der Schiedsrichter doch zuerst auf Vorteil und verwarnte den Gästespieler dann darauf. Schon sein zweiter Platzverweis in dieser Saison. In der Schlussphase versuchten beide Teams das Spiel zu entscheiden, mit dem besseren Ende für den Aufsteiger. Nach einer Ecke wurde nur halbherzig geklärt, der folgende Schuss wurde unglücklich abgefälscht und landete zum Entsetzen aller im Tor. Vor Freude schoss ein Gästespieler den Ball dann einfach nur hoch und bekam für Ball wegschlagen seine zweite Gelbe Karte und musste auch eher zum Duschen. Danach war direkt Schluss.

Fazit: In einem kampfbetonten Spiel waren die Gäste am Ende der glückliche, aber auf Grund der zweiten Hälfte auch verdiente Sieger. Man hat es einfach versäumt das zweite Tor zu machen. Mit ein wenig Fingerspitzengefühl des Schiedsrichters hätte er beiden Mannschaften den Platzverweis ersparen können. Nächste Woche geht es zum Derby nach Steutz.

 

Aufstellung:

Körner, O. - Görisch; Schulschenk; Fricke; Elze (46. Körner, F.); Böning (57. Hahn); Jobs; Lude; Gramsch; Kuhle; Schröter

 

Tore:

1:0 Kuhle (26. Strafstoß), 1:1 u. 1:2 Becker (88., 90.)

 

Besonderheiten:

Gelb-Rot: Fricke (WSV), Friedrich (Jeber-Bergfrieden)

 

SPIELBERICHT Jeber-Bergfrieden

Kreisoberliga; 10. Spieltag

SV Walternienburg - SV Germania Roßlau II. 6:0 (3:0)

Bei herrlichem Wetter traf der WSV im wichtigen Heimspiel auf die zweite Mannschaft von Germania Roßlau. Das Team traf sich vor dem Spiel zum gemeinsamen Mittagessen. Um nicht wieder in die unteren Bereiche der Tabelle zu rutschen musste ein Sieg her, was mit einen beeindruckenden 6:0 (3:0) auch gelang.

Von Anfang an zeigte man das man dieses Spiel unbedingt gewinnen wollte, besonders die Außenspieler Rene Gramsch und Pascal Lude machten von Beginn an Tempo. Für Pascal Lude war es das erste Spiel nach mehrwöchiger Verletzungspause. Gramsch war es dann auch der nach Pass von Florian Böning an den Ball kam, in den Strafraum flankte, wo Christopher Jobs den Ball zum 1:0 ins Tor köpfte. Die Roßlauer versuchten mitzuspielen, kamen aber kaum zu nennenswerten Chancen. Stefan Kuhle setzte sich links gegen 2 Gegenspieler durch, zog in den Strafraum, spielte quer zu Marc Schröter der zulang brauchte und den Ball nicht im leeren Tor unterkriegen konnte. Wenig später machte er es dann besser, nach starkem Pass aus dem Mittelfeld umkurvte er den Torhüter und schob zum 2:0 ein. Der WSV spielte weiter nach vorn, Stefan Kuhle erkämpfte sich im Mittelfeld den Ball, bediente Pascal Lude mustergültig und dieser traf mit seinem 1. Saisontor zum 3:0. Weitere Chancen vor der Pause durch Lude, Jobs und Schröter vereitelte der Roßlauer Keeper.

Die Anfangsphase der zweiten Hälfte gehörte dann dem Gast. Sie versuchten ein schnelles Tor zu erzielen um sich wieder in die Partie zu kämpfen, doch entweder die Abwehr um Kapitän Jens Görisch oder Torwart Olaf Körner waren zur Stelle. Nach einer Viertelstunde kam dann auch der WSV wieder zu Chancen. Florian Böning war nach Pass von Marc Schröter frei durch, statt den Ball in eine Ecke zu schieben versuchte er einen Heber, der über das Tor ging. Kurz darauf tauchte Stefan Kuhle frei vorm Torhüter auf, er wartete sehr lang un hob den Ball dann über den rausstürmenden Torwart zum ins Tor - 4:0. Direkt nach dem Anstoß erkämpfte man sich den Ball, schickte Gramsch über rechts, dieser sah den völlig frei stehenden Marc Schröter in der Mitte und es stand 5:0.

Die Roßlauer gaben sich aber nicht auf, versuchten weiter nach vorn zu spielen um doch noch den Ehrentreffer zu erzielen, scheiterten aber meist am eigenen Unvermögen. Der WSV kam dadurch immer wieder zu vielversprechenden Kontersituationen. Eine davon nutzte Stefan Kuhle nach erneuter Vorarbeit von Rene Gramsch zum 6:0 Endstand. Gramsch hätte in der Schlussminute seine starke Leistung krönen können, schloss aber völlig freistehend zu überhastet ab. Danach war Schluss. Schiedsrichter Andreas Zepter hatte mit dieser sehr fairen Partie keine Probleme.

Fazit: Ein jederzeit verdienter Sieg mit einer geschlossen starken Mannschaftsleistung. Beide Stürmer trafen doppelt und haben jetzt zusammen 16 von 21 Saisontoren des WSV erzielt. Nächste Woche tritt man beim ungeschlagenen Tabellenführer Lok Dessau an.

 

Aufstellung:

Körner, O. - Görisch; Schulschenk; Fricke; Elze (Körner, F.); Böning; Jobs; Gramsch; Lude (Metzker); Kuhle; Schröter (Plantikow)

 

Tore:

1:0 Jobs (18.), 2:0 Schröter (33.), 3:0 Lude (39.), 4:0 Kuhle (68.), 5:0 Schröter (69.),

6:0 Kuhle (84.)

 

SPIELBERICHT GEGNER

Kreisklasse Staffel A, 10. Spieltag

SG Dobritz/Garitz II. - SV Walternienburg II. 1:9 (1:3)

WSV II. zieht souverän als Tabellenführer in die Meisterrunde ein

(von Michael Schulz)

 

Am letzten Spieltag der Vorrunde in der Kreisklasse kam es in Dobritz zum Derby zwischen der heimischen SG Dobritz/Garitz II. und dem WSV II.. Da der WSV schon für die Meisterrunde qualifiziert war und es auch für Dobritz/Garitz um nichts mehr ging hatte sich die Mannschaft dazu entschlossen für das Spiel jegliche Positionen auszulosen, lediglich der Torwart stand mit Florian Lausmann fest. So wurde die Mannschaft komplett durcheinander gewürfelt. Zum Beispiel spielte Jonas Wenzel anstatt letzten Mann diesmal im Sturm. Dobritz/Garitz II. hatte nur 10 Spieler zur Verfügung.
Von Beginn an spielte der WSV nach vorn und setzte die Heimmannschaft sofort unter Druck. Die ersten Chancen wurden noch überhastet vergeben. Nach einer Ecke des frischgebackenen Papa´s Stephan Harbig, der dieses mal auch als Kapitän auflief, köpfte Steve Ulrich den Ball unhaltbar in den Winkel (7.). Dieses war das 50. Saisontor des WSV im 10. Saisonspiel. Auch danach änderte sich das Bild nicht, der WSV blieb stets gefährlich und die neuformierte Abwehr verrichtete ihre Arbeit ganz gut. Wiederum nach einer Ecke von Harbig stand Danny Specht frei und erzielte das 2:0 (13.). Nun schlichen sich Fehler ins WSV Spiel ein, einen nutze der Dobritzer Angreifer Jan Borchardt und konnte im Strafraum nur durch ein Foul von Andreas Krietsch gestoppt werden. Den fälligen Elfmeter verwandelte Lamprecht sicher (17.). Die Dobritzer spielten nun besser mit, kamen auch zu Chancen, so konnte sich Florian Lausmann im WSV Tor auch einige Male auszeichnen. Nach Pass von Danny Specht war Steve Ulrich frei vorm Torwart und überlupfte ihn zum 3:1 (23.). Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte übernahm der WSV klar die Überhand im Spiel, doch Chancen von Wenzel, Harbig, Ulrich, Bittkau und Krietsch wurden allesamt vergeben.
In der Pause wurde direkt dreimal gewechselt und die Spieler mit „Lospech“ Alexander Lachmann, David Maerten und Michael Schulz kamen für Dennis Fischer, Erik Naumann und André Radtke ins Spiel. Der WSV stellte nun auf die normalen Positionen um, was sich auch direkt bemerkbar machte. Die Abwehr stand ab jetzt sicher, Dobritz kam in Halbzeit zwei zu keiner echten Torchance. Es rollte ein Angriff nach dem anderen auf das Tor der Heimmannschaft. Schulz fing einen Abstoß des Torwarts ab, leitete direkt weiter zu Harbig, dieser flankte zu Ulrich und es stand 4:1 (50.) Die dritte Torvorlage von Stephan Harbig und bereits das dritte Tor von Steve Ulrich an diesem Nachmittag. Mit einem weiten Einwurf von David Maerten auf Alexander Lachmann war die gesamte Abwehr ausgehebelt und Lachmann traf mit seinem 10. Saisontor zum 5:1 (55.). In der 59. Minute traf Schulz nach einem Alleingang zum 6:1. Danach übertraf sich der WSV im Auslassen von Großchancen. Nach Pass von Harbig schoss Lachmann aus kurzer Distanz weit übers Tor. Kurz darauf lief Alexander Lachmann von der Mittellinie allein auf das Tor zu und schoss ihn wieder weit drüber. Stephan Harbig traf frei vorm Tor nur den Pfosten, David Maerten schoss genau in die Arme des Torwarts. Michael Schulz machte es dann nach 70 Minuten besser, nach Doppelpass mit Steve Ulrich zog er in den Strafraum und verwandelte zum längst überfälligen 7:1. Kurz darauf traf Lachmann dann doch noch einmal, er hämmerte einen Schuss gegen die Unterkante der Latte zum 8:1 in die Maschen (75.). Ab diesem Zeitpunkt hatte die Mannschaft dann das Ziel Stephan Harbig noch sein Tor zu schenken. In allen Angriffen wurde er eingebunden, doch seine Schüsse hielt entweder der Torwart oder sie gingen knapp neben das Tor. Mit dem Schlusspfiff traf Danny Specht noch zum 9:1 (90.).

Fazit: Die neugegründete zweite Mannschaft qualifiziert sich souverän als Tabellenführer für die „Meisterrunde“. Beste Spieler beim WSV waren die Verteidiger Michael Schulz und Andreas Krietsch, auch Dreifach-Torschütze Steve Ulrich stach heraus. Mit 58 (!!!) Toren in 10 Spielen liegt man auch in dieser Statistik weit vorn, dabei trafen 13 verschiedene Spieler von den 27 eingesetzten. Auch die 3 abgezogenen Punkte vom PSV-Spiel brachten die Mannschaft nicht aus dem Konzept. In der Meisterrunde der Kreisklasse werden wahrscheinlich bis zu 4 Mannschaften in die Kreisliga aufsteigen. Sollte der WSV II. diese Plätze erreichen wird man das Aufstiegsrecht wohl nicht wahrnehmen. Die Meisterrunde beginnt am 04.11.2012, der Spielplan wird im laufe der nächsten Tage veröffentlicht.

 

Aufstellung:

Lausmann - Schulz; Krietsch; Naumann (46. Maerten); Fischer (46. Schulz); Bittkau, C.; Radtke (46. Lachmann); Specht; Harbig; Wenzel; Ulrich

 

Tore:

0:1 Ulrich (7.), 0:2 Specht (13.), 1:2 Lamprecht (17. Strafstoß), 1:3 Ulrich (23.), 1:4 Ulrich (50.), 1:5 Lachmann (55.), 1:6 Schulz (59.), 1:7 Schulz (70.), 1:8 Lachmann (75.), 1:9 Specht (90.)

Kreisklasse Staffel A; 9. Spieltag

SV Walternienburg II. - PSV Anhalt Zerbst 5:2 (2:2)

Qualifikation zur Meisterunde perfekt - 5:2 Heimsieg gegen PSV

(Von Michael Schulz)


Am vorletzten Spieltag der Staffel A in der Kreisklasse konnte sich die zweite Mannschaft durch einen 5:2 (2:2) Sieg über den PSV Anhalt Zerbst vorzeitig für die Meisterrunde qualifizieren. Die Gäste aus Zerbst wussten vor dem Spiel das sie gewinnen mussten, um noch aus eigener Kraft die Meisterrunde erreichen zu können.
Von Beginn an setzte man den PSV unter Druck, schon nach wenigen Sekunden gab es die erste Chance, doch Marc John verzog. Auch danach störte man früh den Spielaufbau der Gäste, die damit ihre Probleme hatten. In der 8. Minute erkämpfte sich Marc John den Ball und schob zum 1:0 ein. Es blieb ein Spiel auf ein Tor, aber das zweite Tor wollte einfach noch nicht fallen. Nach schöner Kombination über Michael Schulz und Marc John wurde Danny Specht im Strafraum freigespielt, schoss aber knapp drüber. In der 22. Minute die erste Offensivaktion der Gäste, nach einer Ecke kam Fellner an den Ball, Torwart Florian Lausmann hielt den Ball, ließ ihn aber durch die Hände ins Tor rutschen – 1:1 (22.). Der WSV gab direkt die Antwort, nach dem Anstoß schickte Schulz Marc John über rechts, dieser ließ 2 Gegenspieler stehen und schoss aus spitzem Winkel in die kurze Ecke zur 2:1 Führung (23.). Einen Freistoß von Schulz hielt der Torhüter. Kurz darauf wurde Steve Ulrich im Strafraum freigespielt, sein Schuss aus spitzem Winkel prallte vom Torwart ab, Schulz erlief sich den Ball und erzielte das 3:1. Doch der Schiedsrichter gab das Tor wegen einer angeblichen Abseitsstellung nicht. Kurz vor der Pause waren die Zerbster im Angriff, Kapitän Jonas Wenzel klärte die Situation ganz sauber im Straßraum, passte zu Danny Specht. Alle spielten normal weiter, da pfiff der Schiedsrichter und entschied zur Verwunderung aller, ob Spieler oder Fans, auf Foulelfmeter für Zerbst. Heftige Proteste der Heimmannschaft halfen nichts, Tennert traf sicher zum 2:2 (45.). Dann war Halbzeit.
Auch in der Pause wurde noch viel über diese Szene diskutiert. Der WSV war klar überlegen und wollte im zweiten Spielabschnitt das Spiel trotzdem für sich entscheiden. Christopher Jobs kam für Johannes Bittkau ins Spiel und hatte auch gleich die erste gute Szene. Nach Doppelpass mit Marc John war er im Strafraum nur durch ein Foul zu stoppen, erkämpfte sich dennoch den Ball zurück und schob ihn ins Tor. Wieder zählte das Tor nicht, statt vorher den klaren Strafstoß zu pfeifen entschied Schiedsrichter Zepter auf Stürmerfoul. Die Spieler reagierten immer unverständlicher auf die Entscheidungen des Schiedsrichters. Keine 5 Minuten später würde Marc John im Strafraum zu Fall gebracht, wieder gab es nichts, es war unfassbar!! Der WSV ließ sich trotzdem nicht aus der Ruhe bringen, spielte weiter nach vorn, der PSV kam kaum noch über die Mittellinie. Nach einer Ecke kam Marc John an den Ball, seine flache, scharfe Hereingabe nahm Danny Specht direkt und traf zum erlösenden 3:2 (55.). Dann kam Alexander Lachmann für Steve Ulrich, bei seiner ersten Chance wurde auch er im Strafraum gefoult, auch hier hätten die Zerbster sich nicht über einen Pfiff beschweren können. In der 67. Minute gab es dann „endlich“ einen Strafstoß für den WSV, Marc John wurde hart attackiert, diesmal sah es auch der Schiedsrichter. Michael Schulz verwandelt sicher zum 4:2. Durch ihre sehr robuste Spielweise, vor allem in der Defensive, machten es sich die Gäste selbst schwer. Nach einem Tritt in Kopfhöhe an Schulz gab es indirekten Freistoß aus 10m. Lachmann verzog diese sehr gute Einschussmöglichkeit. Jobs zog über links an 3-4 grätschenden Gegenspieler vorbei, verpasste es aber im Strafraum den Querpass auf die komplett freistehenden Mitspieler zu spielen. David Maerten schickte Lachmann steil, dieser zog am letzten Verteidiger vorbei, sein Schuss landete aber genau in den Armen des Torhüters. Das schönste Tor fiel in der 76. Minute, Jobs setzte sich im Mittelfeld stark durch, passte zu Maerten, nach einem feinen Doppelpass mit Schulz brauchte David Maerten nur noch einschieben - 5:2. Kurz vor Schluss wurde es noch einmal hektisch. John und Lachmann waren nach einem Konter allein vor dem gegnerischen Keeper. John spielte vor dem Torwart quer, Lachmann schob ins leere Tor, wieder ertönte der Abseitspfiff. Eine strittige Entscheidung die er aus Höhe Mittellinie entscheid und überhaupt garnicht einsehen konnte. Und er setzte noch einen drauf, in der 90. Minute wurde Marc John zum gefühlt zehnten mal im Strafraum klar umgesenst. Das Foul hörte man sogar klar und deutig, nur einer sah und hörte nichts. Danach war zum Glück Schluss.
Fazit: Ein hochverdienter Sieg gegen den erwartet unbequemen Gegner aus Zerbst. Dadurch bleibt der WSV Tabellenführer und ist vorzeitig für die Meisterrunde qualifiziert. Zur Leistung des Unparteiischen wurde alles gesagt. Durch die Niederlage und die gleichzeitigen Siege von Einheit Dessau (4:3 gegen Dobritz/Garitz II.) und Abus Dessau II. (11:1 gegen Grün Weiß Dessau III.) hat der PSV keine Chance mehr auf die Meisterunde. Nächste Woche gehts für den WSV zum Derby nach Dobritz.

 

Aufstellung:

Lausmann - Wenzel, J.; Schulz; Krietsch (62. Körner, F.); Bittkau, C.;Specht; Bittkau, J. (46. Jobs); Schulz; Maerten; Ulrich (55. Lachmann); John

 

Tore:

1:0 John (8.), 1:1 Fellner (22.), 2:1 John (23.), 2:2 Tennert (45., Strafstoß), 3:2 Specht (56.), 4:2 Schulz (67., Strafstoß), 5:2 Maerten (76.)

Kreisklasse Staffel A, 8. Spieltag

SG Grün Weiß Dessau III. - SV Walternienburg II. 1:5 (0:2)

Zweite Mannschaft wieder Tabellenführer

(Von Michael Schulz)

 

Zum 8. Saisonspiel reiste die zweite Mannschaft zur SG Grün Weiß Dessau. Nachdem letzte Woche im Spitzenspiel gegen Einheit Dessau ein Unentschieden heraussprang (2:2) und das Sportgerichtsurteil vom Spiel gegen den PSV Anhalt Zerbst bestätigt wurde lag der WSV nur noch auf Rang 3 der Tabelle, nur ganze 2 Punkte vor Platz 4, der nicht mehr zur "Meisterunde" berechtigt. Also war ein Sieg beim Tabellenvorletzten Pflicht, was mit einem 5:1-Sieg eindrucksvoll gelang.

Von Beginn an setzte man den Gastgeber unter Druck, griff zeitig an und erspielte sich Chancen, die in dieser Phase des Spiels noch vergeben wurden. Die Grün Weißen schafften in der ersten halben Stunde kaum sich zu befreien, Abschläge und weite Pässe wurden sofort abgefangen. Schüsse von Alexander Lachmann und Rene Gramsch gingen neben das Tor, einen Schuss von Michael Schulz holte der Dessauer Keeper noch aus dem Eck. Nach einer Ecke klärte ein Verteidiger einen Schuss von Marc John noch auf der Linie. Nach einem Doppelpass zwischen David Maerten und Florian Böning war Maerten allein vorm Torhüter und schob zum 1:0 (28.) ein. In der 39. Minute wurde Gramsch auf rechts frei gespielt, flankte überlegt zu Alexander Lachmann und es stand 2:0 für den WSV. Das war auch der Halbzeitstand.

In der zweiten Hälfte das gleiche Bild, der WSV war drückend überlegen, die Gastgeber hatten den Wind im Rücken und versuchten es mit langen Bällen, doch die Abwehr um Kapitän Jonas Wenzel hatte keine Probleme. In der 47. Minute das 3:0 für den WSV durch einen Handelfmeter von Florian Böning, nachdem der Dessauer Kapitän den Ball nach einem Schuss von Marc John unglücklich an die Hand bekommen hatte. Im Anschluss eine riesen Chance für den WSV, David Maerten wurde steil geschickt, legte von der Grundlinie überlegt zurück, dann versprang erst dem Dessauer Schlussmann der Ball, dann Alexander Lachmann und dann schoss auch Michael Schulz den Ball aus 5 Meter über das leere Tor. Der WSV erhöhte den Druck, Maerten scheiterte nach Pass von Marc John frei vorm Tor am Torwart, der eingewechselte Steve Ulrich traf nur den Pfosten. John verstolptere frei vorm Torwart den Ball. Einen Schuss von Rene Gramsch holte der Dessauer Keeper aus den Winkel. Nach Pass von Maerten war Schulz frei durch und erzielte das 4:0 (82.). Den Pass vom Anstoß fing Marc John direkt ab, Maerten öffnete geschickt den Raum, so hatte John viel Platz und konnte mit einem strammen Schuss ungehindert das 5:0 (83.) erzielen. Kurz vor Schluss erzielten die Gastgeber aus stark abseitsverdächtiger Position den 1:5 Ehrentreffer (86.). Michael Schulz hatte noch die Chance zum 6:1,aber sein Schuss hielt der Torwart, der an diesem Tag bester Dessauer Spieler war.

Fazit: Ein hochverdienter Sieg in einem sehr fairen Spiel, mit dem der gute Schiedrichter Axel Heise keine Probleme hatte. Nachdem die beiden anderen Partien der Staffel A nur Unentschieden endeten übernahm der WSV wegen der besseren Tordifferenz wieder die Tabellenführung, punktgleich mit Einheit Dessau. Mit 4 Punkten Vorsprung auf Platz 4, dem PSV Anhalt Zerbst, bei noch 2 ausstehenden Spielen kann man die Meisterunde nächste Woche im direkten Duell zuhause gegen den PSV klar machen.

 

SPIELBERICHT VON GRÜN WEIß DESSAU

 

Aufstellung:

Lausmann - Wenzel; Schulz; Krietsch; Bittkau, C.; John; Schulz; Gramsch; Maerten; Lachmann; Böning

 

Tore:

0:1 Maerten (28.), 0:2 Lachmann (39.), 0:3 Böning (47. Handstrafstoß), 0:4 Schulz (82.), 0:5 John (83.), 1:5 Lentge (86.)

Kreisoberliga, 8. Spieltag

SV Walternienburg - SV Blau Rot Coswig 2:7 (1:1)

Klare Heimniederlage gegen Coswig

 

Am 8. Spieltag traf der WSV auf den Tabellennachbarn aus Coswig, nach 2 Siegen in Folge wollte man gerade zuhause auch gegen Coswig bestehen. Mit Rene Gramsch, Christopher Jobs, Pascal Lude und Steffen Hahn fehlten Trainer Metzker vier Spieler. Dies ist aber keine Entschuldigung für die desolate Leistung in der zweiten Hälfte.

Pünktlich zum Spielbeginn setzte sehr starker Regen ein, womit beide Mannschaften sichtlich zu kämpfen hatten. Nachdem man sich darauf eingestellt hatte erspielte sich der WSV Vorteile, Coswig kam nicht wirklich gefährlich vor das WSV Tor. Nach starkem Pass von Kapitän Jens Görisch war Marc Schröter frei durch, scheiterte aber am Coswiger Torwart. In der 33. Minute setzte sich Stefan Kuhle gegen 2 Gegenspieler durch, sein Pass landete bei Marc Schröter, der dieses mal den Torwart überwand und zum 1:0 einschob. Die Führung hielt nur 4 Minuten. Der WSV lief in einen Konter, 2-3 mal wurde der Ball abgeblockt, aber nicht richtig geklärt. Hannes Schulschenk bekam den Ball aus 2 Metern an die Hand, der Schiedsrichter wertete dies als Großchance, obwohl noch 2 WSV Spieler hinter Schulschenk standen und die Situation hätten klären können, und gab ihm die Rote Karte und zeigte auf den Elfmeterpunkt. Der Strafstoß wurde zum 1:1 verwandelt, WSV Keeper Olaf Körner hatte noch die Hände am Ball. Ein berechtigter Elfmeter, aber eine höchstfragwürdige Rote Karte die der Knackpunkt im Spiel sein sollte. Coswig wurde jetzt stärker, der WSV konnte sich aber noch in die Halbzeit retten.

In der zweiten Hälfte wollte der WSV aus einer gesicherten Abwehr herausspielen und den ein oder anderen Konter setzen. Nach einem Freistoß kam Stefan Kuhle an den Ball und traf zum 2:1 Führungstreffer (47.). Wieder bekam man direkt den Ausgleich, nach einem Freistoß, den Torwart Körner nur abprallen lassen konnte standen 2 Coswiger höchst abseitsverdächtig allein vor dem Tor und konnten ungehindert zum 2:2 einschießen. Nach einem Doppelschlag zum 2:3 und 2:4 (63. und 65.) war die Moral der Mannschaft gebrochen. Statt sich in Unterzahl auf die Abwehrarbeit zu konzentrieren und das Ergbenis nicht zu hoch ausfallen zu lassen ließ man bei jeder Aktion seinen Unmut über den zweifellos nicht fehlerfreien Schiedsrichter heraus, schadete sich selbst mit mehreren gelben Karten. Man spielte trotzdem weiter nach vorn und lief dabei ins offene Messer. Coswig erhöhte bis auf 2:7, wobei noch das ein oder andere Tor möglich gewesen wäre. Allein Torjäger Sebastian Weigl traf 4x. Jens Görisch traf mit einem Freistoß noch einmal die Latte, dann pfiff der Schiedsrichter ab.

Fazit: Ein verdienter Sieg der Gäste die damit im 4. Auswärtsspiel den 4. Sieg feierten. Dadurch das sich der WSV nach dem 2:4 hängen ließ ist der Sieg auch in dieser Höhe verdient. Der Schiedsrichter hatte nicht seinen besten Tag, aber er hatte auch in den entscheidenen Szenen in Halbzeit zwei keinen Linienrichter an der Seite. Trotzdem spielte den Coswigern der fragwürdige Platzverweis natürlich in die Karten. Nächste Woche gehts nun für den WSV nach Mosigkau, eine Aufgabe die definitiv nicht leichter ist.

 

SPIELBERICHT BLAU ROT COSWIG

 

Aufstellung:

Körner, O. - Fricke; Elze; Görisch; Plantikow; Schulschenk; Körner, F.; Böning; Metzker (Specht); Kuhle; Schröter

 

Tore:

1:0 Schröter (33.); 1:1 Weigl (37., Handstrafstoß), 2:1 Kuhle (47.), 2:2 Lehmann (52.), 2:3 Weigl (63.), 2:4 Kunze (65.), 2:5 Weigl (74.), 2:6 Kunze (75.), 2:7 Weigl (87.)

 

Besonderheiten:

Rote Karte - Schulschenk (37., WSV)

Kreisoberliga, 7. Spieltag

Dessauer SV 97 - SV Walternienburg 0:3 (0:1)

WSV mit starkem Auswärtsauftritt

(Von Florian Böning)

 

Am 7. Spieltag der Kreisoberliga Anhalt traf der WSV auswärts auf den Dessauer SV 97. Gegen die spielstarken Dessauer sollte an die gute Leistung der Vorwoche angeknüpft werden, was mit einem starken Auswärtsauftritt sehr gut klappte. Im Vergleich zur Vorwoche musste Trainer Metzker nur einmal umstellen, für den arbeitsbedingt fehlenden Steffen Hahn rückte Benjamin Metzker auf die linke Mittelfeldseite.
Von der ersten Minute an war der WSV die bessere Mannschaft, was sich im Laufe des Spiels auch nicht mehr ändern sollte. Immer wieder kamen die Walternienburger über den heute stark aufspielenden Rene Gramsch. Stefan Kuhle und Marc Schröter setzten zudem die Abwehrspieler der Dessauer früh unter Druck. Es sprangen dabei jedoch nur wenige Torchancen heraus. In der 25 Spielminute fand ein Freistoß von Florian Böning mit Christopher Jobs einen Abnehmer der zum 1:0 einnetzte. Im weiteren Spielverlauf der 1. Hälfte spielte der WSV weiterhin aus einer sicheren Abwehr um Libero Jens Görisch heraus. In der ersten Halbzeit hatten der DSV nur eine Torchance die kurz vor der Halbzeit von der WSV Abwehr abgeblockt wurde, dann ging es mit dem 1-0 zum Pausentee.
In der zweiten Halbzeit wollten die Walternienburger weiterhin so konzentriert zu Werke gehen, was mit Bravour umgesetzt wurde. In der 49. Spielminute setzte sich Florian Böning im Mittelfeld durch und spielte auf Rene Gramsch, welcher einen langen Ball auf Stefan Kuhle schlug, der den herausstürmenden Torwart mit einem Kopfball zum 2:0 überwand. Nun wurde weiter ruhig Hinten rausgespielt und die Dessauer im Aufbauspiel früh gestört. Der DSV fand an diesem Tag kaum Mittel um die sichere WSV Abwehr zu überwinden. Mitte der zweiten Halbzeit konnte sich Benjamin Metzker schön auf der linken Außenbahn durchsetzen und bediente Stefan Kuhle mustergültig, der nur noch zum 3:0 einschieben brauchte. Der WSV hatte noch weitere Chancen, die Rene Gramsch und Marc Schröter ungenutzt ließen. Die Dessauer kamen noch zweimal gefährlich vors Tor der Walternienburger. Einmal rettete die Latte, die andere Aktion entschärfte Oldie Olaf Körner glänzend.
Fazit: Ein im Großen und Ganzen mehr als verdienter Sieg für den WSV. Es ist sehr schön anzuschauen was wirklich in der Mannschaft steckt, wenn jeder für jeden kämpft und sich alle als Mannschaft präsentieren. Mit dieser Leistung kann in der nächste Woche gegen Blau-Rot Coswig die Zielstellung nur lauten erneut 3 Punkte zu holen.

 

Aufstellung:

Körner, O. - Gramsch; Schulschenk; Fricke; Elze; Böning; Jobs; Metzker; Görisch, Kuhle, Schröter

 

Tore:

0:1 Jobs (25.), 0:2 Kuhle (49.), 0:3 Kuhle (69.)

Kreisklasse Staffel A, 7. Spieltag

SV Walternienburg II. - TSV Einheit Dessau 2:2 (1:2)

Gerechtes Remis im Spitzenspiel

(Von Michael Schulz)

 

Bei bestem Fussballwetter und über 70 (!!!) Zuschauern kam es am 7. Spieltag zum Spitzenspiel in der Kreisklasse Staffel A zwischen dem WSV II. und Einheit Dessau. Die Mannschaft wollte die 4:7 Niederlage aus dem Hinspiel vergessen machen. Das Trainerteam Plantikow/Walther/Schulschenk musste viele Ausfälle verkraften, hatte gerade mal 11 Leute der zweiten Mannschaft zur Verfügung. Rene Gramsch, Stefan Kuhle und Florian Böning halfen aus der ersten Mannschaft aus und nahmen auf der Bank Platz.

Zu Beginn des Spiels stand die neuformierte Abwehr des WSV um Erik Naumann gut, man spielte nach vorn und es ergaben sich sofort Chancen. Der erste Schuss von David Maerten wurde noch abgeblockt, den zweiten nach Pass von Michael Schulz hielt der Torwarte überragend. Auch danach blieb der WSV das spielbestimmende Team. Nach einen sehr feinen Pass von Danny Specht war Steve Ulrich frei durch und überwand den Torwart zum 1:0 (17.). Das war zugleich sein erster Pflichtspieltreffer nach über 2 Jahren. Danach wurde das Spiel offener, Einheit kam besser ins Spiel, nun gab es Chancen auf beiden Seiten. Immer wenn über links gespielt wurde wurde es gefährlich, Michael Schulz, Alexander Lachmann und David Maerten kombinierten sich ein ums andere mal schön durch die Dessauer Reihen, nur der letzte entscheidene Pass wollte nicht ankommen. Bei einem Konter setzt sich Danny Specht über rechts gut durch und wurde im Strafraum klar gefoult, der sonst sehr gute Schiedsrichter Andreas Zepter entschied hier aber auf Stürmerfoul. Im Laufe der ersten Hälfte erspielte sich Einheit ein Übergewicht im Mittelfeld, die Zuordnung beim WSV passte nicht mehr und Angriff auf Angriff lief auf das Tor der Hausherren. Entweder hielt Lausmann sehr stark oder die Dessauer scheiterten am eigenen Unvermögen. In der 41. Minute konnte dann aber auch der WSV Keeper nichts mehr machen. Über links setzte sich ein Spieler durch, flankte in den Strafraum und der Einheit Stürmer Meinhardt traf mit einer überlegten Direktabnahme zum verdienten 1:1 Ausgleich. Kurz vor der Pause wieder ein Pass durch die Schnittstelle der Abwehr, Lausmann kam aus seinen Kasten, der Pressschlag mit dem Dessauer Stürmer landete mit viel Pech im Tor zur 2:1 Halbzeitführung für Einheit.

In der Pause kamen Rene Gramsch und Stefan Kuhle für Andre Radke und Alexander Lachmann um die Löcher im Mittelfeld zu stopfen, um den Gegner nicht weiter ohne Gegenwehr durch das Mittelfeld kombinieren zulassen. Der WSV startete gut, ein Freistoß von David Maerten wurde unhaltbar zum 2:2 (46.) Ausgleich abgefälscht. Danach entwickelte sich ein Spiel mit offenem Visier, beide Mannschaften hatten Chancen zur Führung, wobei die Gäste aus Dessau den spielerisch besseren Eindruck machten und auch die Mehrzahl an Chancen hatten. Das entscheidende Tor wollte in der zweiten Halbzeit aber auf beiden Seiten nicht fallen. Die beste Chance des WSV hatte David Maerten, einen Freistoß von Michael Schulz verlängerte Stefan Kuhle in den Lauf des WSV Spielmachers. Den Schuss fälschte der Torwart in aller höchster Not ab, den Abpraller verpasste Steve Ulrich ganz knapp. Auch die Dessauer vergaben mehrere gute Einschussmöglichkeiten in der zweiten Hälfte. So blieb es am Ende beim leistungsgerechten Unentschieden.

Fazit: Beide Mannschaften waren sich nach dem Spiel einig, das es das gerechte Ergebnis in diesem Spiel zweier guter Kreisklasseteams war. Mit ein wenig Glück hätten beide Teams das Spiel gewinnen können. Der Schiedrichter hatte mit dieser sehr fairen Partie keine Probleme. Dadurch das das Sportgerichtsurteil vom PSV-Spiel bestätigt wurde übernahm Einheit Dessau die Tabellenführung der Staffel A. Die SG Abus Dessau II. gewann 10:1 gegen Dobritz/Garitz II.. Durch das Sportgerichtsurteil vom Spiel PSV - WSV und dem 6:1 Sieg gegen Grün Weiß Dessau III. ist der PSV Zerbst neuer Dritter.

Nächste Woche spielt der WSV bei Grün Weiß Dessau III..

 

Der WSV bedankt sich bei über 70 Zuschauer!!!!!

 

Aufstellung:

Lausmann - Naumann; Körner, F.; Radke (46. Gramsch); Bittkau, C.; Schulz; Specht; Schulz; Maerten; Lachmann (Kuhle); Ulrich

 

Tore:

1:0 Ulrich (17.), 1:1 Meinhardt (41.), 1:2 Schädel (44.), 2:2 Maerten (46.)

 

Zuschauer: Ca. 70

Kreisklasse Staffel A, 6. Spieltag

SG Abus Dessau II. - SV Walternienburg II. 2:4 (0:2)

Sieg im Spitzenspiel bei Abus Dessau II.

(Von Michael Schulz)

 

Am 6. Spieltag musste die zweite Mannschaft zum Tabellendritten Abus Dessau II.. Wie jede Woche trat man mit einer anderen Mannschaft an, das Trainerteam Walther/Schulschenk konnte aber auf 14 Spieler zurückgreifen. Stefan Kuhle hatte sich bereit erklärt aus der ersten Mannschaft auszuhelfen, sowie Andre Radtke von den Alten Herren.

Das Spiel begann sehr verhalten, Abus war optisch überlegen, konnte sich viele Eckbälle erspielen aber keine großen Torchancen. Wenn es dann doch mal gefährlich wurde war Keeper Lausmann zur Stelle. Der WSV stand hinten sicher, kam aber erst mitte der ersten Hälfte überhaupt mal zum Torabschluss. Kurz vor der Pause ging man dann glücklich 1:0 in Führung. Ein weiter Ball von Andreas Krietsch auf Alexander Lachmann, dieser konnte ungehindert Flanken. Die Flanke wollte sich Johannes Bittkau erlaufen, wurde aber leicht vom Abwehrspieler behindert. Die Abwehraktion des Verteidigers landete unglücklich im eigenen Gehäuse. In der 45. Minute erzielte Alexander Lachmann nach einem Freistoß von David Maerten aus abseitsverdächtiger Position das 2:0 für den WSV.

In der Pause kam Stefan Kuhle für den leicht angeschlagenen Florian Körner. Man wollte hinten weiter sicher stehen und den ein oder anderen Konter fahren. In der 53. Minute gab der Schiedsrichter zurecht Strafstoß für den Gastgeber. Nach einem Abstimmungsproblem zwischen Andeas Krietsch und Jonas Wenzel foulte letzterer den Abus Angreifer. Der Elfmeter wurde von Kühn sicher verwandelt. Der WSV hatte jetzt aber mehr vom Spiel, erspielte sich selber gute Gelegenheiten. Eine Überzahlsituation (Drei gegen Einen) wurde zu schlampig ausgespielt. Aber kurz darauf setzte sich Kuhle im Mittelfeld durch, ließ noch 2 Gegenspieler stehen und schob dann ganz sicher zum 3:1 ein (58.). Die Abwehr stand jetzt sicher, Abus kam kaum gefährlich vor das WSV Tor. Nachdem der Ball im Mittelfeld abgefangen wurde lief David Maerten allein aufs gegnerische Tor zu, konnte aber im letzten Moment vom mitgelaufenen Verteidiger entscheidend gestört werden. Sein nicht ganz platzierten Schuss hielt der Torwart stark, den Nachschuss konnte Lachmann nicht verwerten. In der 74. Minute bewies Johannes Bittkau gute Übersicht und flankte zum völlig freistehenden Stefan Kuhle, dieser konnte nur durch ein Foul gestoppt werden. Den fälligen Elfmeter verwandelte Verteidiger Michael Schulz ganz sicher ins untere Eck. Nur 2 Minuten später kam die Antwort, der Abus Stürmer Alisch setzte sich gut durch und traf zum 2:4. Danach vergaben Kuhle und der eingewechselte Ulrich gute Chancen. Auch Abus hätte kurz vor Schluss treffen müssen, als sich Alisch rechts super durchsetzte, den Ball quer legte, doch ein Abusspieler das Kunststück fertig brachte den Ball aus einem Meter weit über das Tor zu schießen. Danach war Schluss.

Fazit: Die besten Spieler beim WSV waren heute die Abwehrspieler, insbesondere Benjamin Metzker, den man hier hervorheben muss. In Hälfte 2 kam mit Stefan Kuhle frischer Wind ins WSV Spiel. Ein Dank geht an die Spieler die ausgeholfen haben!  Der Sieg war verdient und man konnte sich somit oben fest setzen. Das Ziel unten den ersten Drei zu stehen ist fast geschafft. Nächste Woche kommt mit Einheit Dessau der Tabellenzweite nach Walternienburg, beide Mannschaften haben den Einzug in die "Meisterrunde" der Kreisklasse fast geschafft.

 

Aufstellung:

Lausmann - Wenzel, J.; Körner, F. (46. Kuhle); Krietsch; Metzker; Schulz, Specht; Schulz (70. Radke); Maerten; Lachmann (64. Ulrich); Bittkau, J.

 

Tore:

0:1 Hachmann (42. Eigentor), 0:2 Lachmann (45.), 1:2 Kühn (53. Strafstoß), 1:3 Kuhle (58.), 1:4 Schulz (74. Strafstoß), 2:4 Alisch (76.)

Kreisoberliga, 6. Spieltag

SV Walternienburg - SV Dessau 05 II. 4:0 (1:0)

WSV mit starkem 4:0 Heimsieg

 

Die erste Mannschaft traf am Samstag auf die zweite Mannschaft von Dessau 05. Gegen die technisch sehr starken Dessauer sollte die 0:5 Klatsche vom letzten Wochenende in Oranienbaum vergessen gemacht werden, was mit dem 4:0 Heimsieg sehr gut glückte. Libero Frank Plantikow stand dem Trainerteam Metzker/Neubert nicht zur Verfügung, dafür rückte Kapitän Jens Görisch auf diese Position. Die verletzten Torhüter Mirko Deistler und Tobias Radek vertrat Oldie Olaf Körner.

Von Anfang an bestimmte der WSV das Spiel, immer wieder gute Balleroberungen von Jobs und Schulschenk ließ der WSV auch gute Kombinationen im Mittelfeld folgen, doch große Torchancen konnte man sich nicht erspielen. Schüsse von Kuhle und Schröter konnte der 05er Torwart parieren. In der 16. Minute schickte Jens Görisch mit einem präzisen Pass Rene Gramsch, der gegnerische Torwart zögerte zulang beim Herauslaufen das Gramsch den Ball über den Schlussmann zum 1:0 einköpfen konnte. Als Stefan Kuhle über links frei durch war, konnte er nur mit einem Foul gebremst werden, doch der Pfiff des Schiedsrichters blieb aus. Auch danach blieb der WSV überlegen, ohne aber richtig gefährlich zu werden. Die Dessauer kamen in der ersten Halbzeit nur einmal gefährlich vors Tor, ein Fernschuss landete am Querbalken, der Nachschuss konnte nicht verwertet werden.

In Halbzeit 2 dann das gleich Bild, die Dessauer kombinierten gefällig durch das Mittelfeld, doch spätestens bei der WSV Abwehrreihe war Schluss. Der WSV war einfach gefährlicher. Einen weiten Pass auf Marc Schröter wollte der Torwart ablaufen, traf aber den Ball nicht. Schröter bedankte sich und schob zum viel umjubelten 2:0 (62.) ein. Mit einer zwei Tore Führung spielt es sich ja bekanntlich besser, so auch dieses mal. Eine Ecke von Steffen Hahn, köpfte Stefan Kuhle unhaltbar zum 3:0 ins Tor (64.). Ein 20m Freistoß von Jens Görisch landete am Pfosten, der Torwart wäre machtlos gewesen. In der 82. MInute schickte Hahn Marc Schröter, wieder zögerte der Gästekeeper mit dem Herauslaufen, der WSv Stürmer schob zum 4:0 ein. Danach passierte nichts mehr.

Fazit: Ein jederzeit, auch in der Höhe verdienter Sieg gegen an diesem Tag schwache Dessauer. Eine starke Mannschaftsleistung des WSV, man hat gesehen zu was die Mannschaft fähig ist wenn einmal keine Unruhe aufkommt und man auch einmal Geduld hat. Nächste Woche geht es zum Dessauer SV 97, immer ein schweres Pflaster für die Walternienburger Mannschaften, aber mit der Leistung von diesem Spieltag ist auch dort etwas zu holen. Mit Platz 8 nach 6 Spieltagen ist der WSV definitiv im Soll für diese Saison.

 

Aufstellung:
Körner, O. - Görisch, Schulschenk, Fricke, Elze, Jobs (75. Metzker), Böning, Gramsch, Hahn, Kuhle, Schröter

 

Tore:
1:0 Gramsch (16.), 2:0 Schröter (62.), 3:0 Kuhle (64.), 4:0 Schröter (82.)

Kreisklasse Staffel A, 5. Spieltag

SV Walternienburg II. - SG Dobritz/Garitz II. 5:1 (2:0)

 WSV II. ist "Herbstmeister" der Staffel A

Von Michael Schulz

 

Am 5. Spieltag empfing der WSV II. die zweite Mannschaft aus Dobritz/Garitz. Mit einer souveränen Leistung konnte man die Tabellenführung verteidigen. Die Vorzeichen standen gut, das Trainerteam Plantikow, Walther und Schulschenk hatte genügend Spieler zur Verfügung. Torwart Tobias Radek verletzte sich beim Aufwärmen und wurde von Florian Lausmann ersetzt.

Der WSV legte gleich furios los, so hatte Danny Specht nach wenigen Minuten eine gute Einschussmöglichkeit, schoss aber über das Tor. Kurz darauf ging ein 20m-Schuss von Michael Schulz ebenfalls knapp über das Gehäuse. Nach 6 Minuten war es dann aber soweit, nach Freistoß von David Maerten köpfte ein Dobritzer Verteidiger den Ball an den eigenen Pfosten, der etatmäßige Verteidiger Michael Schulz reagierte am schnellsten und schob den Ball zum 1:0 über die Linie. Der WSV blieb weiter am Drücker, nach 17 Minuten schloss Alexander Lachmann eine feine Einzelaktion überlegt zum 2:0 ab. Schon sein 7. Saisontreffer im 5. Spiel! Danach blieb der WSV klar feldüberlegen ohne sich aber große Torchancen zu erspielen, Dobritz stand tief und versuchte mit langen Bällen zum Erfolg zukommen. Die Abwehr um Kapitän Jonas Wenzel ließ aber in der ersten Hälfte nichts zu. Kurz vor der Pause schickte Maerten Danny Specht, dieser war frei durch und schob den Ball gegen den Pfosten.

In der Pause war man sich einig, man wollte zielstrebiger nach vorn spielen. Man wechselte 2x und nahm einige Umstellungen vor. Bereits nach wenigen Sekunden setzte sich Lachmann rechts stark durch, bediente in der Mitte Stephan Harbig, dieser beförderte die Kugel mit etwas Glück zum 3:0 ins Tor. Auch danach blieb der WSV gefährlich, der eingewechselte Steve Ulrich vergab dabei die beste Chance. In der 58. Minute kam David Maerten nach einer Ecke von Harbig völlig frei zum Schuss und es stand 4:0. Kurz darauf revanchierte sich Maerten und schickte Harbig steil, dieser ließ seinen Gegenspieler stehen und schob zum 5:0 ein. Danach verflachte die Partie ein wenig, nun kam auch Dobritz mal gefährlich vor das WSV Tor. In der 78. Minute gelang den Gästen der Ehrentreffer durch Paul. Der WSV hatte noch Möglichkeiten das Ergebnis höher zu gestalten, vergab aber alle. In der 90. Minute kam Harbig nach Fehler des Gästetorwarts an den Ball, doch ein Dobritzer Verteidiger rettete für seinen schon geschlagenen Keeper auf der Linie.

Danach war Schluss, der Schiedsrichter hatte mit diesem fairen Derby keine Probleme. Die besten Spieler beim WSV waren Christoph Bittkau, Kapitän Jonas Wenzel und Doppeltorschütze Stephan Harbig. Die neugegründete zweite Mannschaft sicherte sich damit die inoffzielle Herbstmeisterschaft in der mit Abstand torreichsten Kreisklasse Staffel A. Mit 33 Toren nach nur 5 Spielen liegt die Mannschaft weit vor allen anderen Mannschaften in der untersten Spielklasse. Bester Torschütze des WSV ist Neuzugang Alexander Lachmann mit 7 Treffern.

Dadurch das Einheit Dessau (9:1 gegen Grün Weiß III.) und Abus Dessau II. (4:2 gegen den PSV Zerbst) gewannen liegen jetzt die Favoriten dieser Staffel auf den ersten drei Plätzen die zur Teilnahme an der "Meisterunde" berechtigen. Aber auch der PSV Anhalt Zerbst hat noch Chancen und sollte nicht unterschätzt werden.

Nächste Woche beginnt schon die Rückrunde, der WSV II. muss zum schweren Auswärtsspiel zu Abus Dessau II..

 

Aufstellung:

Lausmann - Wenzel; Metzker (46. Ulrich); Jobs (46. John); Bittkau, C.; Schulz, M.; Specht; Maerten (Körner, F.); Schulz, M.; Harbig, Lachmann

 

Tore:

1:0 M. Schulz (6.), 2:0 Lachmann (17.), 3:0 Harbig (46.), 4:0 Maerten (58.), 5:0 Harbig 60.), 5:1 Paul (78.)

Kreisklasse Staffel A; 4. Spieltag

PSV Anhalt Zerbst - SV Walternienburg II. 3:6 (2:5)

WSV II. bleibt Tabellenführer - Lachmann mit Dreierpack

(Von Michael Schulz)

 

Die zweite Mannschaft traf am Sonntag im Spitzenspiel der Staffel A auf den PSV Anhalt Zerbst. Gespielt wurde auf dem Kunstrasen in Zerbst, wo die Mannschaft sich schon immer schwer tat. Das Trainerteam Plantikow, Walther und Schulschenk musste wieder kräftig umstellen, da einige Spieler aus verschiedensten Gründen nicht zur Verfügung standen. Trotzdem hatte man eine schlagkräftige Mannschaft beisammen, Stefan Kuhle und Rene Gramsch halfen von der ersten Mannschaft aus.
Das Spiel ging direkt flott los, Stephan Harbig prüfte als erstes den Schlussmann des PSV, seinen Schuss konnte er aber parieren. Nach 15min  war er dann aber machtlos, Stefan Kuhle ließ 2 Leute aussteigen und lief dann  allein auf den Keeper zu und schoss überlegt zum 1:0 ein. Direkt im Gegenzug  fiel der Ausgleich, nach schönem Spielzug traf der PSV Torjäger Fellner.  Wiederum nur eine Minute später fiel das wohl schönste Tor des Tages, Kuhle schickte David Maerten über rechts zur Grundlinie, dieser spielte den Ball flach  in der Fünfmeterraum wo Alexander Lachmann den Ball sehenswert mit der Hacke zum 2:1 verwandelte. Direkt nach dem Anstoß des PSV erkämpfte sich Michael Schulz den Ball, er konnte ungehindert bis zum Strafraum laufen und dann zum 3:1 einschießen. Die Mannschaft spielte jetzt phasenweise wie aus einem Guss. Maerten und Kuhle kombinierten sich immer wieder durch die PSV Reihen, Chancen durch Lachmann, Harbig und Kuhle wurden nicht genutzt. In der 29. Minute spiele Kuhle Lachmann frei, dieser ließ den letzten Verteidiger stehen, umkurvte auch noch den Torwart und schob ins leere Tor. Der WSV blieb weiter in Spiellaune, nach einer Ecke von Maerten fiel der Ball direkt Kuhle auf den Fuß und es stand 5:1 (31.). Kurz vor der Pause dann noch einmal der PSV, ein Schuss aus 20m landete an der Latte. Ein Schuss von Fellner fälschte Benjamin Metzker unglücklich zum 2:5 ab, Torwart Mirko Deistler war chancenlos.
In der zweiten Hälfte wollte man genau so weiter spielen, was auch in den ersten Minuten gelang, doch das sechste, vorentscheidene Tor wollte nicht fallen. Unglaublich was der WSV für Chancen rausspielte und in dieser Phase des Spiels liegen ließ. Lachmann traf aus 3m den Ball nicht, Kuhle schoss aus 5m über das Tor. Kurz darauf wurde Danny Specht im Strafraum gefoult, der Schiedsrichter pfiff, verlegte aber zu Verwunderung aller das Foul aus dem Strafraum. In der 60. Minute pfiff er aber einen Strafstoß für den PSV, Benjamin Metzker klärte den Ball aus der Gefahrenzone, ein Gegenspieler hielt den Fuss drüber und verletzte sich dabei selber. Den Strafstoß verwandelte Köppe sicher zum 3:5. Der Schiedsrichter verlor in der zweiten Hälfte seine Linie, pfiff auf beiden Seiten viele fragwürdige Dinge. Der PSV witterte nochmal die Chance doch noch einen Punkt mitzunehmen, alles was aufs Tor kam hielt Deistler aber fest. Der WSV setzte jetzt auf Konter, einen davon schloss Gramsch ab, der Torwart konnte den Ball erst nicht festhalten, klärte dann aber im Nachfassen auf der Linie. Praktisch mit dem Abpfiff erzielte Alexander Lachmann nach Vorarbeit des eingewechselten Steve Ulrich den 6:3 Endstand.
Fazit: 60 Minuten lang spielte man richtig guten Fussball, verlor dann ein wenig den Faden, siegte aber trotzdem verdient mit 6:3. Nächste Woche hat die zweite Mannschaft spielfrei, da zum Pokal nur die ersten Mannschaften zugelassen sind. Die zweite Mannschaft wird den Kader der ersten Mannschaft auffüllen und hoffen das der WSV gegen den klaren Favoriten aus Mosigkau eine Überraschung schaffen kann. In 2 Wochen spielt der WSV II. dann in Walternienburg gegen die SG Dobritz/Garitz II..

 

Aufstellung: Deistler - Wenzel; Schulz, M.; Metzker; Radke (46. Naumann); Schulz, M. (60. Gramsch); Specht; Maerten; Kuhle; Lachmann; Harbig (73. Ulrich)

 

Tore: 0:1 Kuhle (15.), 1:1 Fellner (16.), 1:2 Lachmann (17.), 1:3 Schulz (18.),

1:4 Lachmann (29.), 1:5 Kuhle (31.), 2:5 Fellner (45.), 3:5 Köppe (60. Strafstoß),

3:6 Lachmann (89.)

Kreisoberliga; 4. Spieltag

Walternienburger SV - TuS Kochstedt 1:0 (1:0)

Geschlossene Mannschaftsleistung bringt 3 Punkte ein

(von Laura Plantikow)

 

Am Samstag erwartete der WSV die kampfstarke Mannschaft aus Kochstedt. Nach 90 Minuten konnte man sich über einen 1:0 Erfolg freuen. Das Spiel begann mit einem Paukenschlag. Das 1:0 fiel durch Schröter gleich in der ersten Minute. Ein langer Ball aus der Abwehr wurde durch einen Kochstedter Abwehrspieler mit dem Kopf genau in den Lauf von Schröter verlängert. Dieser ließ sich die Möglichkeit nicht nehmen und schoss zur Führung ein. In den ersten 20 Minuten war der WSV die spielbestimmende Mannschaft auf dem Feld. Leider verlor man dann etwas den Faden. Die Gäste erzwangen mehrere Standards, aber dieses Mal hatte der WSV das Glück gepachtet und ließ keine hundertprozentige Chance bis zur 45. Minute zu. In der 30. Minute hatten die Kochstedter allerdings ihre größte Möglichkeit zum Ausgleich, aber der Topstürmer Kirste scheiterte beim Elfmeter an Torwart Körner. Bis zur Pause blieb es somit beim 1:0 für den WSV, was auch nicht unverdient war, da man selbst auch sehr gute Chancen liegen ließ.

Die zweite Halbzeit begann furios. Nach nur zwei Minuten hatte Kochstedt die Möglichkeit zum 1:1, aber der Schuss landete zum Glück am Pfosten. Leider gab es wieder eine Schwäche des WSV. Das Team ließ mehrere gute Chancen durch Kuhle, Schröter und Gramsch liegen. Die größte davon hatte wohl sicherlich Gramsch, der es schaffte aus einer Entfernung von 4 Metern über das Tor zu schießen. Danach war es erneut ein Pfostentreffer der Gäste, der dem WSV Zittern bereitete, aber auch hier hatte man wieder Glück gehabt. Als Körner dann in der 80. Minute einen super Schuss der TuS aus dem Dreiangel holte, hielt er damit an diesem Tag die 3 Punkte für den Gastgeber fest.

Wenn man das Spiel über die gesamten 90 Minuten betrachtet, dann war es ein sehr ausgeglichenes Spiel, aber aufgrund einer sehr starken mannschaftlichen Leistung ging der Sieg wohl verdient an den WSV. Besonders hervorheben sollte man H.Schulschenk und F. Körner. Wird diese Leistung weiterhin abgerufen, dann wird es noch viele weitere erfolgreiche Ergebnisse geben.

In der nächsten Woche erwartet der WSV nun zum Pokalspiel den Staffelfavoriten TSV Mosigkau und auch hier hofft der WSV auf einen Sieg.

 

Aufstellung: Körner, O. - Plantikow; Schulschenk; Elze; Körner, F.; Gramsch; Bittkau; Metzker (46. Kuhle); Böning; Lude; Schröter

 

Tore: 1:0 Schröter (1.)

Kreisklasse Staffel A; 3. Spieltag

SV Walternienburg II. - SG Grün Weiß Dessau III. 12:1 (6:0)

Zweite Mannschaft besiegt Grün Weiß Dessau III.

(von Michael Schulz)

 

Am 3. Spieltag traf der WSV II. auf die dritte Mannschaft der SG Grün Weiß Dessau III.. Die Mannschaft war motiviert und wollte die Niederlage vom letzten Spieltag vergessen machen. Doch schon vor dem Spiel zeichnete sich ab, dass es nicht das Spiel werden sollte, das alle erwartet hatten. Die SG Grün Weiß Dessau hatte arge Besetzungsprobleme und reiste nur mit 8 Spielern an. Respekt an die 8 Spieler von Grün Weiß, die die Reise nach Walternienburg angetreten sind und in einem aussichtosen Spiel auch noch 90 Minuten durchgehalten haben!!! Am Ende stand ein ungefährdeter 12:1 Sieg für den WSV II. in einem Fussballspiel, das wohl keiner so wollte und auch keinem wirklich Spaß machte.
Das Spiel entwickelte sich dann nur in eine Richtung, auf der Tor der Dessauer. Bereits nach 4 Minuten hatte Alexander Lachmann einen Doppelpack geschnürt. Man erspielte sich Chancen im Minutentakt, vergab aber alle, bis Florian Körner nach 22 Minuten mit einem Kopfball das 3:0 markierte. Christoph Bittkau, nochmals Florian Körner und Marc John schraubten das Ergebnis bis zur Pause auf 6:0 in die Höhe.
In der Pause wechselt der WSV gleich dreimal um allen Spieler genügend Einsatzzeiten zu geben, so feierte zum Beispiel Erik Naumann nach vielen Jahren sein Comeback in einem Pflichtspiel. Der WSV vergab zu Beginn der zweiten Hälfte unglaublich viele, teils gut herausgespielte Chancen. Erst nach 20 min in der zweiten Halbzeit brach John mit dem 7:0 den Bann. Danach gabs den Ehrentreffer für die tapfer kämpfenden Gäste, der sogar von den WSV-Fans gefeiert wurde. 2x Benjamin Metzker, Christoph Bittkau, David Maerten und Michael Schulz trafen noch für den WSV zum 12:1 Endstand.
Fazit: Klar hätte man bei besserer Chancenverwertung viel höher gewinnen können, wenn nicht sogar müssen. Alles in allem sollte man aber zufrieden
sein, dass sich kein Spieler verletzt hat und man überhaupt spielen konnte. Respekt nochmal an die 8 Spieler von Grün Weiß Dessau, andere Mannschaften wären wohl gar nicht angetreten!!

 

WSV: Lausmann, Naumann, M. Schulz, Metzker, J. Bittkau, Herschel (46. Borchers), F. Körner (46. M. Schulz), C. Bittkau, Maerten, Lachmann, John

 

Tore: 1:0 Lachmann (3.), 2:0 Lachmann (4.), 3:0 F. Körner (22.), 4:0 C. Bittkau (25.), 5:0 F. Körner (40.), 6:0 John (43.), 7:0 John (65.), 7:1 Schneider (70.), 8:1 Metzker (73.), 9:1 Maerten (75.), 10:1 C. Bittkau (77.), 11:1 Metzker (81.), 12:1 M. Schulz (85.)

 

Besonderheiten: Grün Weiß Dessau III. trat nur mit 8 Akteuren an

 

SPIELBERICHT GRÜN WEIß DESSAU

Kreisoberliga; 3. Spieltag

SV Chemie Rodleben - SV Walternienburg 3:1 (2:0)

Unglückliche Niederlage

 von Laura Plantikow

 

Der WSV musste zur heimstarken Mannschaft Rodleben. Dieses Team zählt zu den Staffelfavoriten der Kreisoberliga. Leider musste man sich nach 90 Minuten mit 1:3 geschlagen geben.

Es wurde sich vorgenommen so lange wie möglich die Null zu halten, aber leider es war schon in der 13. Minute soweit, dass man wieder durch eine alte Schwäche in den Standards mit 1:0 in Rückstand geriet. Nur vier Minuten später konnte der Spielmacher Thamm das 2:0 vorbereiten. Leider bekam der WSV diesen Spieler nur sehr schwer in Griff. Als er aber in der 40. Minute verletzungsbedingt ausschied, gab es einen Bruch bei den Gastgebern. Nun waren es die Gäste, die zwei sehr gute Möglichkeiten vor der Halbzeit ausließen und so blieb der Anschlusstreffer leider aus.

In der Halbzeitpause wurde dann besprochen, dass man das Ergebnis auf jeden Fall drehen will und alles daran setzen wird.

Leider muss hier gesagt werden, dass der Schiri in der zweiten Halbzeit seinen Faden völlig verlor. Er benachteiligte den WSV in spielentscheidenden Situationen. Nach Foulspiel des letzten Manns gegen Lude gab er nur Gelb und unterband mit seinem Pfiff gleichzeitig eine hundertprozentige Möglichkeit des WSV. Eigentlich hätte der letzte Mann Rot bekommen sollen, doch nur die gelbe Karte wurde in die Luft gehalten und auch bei zwei Elfmetersituationen verweigerte er dem WSV die Strafstöße. Eine davon war so deutlich, dass selbst der Gastgeber mit dem Pfiff rechnete und nicht weiterspielte. Die Gäste steckten den Kopf aber nicht in den Sand und erzielten in der 82. Minute durch gute Vorarbeit von Hahn den 2:1 Anschlusstreffer durch Kuhle. Nun warf man alles nach vorn und wollte das Unentschieden erreichen. Kuhle wurde gefoult und es gab keinen Pfiff zu hören, doch der daraus entstehende Konter für Rodleben führte in der 89. Minute zum 3:1. Nun ließen die Spieler den Kopf hängen und zu allem Überfluss holte sich Fricke noch die rote Karte  beim Schiri ab. Leider war dies die einzige Situation, in der der Unparteiische in der zweiten Halbzeit richtig lag.

Bei einer konsequenten Linie von ihm, wäre der WSV nicht als Verlierer vom Platz gegangen. Selbst die rodlebener Spieler bestätigten, dass der Schiri der schlechteste Mann auf dem Platz war. Führte Rodleben zur Halbzeit noch verdient, so war es der WSV, der in der zweiten Hälfte des Spiels die klar bessere Mannschaft war. Leider fuhr man mit leeren Händen aus diesem Spiel nach Hause, aber auf der Leistung der Mannschaft in der zweiten Halbzeit kann das Team aufbauen. Kapitän Görisch fehlt leider immer noch verletzungsbedingt, aber wenn man der Jugend zuschaut, wie Kuhle, Lude, Schulschenk und Specht, dann weiß der WSV, dass er aus dieser schwierigen Situation herauskommt. Sie liefern eine super Leistung und dies sollte nicht unerwähnt bleiben.

 

WSV: Körner, Plantikow, Elze, Wenzel, Schulschenk, Fricke, Hahn, Specht, Kuhle, Lude, Schröter

 

Tore: 1:0 M. Fräßdorf (13.), 2:0 Welz (17.), 2:1 Kuhle (82.), 3:1 Welz (89.)

 

Besondere Vorkomnisse: Rote Karte - Fricke (WSV)

Kreisoberliga; 2. Spieltag

SV Walternienburg - SG Waldersee/Vockerode 2:2 (1:1)

WSV lässt unnötig 2 Punkte liegen

(Von David Maerten)

 

Die Kreisoberliga Kicker aus Walternienburg konnten auch am zweiten Spieltag kein Kapital aus ihrer Feldüberlegenheit schlagen. Beim Heimauftritt gegen die SG Waldersee/Vockerode war die Mannschaft von Trainer Mario Metzker über die vollen 90 Minuten gesehen die klar bessere und aktivere Mannschaft, brachte sich aber wieder auf Grund der mangelnden Chancenverwertung wieder um den verdienten Lohn. So nahmen die Gäste einen Punkt aus Walternienburg mit nach Dessau.
In den ersten 10 Minuten zeigte die extrem junge Mannschaft um Stefan Kuhle und Pascal Lude deutlich wohin die Reise an diesem extrem warmen Samstag gehen sollte. Bissiger in den Zweikämpfen und wacher im Aufbauspiel präsentierten sie sich sehr agil und ballsicher. Einen Schuss aus 25 Metern von Lude konnte der Torhüter nur mit großer Mühe und einigem Glück über die Latte lenken. Auch Danny Specht konnte in der Folge mit seinem Schuss aus 14 Metern nicht für die Führung sorgen. Die Gäste beschränkten sich auf Konter und Standardsituationen, so auch in der 13. Minute. An der Strafraumgrenze stimmte die Zuordnung gar nicht und so konnten die Gäste mit einem platzierten Schuss aus 17 Metern mit 1:0 in Führung gehen. Für kurze Zeit schienen die Walternienburger aus dem Tritt zu kommen. Hannes Schulschenk klärte in höchster Not und verhinderte so das 0:2. Große Aufregung in der 23. Minute, Marc Schröter geht im Strafraum zu Boden und der Schiedsrichter pfeift. Der Elfmeter blieb jedoch aus, da der Schiedsrichter nach Rücksprache mit seinem Assistenten völlig zu Recht den Elfer doch nicht gab. Auf den Punkt zeigte er 10 Minuten später dennoch. Lude setzte sich im Strafraum sehr stark gegen 3 Verteidiger durch und konnte am Torschuss nur noch mit einem Foul gehindert werden. Den fälligen Strafstoß verwandelte Kuhle sicher. Die Gäste zogen sich nun immer weiter zurück und taten so gut wie nichts mehr für den eigenen Spielaufbau. Die Räume wurden für den Gastgeber immer größer. Einen guten Konter konnte die SG jedoch noch setzen. Wie der Gästestürmer den Ball jedoch aus 5 Metern völlig frei über das Tor schießen konnte, bleibt völlig unklar.
In der Halbzeitpause motivierten Trainer Metzker und der verletzte Kapitän Jens Görisch ihre Jungs nochmal richtig Gas zu geben. Die Mannschaft hielt sich an die Vorgaben und bestimmte weiter das Spiel. Schulschenk verpasste knapp per Kopf und den Abpraller setzte Florian Böning mit links knapp neben das Tor. Die Folge der klaren Überlegenheit war in der 67. Minute die 2:1 Führung. Der starke Kuhle ließ 2 Gegenspieler stehen und bediente mustergültig den ebenfalls starken Lude. Seinen Torschuss konnte Schröter zur Führung abstauben. Die Gäste warfen nun alles nach vorn, wollten sich nicht geschlagen geben. Die Folge war ein ständiges hin und her mit einigen Chancen auf beiden Seiten. Mit einem Sonntagsschuss aus knapp 25 Metern direkt ins Dreiangel kam der Gast in der 88. Minute dann zum etwas schmeichelhfaten Ausgleich und hatte eine Minute später sogar die Chance das Spiel zu gewinnen. Torwart Olaf Körner verhinderte die Niederlage seiner Mannschaft jedoch mit einer tollen Parade.
Alles in allem muss man sagen, dass die Punkteteilung in Ordnung geht, da die Platzherren einfach viel zu wenig aus ihren Möglichkeiten machten. Die sehr junge Mannschaft wird aber sicher in den kommenden Spielen noch weiter reifen und dann auch die nötigen Punkte für das Saisonziel Klassenerhalt einfahren. Die drei Spieler aus dem Anschlusskader, Schulschenk, Specht und F. Körner, machten durchaus ein starkes Spiel und geben der Mannschaft in Zukunft in der Breite sicher noch mehr Qualität. Nächste Woche muss der WSV nach Rodleben, die mit 2 starken Ergebnissen an den ersten beiden Spieltagen (Abus Dessau 4:0, SV Mildensee 1:1) auf sich aufmerksam gemacht haben.

 

WSV: Körner, O. - Elze ( 46. Körner, F.), Fricke, Gramsch (Schulz), Jobs, Schulschenk, Böning, Specht, Kuhle, Lude, Schröter
Trainer: Mario Metzker

 

Tore: 0:1 H. Swientek (13.); 1:1 Kuhle (34., Strafstoß); 2:1 Schröter (67.), 2:2 Rast (88.)

Kreisklasse Staffel A; 2. Spieltag

TSV Einheit Dessau - SV Walternienburg II. 7:4 (4:3)

Unnötige Niederlage

(von Michael Schulz)

 

Bei tropischen Temperaturen verlor die zweite Mannschaft am 2. Spieltag mit 4:7 beim Kreisligaabsteiger Einheit Dessau. Die Vorraussetzungen waren nicht gut, da nur 12 Spieler zur Verfügung standen, was bei den Temperaturen schon ein Nachteil sein sollte.
Es ging sofort turbulent los, den Abstoß den Dessauer Torwarts fing Stephan Harbig ab, die folgende Rettungsaktion des Verteidigers Bahn landete direkt zum 1:0 für den WSV im eigenen Kasten. Doch nur eine Minuten später fiel schon der Ausgleich, nach einer Ecke sprang der Dessauer Spieler R. Schädel am höchsten und köpfte zum 1:1 ein. Das Tempo in diesem Kreisklassespiel blieb hoch, nach perfektem Steilpass von Kuhle erzielt Harbig in der 8. Spielminute das 2:1 für den WSV. Aber wieder dauerte es nicht lang bis die Antwort der Dessauer kam. Ein Stürmer setzte sich linksaußen durch und konnte im Strafraum nur durch ein Foul gestoppt werden. Der Elfmeter wurde sicher zum 2:2 verwandelt (13.). Es waren keine 15 Minuten gespielt und es waren schon 4 Tore gefallen, danach beruhigte sich das Spiel ein wenig. Die Abwehr beider Mannschaften wirkte alles andere als sicher. In der 25. Minute brachte ein Abstimmungsfehler das 2:3 für Einheit. Ein Stürmer stand eindeutig im Abseits, zeigte dies auch selber an, der Schiedsrichter hob schon den Arm, alle Spieler hörten auf zu spielen, der Dessauer Spieler Mundel reagierte am schnellsten, erlief sich den Ball, umspielte den WSV Keeper Lausmann und schob ins den Ball ins leere Tor. Der Schiedsrichter lies zurecht weiterspielen, die WSV Abwehr blieb nach dem Handzeichen des Schiedsrichter im Kollektiv stehen. Danach erspielte man sich weiter Chancen. Alexander Lachmann erkämpfte sich im Strafraum den Ball, schoss aber knapp drüber. Nach super Pass von Johannes Bittkau war Stefan Kuhle frei durch, verzog aber auch knapp. In der 39. Minute konnte der Dessauer Kwetkat ungestört bis zum Strafraum laufen, sein Schuss schlug unhaltbar unten links zum 2:4 ein. Der WSV spielte weiter nach vorn, Harbig zog in der 44. Minute aus 20m ab, der Ball wurde leicht abgefälscht und schlug unhaltbar zum 3:4 ein.
In der Pause musste der WSV verletzungsbedingt den einzig möglichen Wechsel durchführen, Kuhle hatte einen Schlag auf den Oberschenkel bekommen und wurde durch Florian Körner ersetzt. Trainer Walther und Betreuer Schulschenk machten der Mannschaft nochmal Mut. Genauso spielte die Mannschaft zu Beginn der zweiten Hälfte auch. Einheit wurde in die eigene Hälfte gedrängt und die Walternienburger erspielten sich Chance um Chance. Ein Schuss von Harbig ging knapp links vorbei, einen weiteren von David Maerten konnte der Torwart parieren. Wiederum Maerten erkämpfte sich im Strafraum an der Grundlinie den Ball, legte sich den Ball am Keeper vorbei und wurde von den Beinen geholt. Den fälligen Elfmeter verwandelte Michael Schulz sicher zum verdienten 4:4 Ausgleich. Der WSV blieb am Drücker, konnte aber nicht den Führungstreffer erzielen. So kam es wie es kommen musste, Einheit traf mit dem ersten Schuss in der zweiten Hälfte zum 4:5 (60.). Torwart Lausmann sah bei dem Schuss ins kurze Eck nicht gut aus. Sichtlich geschockt bekam man nur 2 Minuten später das 4:6. Nun hieß es Alles oder nichts, Trainer Walther stellte auf Viererkette um, Christopher Jobs spielte nun offensiver. Nach Flanke von Böning traf Jobs nur den Pfosten, kurz danach köpfte Lachmann nach einem Freistoß von Maerten gegen die Latte. Bei einem Konter setzte Lachmann nach, der Verteidiger konnte nicht richtig klären und der WSV Stürmer erlief sich den Abpraller und schob den Ball am Torwart vorbei ins Tor. Nur der Schiedsrichter hatte zur Verwunderung aller aus sehr großer Distanz ein absichtliches Handspiel gesehen und gab den Treffer nicht. Der WSV gab sich nicht geschlagen, nach guter Kombination über Maerten, Jobs und Schulz war Lachmann frei durch, vergab jedoch recht unglücklich. Kurz vor Schluss setzte Einheit noch einen Konter, eine Rettungsaktion von Lausmann landete direkt beim Gegner, dieser schoss dann ohne Mühe zum 7:4 ein.
Fazit: Einheit Dessau war in einem sehr fairen Spiel der verdiente Sieger, aber nur weil der WSV seine vielen Chancen einfach nicht nutzte. Beide Abwehrreihen waren ein ums andere mal nicht sicher, sodaß sich trotz tropischer Hitze für die Zuschauer ein ansehnliches Kreisklassespiel entwickelte. Schiedsrichter Kürbis pfiff sein erstes Spiel und hatte ein, zwei fragwürdige wie auch unglückliche Szenen, hatte sonst aber keine Probleme mit der Partie. Nächste Woche geht es für den WSV II. Zuhause gegen Grün Weiß Dessau III., dort sind 3 Punkte Pflicht um dem ersten Saisonziel, unter den ersten 3 der Staffel A zu sein, nicht gleich hinterherzulaufen.

 

WSV: Lausmann, Wenzel, Böning, Metzker, Jobs, Maerten, Kuhle (46. Körner, F), Bittkau, Schulz, Lachmann, Harbig

 

Tore: 0:1 Bahn (2., Eigentor), 1:1 Schädel (3.), 1:2 Harbig (8.), 2:2 Wagner (13., Strafstoß), 3:2 Mundel (25.), 4:2 Kwetkat (39.), 4:3 Harbig (44.), 4:4 Schulz (56., Strafstoß), 5:4 Bleil (60.), 6:4 Mundel (62.), 7:4 Meinhardt (85.)

Kreisklasse Staffel A; 1. Spieltag

SV Walternienburg II. - SG Abus Dessau II. 6:3 (2:3)

WSV II. glückt der Auftakt

(von Laura Plantikow)

 

Am Sonntag spielte erstmals die neugegründete zweite Mannschaft des WSV. Aufgrund einer sehr schlechten ersten Halbzeit lag man zur Pause gegen Abus Dessau, Kreisligaabsteiger, mit 2:3 zurück. In der 13. Minute bekam man das erste Gegentor. In der 28. Minute konnte der Ausgleich durch Lachmann erzielt werden. Die Gäste waren es wiederrum, die in der 34. Und 40. Minute einschießen konnten. In der 44.Minute konnte John noch den 2:3 Anschlusstreffer erzielen. Die Gäste waren in der ersten Halbzeit drückend überlegen und so hätte der WSV auch höher zurückliegen können. In der zweiten Hälfte konnte der Gastgeber ein ganz anderes Gesicht von sich zeigen. In der 62. Minute erzielte man durch Maerten das überfällige 3:3. Als Abus durch ein Eigentor zum 4:3 einschoss, hatte man das Spiel gedreht. Nun stellte sich der WSV tief und spielte auf Konter. Einen davon nutzte Harbig zum 5:3. Als man in der 92. Minute das 6:3 durch John erzielte, stand der Erfolg fest. Im ersten Spiel schlug man den Kreisligaabsteiger und dadurch kann man sich auf den weiteren Saisonverlauf freuen.

 

WSV: Lausmann, Wenzel, Krietsch, Schulschenk, F. Körner, Specht, Schulz (Herschel), Maerten, Holz (John), Lachmann (J. Bittkau), Harbig

 

Tore: 0:1 Schubert (12.), 1:1 Lachmann (27.), 1:2 Alisch (33.), 1:3 Schubert (41.), 2:3 John (45.), 3:3 Maerten (67., Strafstoß), 4:3 Hachmann (73., Eigentor), 5:3 Harbig (85.), 6:3 John (90.)

Kreisoberliga; 1. Spieltag

SG Grün Weiß Dessau - SV Walternienburg 4:2 (2:1)

Saisonauftakt ging daneben

(von Laura Plantikow)

 

Leider musste der WSV im ersten Pflichtspiel eine Niederlage hinnehmen. Das Spiel begann ziemlich verheißungsvoll. Nach nur 10 Minuten ging man durch ein Traumtor von Plantikow mit 0:1 in Führung. Bei diesem Tor war viel Glück und Unterstützung des gegnerischen Torwarts mit im Spiel. Nur 5 Minuten später war es Schröter, der eine riesen Möglichkeit hatte auf 0:2 zu erhöhen, aber leider traf er nur den Pfosten. Was nun folgte war eine gerecht verteilte Partie, nur leider wurden wieder einmal zu viele Fehler gemacht. Zwei davon nutzten die Grün Weißen zu einer 1:2 Halbzeitführung. In der zweiten Hälfte wollte der WSV das Spiel drehen, aber leider unterlief Körner im Tor der Gäste ein grober Fehler und es hieß 1:3. Nun folgte eine zwanzigminütige Druckphase des WSV. In dieser Zeit hatten Kuhle die größte Möglichkeit, aber in einer eins zu eins Situation behielt der Torhüter der Dessauer die Nerven und konnte super halten. Als die Gastgeber einen Freistoß direkt am 16 Meter Raum hatten, fiel das 1:4. Nun war das Spiel leider gelaufen. Die eigenen Möglichkeiten wurden liegen gelassen und die Gastgeber machten aus ihren wenigen Chancen vier Tore. Man konnte zwar in der 92. Minute durch einen fragwürdigen Elfmeter noch auf 4:2 durch Kuhle verkürzen, aber alles in allem scheiterte man in diesem Spiel vorn wie hinten am eigenen Unvermögen.

 

WSV: O. Körner, Gramsch, Elze, Jobs (M. Schulz), Fricke, Metzker, Lude, Böning, Plantikow, Kuhle, Schröter

 

Tore: 0:1 Plantikow (11.), 1:1 Vogel (19.), 2:1 Lyschik (23.), 3:1 Kühne (61.), 4:1 Krauß (86.), 4:2 Kuhle (90. Strafstoß)

 

SPIELBERICHT GRÜN WEIß DESSAU

Kalender
Uhrzeit

     SPIELPLÄNE HIER


... lade Modul ...
FSG Walternienburg/Güterglück auf FuPa
Besucherzaehler