Kreisklasse, 23. Spieltag

Dessauer SV 97 III. - FSG Walternienburg/Güterglück II. 4:2 (3:0)

Quelle: Dessauer SV 97

 

Konzentration verloren

 

Mit gutem Tempo begann die 3. ihr Spiel gegen die Gäste aus Walternienburg und konnte so durch Harnisch bereits nach 6 Minuten in Führung gehen, der nach einem Markert-Schuss den Abpraller verwertete. Danach lief aber fast eine halbe Stunde gar nichts mehr zusammen. Defensiv stand man zu weit weg von den Gegenspielern und ermöglichte so gute Gelegenheiten, die die Gäste zum Glück leichtfertig vergaben. Offensiv brachte man kaum noch einen vernünftigen Angriff zustande, weil man im Passspiel viel zu ungenau und hektisch agierte. Zehn Minuten vor der Pause ist es aber doch mal wieder Markert der den Ball behaupten kann, im richtigen Moment zu Harnisch gibt und der macht sein zweites Tor. Mit dem Pausenpfiff dann auch noch das 3:0, nach einer Ecke versucht Könnecke den Ball anzunehmen, unterschätzt aber die Höhe des Balles. Nach einem Einschlag ins Zentralmassiv schaltet Warsen am schnellsten und hämmert den Ball in die Maschen.

Man hätte jetzt denken können, dass das Spiel durch ist, aber wie nach dem 1:0 kehrte wieder der Schlendrian ein. Maerten hat vor dem Strafraum viel zu viel Platz, zieht einfach mal ab und haut den Ball in den linken Giebel. Bei den Gästen kam dann Neubert und dieser sollte für noch mehr Verwirrung in der Hintermannschaft sorgen, aber einen Vernünftigen Angriff bekam man noch auf die Reihe: Englich mit einem herrlichen Ball in die Gasse zu Pfund, der geht Richtung Tor, täuscht den Querpass an, knallt den Ball aber dann über die Schulter des Keepers ins Netz. Danach spielten eine halbe Stunde lang fast nur noch die Gäste, zum Glück schafften sie durch Neubert nur noch den Anschluss. Erst mit der Einwechslung des etwas angeschlsgenen Sanders konnte man das Zentrum wieder ein wenig beruhigen und vergab dann gegen weit aufgerückte Gegner in der Schlussphase noch drei gute Kontermöglichkeiten.

Fazit: Es scheint aktuell ein Problem zu sein, dass sich durch alle Mannschaften zieht, aber phasenweise lässt die Konzentration zu stark nach. Zum Glück brachten trotzdem alle 3 Mannschaften ihre Spiele erfolgreich zu Ende.

Kreisoberliga, 22. Spieltag

FSG Walternienburg/Güterglück - Dessauer SV 97 2:1 (0:1)

 
Verdiente (und doch strittige) Niederlage
 

Nach den zuletzt guten Auftritten wollte man natürlich auch beim extrem schweren Auswärtsspiel in Güterglück punkten. Dies musste ohne Moll, Ullrich und Streuber geschehen.
Man begann durchaus engagiert, keine 3 Minuten gespielt da ist Markert vollkommen frei durch, scheitert jedoch am herauseilenden TW. Die Gastgeber spielten aber munter mit, 8. Minute Kopfball, vorbei. Langrock musste dann in der 13. Minute das erste Mal eingreifen, gut den Schuß von Tinaglia zur Ecke geklärt. Doch wir waren auch im Spiel, 16. Minute, Elze sieht Zabel am 16er, toller Pass, gute Ballmitnahme und 0:1. Das Spiel blieb offen, 21. Minute Kopfball W'burg und vorbei, 25. Minute Chance Hocke, doch der TW sicher. In der 27. Markert mit nem tollen Freistoß, der TW streckt sich und rettet zur Ecke. In der 33. passt dann Langrock gut auf und ist schnell draußen. So ging es in die HZ mit der Führung und ein wenig Verbesserungspotential im Rücken.
Doch die 2. HZ sollte nicht unsere sein. Die Gastgeber waren nun noch aggressiver im ZK und ließen uns überhaupt nicht ins Spiel. Unser Spielaufbau fand im Prinzip nicht statt. In der 47. hämmerte Görisch einen Freistoß an die Latte, gut das Langrock vorher noch dran war. Langrock weiter stark, in der 53. klärt er einen gefährliche Situation. In der 55. endlich mal eine Konterchance, doch auch hier nicht wirklich zwingend genug, Zabel schießt zwar, doch der TW hält sicher. Eine Minute später Zabel mit dem Kopfballheber nach Elze Flanke, doch drüber. Walternienburg blieb am Drücker und in der 70. Minute fiel das verdiente 1:1 - der Ball ging erst an die Latte, von der prallte der Ball zu einem Spieler der Gastgeber, der den Ball mit Mühe ins Tor schob. Kurz darauf guter Schuß von Görisch, doch Langrock wieder schnell unten. Man wechselte und stabilisierte kurzzeitig das Spiel. In der Folge die wohl spielentscheidende und auch strittigste Szene des Spiels. Quasi mit dem 1. guten Angriff der 2. Halbzeit legt der eingewechselte Hoffmann auf Hocke, der zieht aus knapp 18m ab, der Ball fliegt in Richtung Toreck, der TW hechtet heran, kommt heran, der Ball geht an den Innenpfosten und trudelt die Linie entlang in Richtung Tor, Zabel setzt natürlich nach und drückt den Ball über die Linie. Überall Jubel und auf einmal missverständliche Zeichen des SR, er pfeift Freistoß...angeblich soll Zabel beim erzielen des Tores den TW angegangen haben bzw. dieser den Ball schon sicher gehabt haben. Alle, wirklich alle Zuschauer konnten aber sehen, dass der Ball absolut frei war. Selbst der Trainer der Gastgeber sagte nach dem Spiel, dass man dort wohl Glück gehabt habe. SR Behling entschuldigte sich auch nach dem Spiel und verwies auf die fehlenden Assistenten, die ihm dort sicher hätten helfen können. Nun war es so und die kurz zuvor wiedergewonnene Souveränität war wieder weg. Keine Minute später, der 7er der Gastgeber spaziert durch unser DM, keiner greift ihn richtig an und auf einmal steht ein Spieler frei vor Langrock und schiebt zum 2:1 ein. Wir machten danach noch einmal enorm Druck, aber ohne gefährlich zu werden, ungefährliche Freistöße und zu wenig Zug zum Tor sollten also das Spiel beenden.

Fazit: Man absolvierte in der 1. HZ kein gutes Spiel, doch in der 2. HZ lieferte man wohl die schlechteste Rückrundenleistung ab. Generell verlor man absolut verdient, da die Gastgeber viel mehr Zugriff auf das Spiel hatten und wir einfach nicht ins spielen kamen. Das man trotzdem auf Grund des aberkannten Tores unglücklich verlor, passte da nur ins Bild.

Kreisklasse, 19. Spieltag

Grün Weiß Dessau II. - FSG Walternienburg/Güterglück II. 0:0

Quelle: Grün Weiß Dessau

 

SG Grün-Weiß Dessau II – FSG Walternienburg/Güterglück II: 0-0 (0-0)

Torloses Remis gegen Tabellendritten

Im Kreisklassenspiel am Sonntag empfing unsere Zweite bei bestem Fußballwetter die Gäste aus Walternienburg/Güterglück. Coach Neumi brachte eine erneut auf 7 Positionen geänderte Aufstellung aufs Feld mit neuer offensiver Ausrichtung durch Roy Wehnl und Marco Gentner. Nach spannenden 90 Minuten stand es 0:0, und aus grün-weißer Sicht muss man von zwei verschenkten Punkten sprechen.

1. Halbzeit:
In der ersten Spielhälfte war die Zweite durchgängig feldüberlegen, der heute im Tor stehende Stefan Paskuda musste lediglich einen härteren Schuss aus ca. 20 m abwehren. Die Grün-Weißen wiederum erarbeiteten sich diverse Torgelegenheiten, darunter drei hundertprozentige Chancen, die Karsten Lange, Roy Wehnl und Marco Gentner leider nicht nutzen konnten. Gutes Zustellen, Absprachen in der Abwehr und gnadenloses Attackieren des ballführenden Gästespielers ließen keinen Spielfluss zu. Immer wieder wurden gute Pässe in die Spitzen gespielt, die sich sehr gut in Szene setzen konnten. Kurz vor der Halbzeit eine Schrecksekunde für die Zweite, als eine klare Abseitsstellung (vier Spieler der Gäste standen im Abseits) durch Sportfreund Horst Römer nicht geahndet worden ist, aber die Walternienburger zu umständlich agierten. Danach war Halbzeit und Neumis Jungs konnten sehr zufrieden in die Halbzeit gehen.

2. Halbzeit:
Nach dem Seitenwechsel spielten die Gäste aus Walternienburg ca. zehn Minuten lang sehr offensiv und druckvoll, begünstigt durch einen weiteren Stürmer. Die Defensivabteilung hatte dennoch alles im Griff. Und wenn denn doch etwas brenzlig wurde, stand der Mount Everest Stefan Paskuda und konnte seine Klasse zeigen, als er eine gute Torgelegenheit der Gäste vereitelte. Dann wiederum fanden wir wieder zurück ins Spiel und nach einem Sololauf von Matthias Begung ging sein Geschoss nur Millimeter am Tor vorbei. Teilweise wurden die Gäste in ihrer Hälfte eingeschnürt. In der 70. Minute die eine von zwei Megachancen zur Führung. Roy Wehnl umkurvte 4 Gästespieler, mit letztem Einsatz passte er auf unsere Ente, dieser nahm den Ball ca. 8 m vor dem Tor an, doch sein Standfuß stand einfach nicht, er erreichte den Ball nur noch mit der Fußspitze und der kullerte in Sekunden Richtung rechte Torecke, doch der Gästetorwart konnte mit letztem Einsatz klären. 5 Minuten später wieder unsere heute starke rechte Seite, Felix Rossberg geht rechts die Linie entlang, passt auf Roy Wehnl, dieser ist im Strafraum Höhe Torauslinie, schießt aufs Tor und der Ball rollte Millimeter die Torlinie entlang Richtung langer Pfosten, dort steht der einschussbereite Ente, im allerletzten Moment touchiert der Ball den Pfosten, sodass Ente ungünstig zum Ball stand, er passte zu Danny, der diesen Schuss Richtung Baumarkt Bahr drosch. Wahnsinnsszene! Keine 5 Minuten später wurde Roy von Karsten in die Schnittstelle der Abwehr geschickt und konnte nur im letzten Moment durch ein Foul gestoppt werden. Den anschließenden Freistoß schoss Karsten Lange, er wurde abgefälscht und hatte dadurch nicht die gewünschte Geschwindigkeit, sodass dieser kurz vorm Tor gerettet werden konnte. Durch Auswechslungen in den letzten Minuten ging die Zuordnung mit einmal verloren, plötzlich hatten die Gäste im Mittelfeld Ballgewinn aber zum Glück trafen sie nur das Fangnetz. Unnötige Foulspiele in der Nähe des Tores von Stefan Paskuda sorgten nochmal für hohen Puls bei allen Beteiligten. Freistoß 22m, halbrechte Position, 5-Mann-Mauer, ein straffer Schuss folgte, blitzschnell streckte Paskuda die Fäuste hoch und sicherte somit den einen Punkt. Römer pfiff kurze Zeit später ab. Erwähnenswert am gestrigen Tag war das äußerst faire Spiel, was im Vergleich zum Hinspiel nicht wiederzuerkennen war, obwohl Rückkehrer Tobias Miertsch mit blutverschmierten Gesicht nach einem Zusammenprall das Spielfeld verließ.

Stimmen zum Spiel:
Thomas Neumann: „Auch wenn keine drei Punkte den Weg auf unser Konto gefunden haben, lässt sich auf der gezeigten Leistung gut aufbauen. Die Mannschaft hat sich als Einheit präsentiert und die Umstellungen überraschend gut umgesetzt. Ich möchte zwar niemanden hervorheben, aber das ungewöhnliche Stürmerduo hatte sich ein Tor verdient.“

Stefan Paskuda: „Solide Arbeit gegen die gegnerische Mannschaft. Chancen leider nicht genutzt. Gute Ansätze im Aufbauspiel und verdient einen Punkt geholt. Den Ehrgeiz der Mannschaft, etwas zu bewegen, hat man heute auf dem Platz gespürt und daher war es ein gelungener Tag. Mit drei Punkte wäre es natürlich noch schöner, aber das kommt dann beim nächsten Mal.“

Christian Dubetz: „Wir sind schlecht gestartet und haben uns im Spielverlauf immer mehr gesteigert, war heute streckenweise eine Superleistung, auf die man drauf aufbauen kann.“

Wir spielten in folgender Aufstellung:
Stefan Paskuda – Christian Dubetz, Ingo Kühne, Maik Michlik, Christoph Fortak – Danny Schröder (ab 65. Minute Kevin Kirste), Matthias Begung (ab 80. Minute Tobias Miertsch), Karsten Lange, Christoph Jelsch (ab 65. Minute Felix Rossberg) – Roy Wehnl, Marco Gentner

Kreisklasse, 17. Spieltag

ASG Vorwärts Dessau II. - FSG Walternienburg/Güterglück II. 4:2 (1:0)

Quelle: ASG Vorwärts Dessau

 

ASG II: Sieg gegen Tabellenzweiten

 

Unsere zweite Mannschaft bleibt in der Kreisklasse in der Rückrunde weiter ohne Niederlage. Mit 4:2 bezwang man den Tabellenzweiten FSG Walternienburg/Güterglück II auf eigenem Platz.

Bereits in der 12. Minute brachte N. Frauendorf unsere Mannschaft in Führung. Mit diesem Ergebnis ging es vor 20 Zuschauern auch in die Halbzeit.

Nach einem Doppelschlag von D. Lobinsky stand es nach 55 Minuten 3:0 und unsere Mannschaft sah schon wie der sichere Sieger aus. Doch unsere Gäste gaben nicht auf und so folgten ereignisreiche fünf Minuten. Nach einer Stunde verkürzte L. Neubert auf3:1, doch nur drei Minuten später konnte m. Rösner den alten Abstand wieder herstellen. Keine zwei Minuten später erzielte St. Hahn das 4:2. Da danach keine weiteren Treffer mehr folgten blieb es beim 4:2 Heimsieg für unsere Mannschaft.

Bei diesem Spiel gab unser G-Junioren Trainer Th. Scholz sein Pflichtspieldebüt für unsere ASG.

ASG Vorwärts Dessau II: H. Bagekany (46. P. Breitmann), S. Miltz, Th. Becker (78. Th. Scholz), St. Schneider, Chr. Heydenreich (70. Ph. Neubert), M. Rösner, St. Huxoll, D. Lobinsky, St. Naumann, N. Frauendorf, T. Franzl

FSG Walternienburg / Güterglück II: E. Kemp, J. Wenzel, St. Meyer (46. M. Schmidt), L. Sens, A. Hellmann, St. Messerschmidt (70. E. Bürgel), D. Specht, M. Schulz (78. W. Romaschkin), St. Hahn, F. Plantikow, L. Neubert

Tore: 1:0 N. Frauendorf (12.), 2:0 D. Lobinsky (50.), 3:0 D. Lobinsky (55.), 3:1 L. Neubert (60.), 4:1 M. Rösner (63.), 4:2 St. Hahn.

Schiedsrichter: Römer, Horst
Zuschauer: 20

Kreisoberliga, 19. Spieltag

SG Abus Dessau - FSG Walternienburg/Güterglück 1:0 (0:0)

Quelle: SG Abus Dessau (Facebook)

 

SG Abus Dessau vs. FSG Walternienburg/Güterglück 1:0 (0:0)

Ein Spiel wie das herrschende Wetter. Zerfahren, unansehnlich und mehr Schatten als Licht. Das Resultat am Ende nicht unverdient. Schrecksekunde aber schon nach 3 Minuten. Einen Diagonalpass über unsere Abwehr konnte der Stürmer der Gäste aber zum Glück nicht im Tor unterbringen. Nach der Anfangsphase in der die Walternienburger etwas mehr Anteil am Geschehen hatten, bekamen unsere Jungs dann endlich Zugriff auf das Spiel. Doch gerade im zentralen Mittelfeld, in den letzten Wochen unsere große Stärke, wollte es heute nicht so recht klappen. Der Versuch über außen Druck aufzubauen gelang phasenweise. Futter für Gino Böckelmann im Sturm gab es zumeist von dort. Bei einem dieser Pässe wurde er im Strafraum gefoult. Der Schiedsrichter sah aber wohl vorher ein Halten unseres Stürmers. Die Unruhe durch diese Entscheidung bescherte den Akteuren auf beiden Seiten in den folgenden 2 Minute insgesamt 5 gelbe Karten. Es beruhigten sich jedoch alle wieder und bis zur Pause passierte nicht mehr wirklich viel. Nach dem Seitenwechsel zeigten die Präger/Beier-Schützlinge dann doch noch ein wenig Fußball. Man erspielte sich hin und wieder Möglichkeiten. Einen Freistoß von der rechten Seite, genau in den Laufweg geflankt, konnte David Haak in der 55.Minute mit einem sehenswerten Kopfball zum 1:0 in den Maschen versenken und belohnte sich mit dem Treffer für seine sehr gute Leistung am heutigen Tag. Kurze Zeit später, diesmal jedoch aus dem Spiel heraus, konnte der sehr gute Gästekeeper einen ähnlichen Kopfball über sein Gehäuse lenken. Das schier Unmögliche passierte an diesem trüben, windigen Fußballnachmittag auch noch. Einen uns zugesprochenen Strafstoß legte sich wie immer unser Elfmeter-Schütze vom Dienst, Matthias Präger, zurecht. Nach gefühlten 5 Jahren ohne Fehlversuch scheiterte er an R.Boer im Tor des Gegners. Doch Ende gut, alles gut. Es blieb ohne Folgen. In einer zwar kampfbetonten aber fairen Partie konnte der Tabellennachbar besiegt und überholt werden. Zum dritten Mal in der Rückrunde wurde zu Null gespielt. Jetzt freuen wir uns auf das kommende Woche stattfindende Mulde-Derby bei Vorwärts Dessau.

Kreisoberliga; 14 Spieltag - Nachholspiel

SV Chemie Rodleben - FSG W´burg/G´glück 3:1 (1:1)

Rodleben gibt sich keine Blöße

 

3:1 Sieg beim Nachsitzen

 

Nach vier Wochen Vorbereitung und erst einem Testmatch wusste keiner der Verantwortlichen wo man steht. Doch am Ende siegte der Tabellenführer souverän mit 3:1 gegen einen schwachen Gegner, der mehr mit dem Schiedsrichter beschäftigt war, als mit seinem eigenen Spiel. Vier Tore und zwei Platzverweise bekamen die Zuschauer zu sehen.

 

Auf schwer bespielbarem Boden, waren es zunächst die Gäste die den Ton angaben. Rodleben brauchte ein paar Minuten um seinen Rhythmus zu finden. Dabei können sie sich noch bei den Gästen bedanken, dass sie noch nicht zurück lagen. In dieser Drangphase hätten aber die Chemiker ihrerseits ebenfalls in Führung gehen können. Nach einer Kombination zwischen Muslijaj und Lange kam der Ball zu Große. Der verzog etwas und der Ball ging am langen Pfosten vorbei. Nach gut zehn Minuten hatte Lippert die Führung auf dem Fuß. Er tauchte plötzlich alleine vor dem Gästekeeper auf, doch sein Schuss landete in der Biethe. Nach fünfzehn Minuten machte es Muslijaj dann besser. Bei seinem Schuss aus zwanzig Metern machte Torwart-Oldie Körner allerdings keine gute Rolle. Dennoch stand es 1:0 für die Hausherren. Die Spielgemeinschaft zeigte sich davon nicht beeindruckt und bekam in der 25. Spielminute einen Foulelfmeter zu gesprochen. Diesen verwandelte Görisch sicher zum 1:1. Fast im Gegenzug hatte Große die erneute Führung auf dem Fuß, doch vergab erneut unglücklich. Kurz vor der Pause hatten einige schon den Torjubel auf den Lippen. Ein Freistoß von C. Fräßdorf ging nur knapp über das Tor. So ging es mit einem Unentschieden in die Halbzeit.

 

In der Kabine mahnte der Coach zu einer Leistungssteigerung und die Besinnung zur eigenen Fähigkeit. Rodleben war mit Beginn der 2. Halbzeit sofort zu Stelle und dominierte den Gegner. Die Gäste versuchten mit Kampf und vielen Foul den Spielfaden der Chemiker zu unterbrechen. Nach einem Doppelpass zwischen Lange und Muslijaj schoss letztere knapp am langen Pfosten vorbei. Kurz darauf gab es einen Freistoß für die grün-weißen. Dochkoy sein Schuss wurde geblockt. Danach herrschte etwas Verwirrung im Strafraum und der Ball kam irgendwie zu Thamm, der sich die Chance zum 2:1 nicht nehmen ließ. Die Gäste monierten auf Abseits. Walternienburg/Güterglück schien nun voll von der Rolle. In Strafraumnähe wurde Koy der Ball in die Beine gespielt. Dieser drang in den Strafraumein, wurde bei seinem Abschluß noch behindert, sodass der Torhüter parieren konnte. Rodleben hatte inder Folge eine vielzahl an guten Freistoßmöglichkeiten. Doch alle Versuche wurden irgendwie im Strafraum geblockt, sodass keine Gefahr entstand. Nach einem solchen Block zog Große ab und einem Verteidiger sprang der Ball an die Hand. Der Schiedsrichter zögerte keine Sekunde und entschied auf Elfmeter. Oldie Christian Fräßdorf trat an und verwandelte sicher zum entscheidenden 3:1. Nach dem Tor kam es zu einer Rudelbildung um den Schiedsrichter, in dessen Folge Görisch mit Gelb-Rot des Feldes verwiesen wurde. Die Gäste waren nun angefressen und haderten mit jeder Entscheidung des Schiedsrichters. Kurz vor dem Ende ließ sich Tinaglia noch zu einer Dummheit hinreißen und beschimpfte den Referee als “blinde Sau” und sah zu recht die Rote Karte. Kurz darauf war Schluss. ” Es war keine starke Leistung, aber wichtig waren nur die drei Punkte um weiter den Abstand zu bewahren”, so Coach Jaenecke.

Kreisoberliga, 15. Spieltag

FSG Walternienburg/Güterglück - Vorwärts Dessau 2:1 (0:0)

Quelle: ASG Vorwärts Dessau

 

Schwacher Auftritt und Niederlage bei der FSG Walternienburg/Güterglück

 

Unsere ASG Vorwärts Dessau konnte ihrer Favoritenrolle im heutigen Punktspiel bei der FSG Walternienburg/Güterglück gerecht werden und verlor überraschend mit 1:2.

Im Gegensatz zu letzter Woche rückten P. Westendorf, St. Schädel und Th. Ebert wieder in die Anfangsformation.

In einer schwachen Kreisoberliga-Party hatte der Gastgeber zunächst mehr vom Spiel und die besseren Chancen. Diese konnte der heute verunsichert wirkende P. Breitmann jedoch klären. Unsere Mannschaft dagegen fand in den ersten 45 Minuten überhaupt nicht ins Spiel und ließ bei Temperaturen um den Gefrierpunkt die Laufbereitschaft vermissen. So fehlten den Ballführenden immer wieder Anspielstationen. Die einzige ASG-Chance in der ersten Halbzeit vergab T. Franzl. Sein Schuss wurde vom Keeper der FSG Walternienburg/Güterglück über die Latte gelenkt. So ging es mit einem torlosen Unentschieden in die Halbzeit.

Couragierter und bissiger begann unsere Mannschaft die zweite Halbzeit. Nach einem schönen Pass von T. Franzl scheiterte N. Frauendorf völlig frei an dem rechtzeitig aus dem Tor eilenden Keeper der Gastgeber. Danach verfiel unsere ASG wieder in ihr altes Schema und Torchancen waren auf beiden Seiten Fehlanzeige, so dass sich ein 0:0 Spiel abzeichnete. Doch In der 80. Minute beging T. Franzl ein völlig unnötiges Foulspiel, was einen Freistoß zur Folge hatte. Bei diesem sah unser Keeper, davor in der zweiten Halbzeit noch nicht geprüft, alles andere als gut aus. Den recht ungefährlichen Schuss ließ unsere Keeper beim Fangen durch die Hände gleiten und es stand 1:0 für die Gastgeber. Danach tat unser Gegner das einzig richtige und setzte unsere Defensive unter Druck. So köpfte unsere Mannschaft in der 84. Mannschaft in Bedrängnis auf das eigene Tor. Diesen Ball konnte unser Keeper mit einer tollen Parade zunächst abwehren. Den schon sicher geglaubten Ball konnte er jedoch nicht festhalten und J. Neumann staubte zum 2:0 ab. Nun endlich wachte unsere Mannschaft auf und warf alles nach vorne, was zugleich Torgefahr bedeutete. Nach einem Foulspiel an St. Schädel an der Grundlinie, bediente selbiger Spieler mit einer schönen Freistoßhereingabe K. Minning, welcher aus kurzer Distanz zum 2:1 traf, was dann auch der Endstand war.

Schade, die immerhin ca. 20 mit der Bahn angereisten ASG-Fans mit Zipfelmützen hätten sich sicher ein couragierteres Auftreten ihrer Mannschaft gewünscht. Diese nicht unverdiente Niederlage nur an unserem Keeper festzumachen ist aber zu einfach. Wenn man sich in 90 Minuten kaum Chancen erspielt, kann man auch kein Spiel gewinnen. Mit dieser 1:2 Niederlage endete für beide Mannschaften eine Serie. Die FSG Walternienburg/Güterglück konnte nach acht sieglosen Spielen wieder einen Sieg feiern, unsere Mannschaft verlor erstmals wieder nach fünf ungeschlagenen Spielen.

Da unser ärgster Verfolger Chemie Rodleben nicht über ein 0:0 beim DSV 97 hinauskam, bleibt unsere ASG Vorwärts Dessau zunächst Spitzenreiter. Gewinner dieser überraschenden Ergebnisse ist die SG Waldersee/Vockerode, die mit einem Spiel weniger bis auf zwei Punkte an unsere ASG heranrückt.

Nächsten Samstag, beim letzten Pflichtspiel in diesem Kalenderjahr kommt es zum absoluten Spitzenspiel in der Kreisoberliga. Dann empfängt unsere ASG Vorwärts Dessau den Tabellenzweiten und Ligafavoriten Chemie Rodleben. Dann wird man mit Sicherheit eine anders agierende ASG-Mannschaft erleben.

Kreisklasse, 10. Spieltag

FSG Walternienburg/Güterglück II. - Dessauer SV 97 III. 4:0 (0:0)

Quelle: Dessauer SV 97

 

Erste Hz stark, zweite schwach

 

Tja Sportfreunde,

So geht es manchmal. Eine Halbzeit lang sieht es so aus als ob das Defensivkonzept von Trainer Knappe aufzugehen scheint und dann bricht in der zweiten Halbzeit alles zusammen. Aber der Reihe nach.

Man spielte - aufgrund der personellen Situation - in einem ungewohnten 4-4-1-1 mit zwei eng stehenden Abwehrreihen. Zunächst ließ man den Gegner kommen. Man stand tief und war darauf bedacht nach Ballgewinn v.a. die Bälle zu halten und sich Stück für Stück aus der defensiven Grundhaltung zu lösen. Dadurch blieb es nicht aus, dass der Gastgeber zu vielversprechenden Offensivaktionen kam, allerdings in der 1.Hz ohne extrem gefährlich Torraumszenen, auch weil Torhüter Selka mehrfach sehr gut raus kam und Flanken runter pflückte. Und dann geschah es. Mitte der ersten Halbzeit kommen wir in des Gegners Strafraum. Pfund kommt an den Ball, dreht sich um die eigene Achse und bedient Sanders, der aus 13m abzieht, allerdings werfen sich gleich zwei FSG-Spieler dzwischen und vereiteln die einzige 100%ige in der ersten Hz. Kurz vor der Pause wäre unserem Lieblinsspieler aus Güterglück per Hacke beinahe noch der Führungstreffer gelungen, knappe am rechten Pfosten vorbei. Man war trotz fehlender Offensive, aber sehr guten Defensive zur Hz zufrieden und mahnte sich genau so weiter zu spielen.

Doch die 2.Hz war kaum fünf Minuten alt, da verliert Pfennigsdorf am Mittelkreis den Ball und der Gegner kommt schnell mit zwei guten Pässen in unseren Strafraum und erzielt den sehenswerten Führungstreffer.
Trotz des Rückstand schien die Mannschaft erstmal die Fassung zu behalten, wenngleich die Offensivbemühungen nach wie vor sperrlich ausfielen. In der 74.Minute dann der Genickbruch. Ein aus unserer Sicht irreguläres Tor, bei dem der Gegner gleich mehrfach im Abseits stand brachte die Gewissheit, dass hier heute nichts zu holen war, auch weil quasi direkt in der nächsten Szene auf 3:0 erhöht wurde. Sehr schöner Weitschuss. In der 84. Minute hatten wir zwar noch den Ehrentreffer auf dem Fuß, doch Pfennigsdorf und Rupp behindern sich gegenseitig beim Abschluss und wir bekommen im Gegenzug das vierte eingenetzt.

Fazit: In der 1.Hz stand man defensiv sehr gut, in der zweiten nicht mehr, und da über 90 Minuten fast keine Offensive stattgefunden hat, verlieren wir verdient, wenngleich aus unserer Sicht trotzdem zu hoch.

Kreisklasse, 6. Spieltag

FSG Walternienburg/Güterglück II. - Grün Weiß Dessau II. 3:1 (2:0)

Unglückliche Niederlage der Zweiten

FSG Walternienburg/Güterglück II – SG Grün-Weiß Dessau II: 3-1 (2-0)

Zum Samstagnachmittag machte sich unsere zweite Mannschaft auf den langen Weg nach Güterglück, um gegen den Tabellenzweiten anzutreten. Als Verstärkung durfte diesmal Max Franke mitfahren, der es sich nicht entgehen lassen wollte, gegen seinen Ex-Klub anzutreten.


1. Halbzeit:

Das Spiel begann mit einer Chancen für die Grün-Weißen, als sich Gaston Lippert auf der rechten Seite durchsetzen konnte und den Ball auf Jan Lyschik ablegte, dessen Schuss aber vom Torwart gehalten werden konnte. Wir waren die bessere Mannschaft, konnten aber kaum Torgefahr ausüben. Das Spiel war von vielen Fouls und Mittelfeldgeplänkel geprägt. In der 10. Minute ergab sich außer einem Torschuss von Christian Dubetz keine Chance. In der 16. Minute dann das überraschende Tor der Gastgeber. Ein Einwurf wird von Christoph Jelsch unglücklich auf unser Tor verlängert, Ingo Kühne verschätzt sich und der gegnerische Stürmer kommt bis zur Grundlinie, schiebt ihn in die Mitte, wo Maik Michlik den Ball nicht wegbekommt und der Stürmer schiebt ihn rein. Daraufhin flachte das Spiel zusehend ab und wieder gab es viele Fouls, die vom Schiedsrichter nicht geahndet wurden. In der 30. Minute dann das 2-0, wieder eingeleitet durch einen Einwurf und eine Verlängerung von Jelsch, der Stürmer kann den Ball annehmen und passt ihn auf seinen Mannschaftskollegen, der in verdächtiger Abseitsposition steht und ihn an Keeper Maik Keller vorbei ins Tor schiebt. Bis zur Halbzeit gab es dann noch zwei harmlose Freistöße der Walternienburger über unser Tor und somit ging es in die Halbzeit.

2. Halbzeit:
Zehn Minuten nach dem Halbzeitpfiff konnte unsere mitgereisten Fans auch endlich jubeln. Eine Ecke von Christoph Jelsch auf den Elfmeterpunkt springt an die Hand des Abwehrspielers und Jan Lyschik konnten den folgenden Elfmeter links unten verwandeln. Wir drückten danach auf den Ausgleich, unter anderem vergab Max Franke eine Chance, als er im Strafraum mit der Pike vorbeischoss. In der 62. wurde dann das Spiel entschieden. Freistoß von der Eckfahne für die Gastgeber auf den langen Pfosten, Maik Michlik verliert das Kopfballduell und der Stürmer verwandelt zum 3-1. In den nächsten Minuten plätscherte das Spiel vor sich hin, bis es noch zu einem Aufreger kam, als der Schiedsrichter eine Tätlichkeit an Maik Michlik übersah.

Stimmen zum Spiel:


Thomas Neumann: „Wir sind mit der robusten Gangart des Gegners nicht klar gekommen. Das dann noch gepaart mit einer streckenweise unglücklichen Schiedsrichterleistung und zu wenig erspielten Möglichkeiten hat dann den Unterschied gemacht. Im Umgang mit provokativen Gegenspielern könnten wir noch cleverer werden und auch öfter versuchen, einen Abschluss aus der zweiten Reihe zu suchen.“

Karsten Lange: „4 Torschüsse der Gegner! 3 Tore! Ein klares Abseitstor! Katastrophale Schiedsrichterleistung, da dieser sturzbetrunken war. Wir müssen unser Spiel spielen, das war heute zu wenig! Allerdings müssen wir nach einer Minute in Führung gehen, dann läuft das Spiel anders. Wir haben jetzt genug Punkte verschenkt! Ab nächsten Sonntag werden wir komplett anders auftreten.“

Ingo Kühne: „Wir haben scheiße gespielt und uns locken lassen, zu viel Zeit mit reden verbracht, statt uns auf das Spiel zu konzentrieren.“

Wir spielten in folgender Aufstellung:
Maik Keller – Maik Michlik, Ingo Kühne, Marco Gentner, Christoph Jelsch (ab 66. Minute Kevin Kupke), Karsten Lange – Frank Schneider, Gaston Lippert, Jan Lyschik, Max Franke- Christian Dubetz

Reserve: Roy Wehnl

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