SAISON 2016

FSG Walternienb./Gütergl.-1.FC Magdeburg (Traditionsteam) 1:10 (0:3)

Nach der protokollarischen Übergabe des Sportkomplexes in Walternienburg im vergangenen Jahr wurde der rekonstruierte Platz nun auch sportlich mit dem Spiel der Alten Herren der FSG gegen die Traditionsmannschaft des 1.FC Magdeburg eingeweiht. Ein enger Terminplan der Magdeburger hatte eine Begegnung bisher verhindert.

Nach 1995, damals hatte das Traditionsteam u.a. mit Streich, Pommerenke und Decker 5:3 gewonnen, traten mit Seguin und Mewes  noch zwei Spieler der damaligen Elf an. Bei den Walternienburgern waren Sens, Lorbeer, Tittel und Werner nach 21 Jahren erneut im Einsatz. Vor über 150 Zuschauern verlief die Anfangsphase sehr verhalten. Beide Abwehrreihen ließen keine zwingenden Torchancen zu. Als in der 18.Minute ein Angriff, in den sich auch Abwehrchef Kühl eingeschaltet hatte, gestoppt wurde, nutzten die Blau-Weißen einen schnellen Konter durch Baumann zur 0:1 Führung. Wenig später bekamen die Gäste einen berechtigten Foulstrafstoß durch Schiedsrichter Zepter zugesprochen, den Seguin routiniert zum 0:2 verwandelte. Weitere Tore verhinderte ein mehrfach glänzend parierender Torhüter Körner. In der 34. Minute musste aber auch er sich nach einem Schuss von Beyer aus Nahdistanz geschlagen geben, so dass es mit einem respektablen 0:3 in die Halbzeitpause ging.

Auch in der zweiten Spielhälfte dominierte wie erwartet die Traditionsmannschaft durch ihr präzises Kurzpassspiel und das konsequente Nutzen der Torchancen. Nach dem 0:4 und 0:5 durch Beyer und Prosovsky hatten die Gastgeber dann ihre besten Einschussmöglichkeiten. Nachdem Plantikow zunächst allein auf Torhüter Beer zulief und am rechten Torpfosten vorbeischoss, machte er es wenig später besser und passte auf Werner, der in der 51. Minute zum verdienten Ehrentreffer einschob. Danach versuchte die FSG weiter mit offensiven Aktionen den Zuschauern ein attraktives Spiel zu bieten, doch Mewes (2), Baumann, Altmann und Prest nutzten auf gegnerischer Seite jede sich bietende Tormöglichkeit konsequent mit weiteren Treffern zum 1:10. In der Schlussphase erspielte sich die Elf um Spielertrainer Tittel verheißungsvolle Torchancen, die, bei einem Blick für den besser postierten Mitspieler, durchaus zu einer Resultatsverbesserung hätten führen können.

 

Aufstellungen:

FSG: Körner, T. Kilz, Kaiser, Kühl, Hellmann, Lorbeer, Bittkau, Sens, Engelhardt, V. Kilz,     Beckmann, Sandmann, Kontzog, Neubert, Schulze, Plantikow, Werner, Herrmann, Tittel, Meyer

 

1.FCM: Beer, Schößler, Prest, Mewes, Döbbelin, Prosovsky, Seguin, Liesegang, Baumann, Beyer, Windelband, Altmann

 

SR: Andreas Zepter   SRA: Neele Mücke, Felix Baumgart

Blau-Weiß Loburg - FSG Walternienburg/Güterglück AH  5:0

Auf einem knochentrockenen Feld trafen sie aufeinander, die Nachfahren derer von Wulffen und die von der Nigenburg. Die Einheimischen, jünger und laufstärker, ihre Gegner, in die Jahre gekommen aber kampferfahren. Die ersten Attacken rollten auf die Kämpfer von der Nuthe zu, konnten aber noch abgewehrt werden. Doch dann Mitte des ersten Scharmützels konnte man das Bollwerk nach Stellungsfehlern überwinden und zweimal einlochen. Die wenigen Ausfälle der Gelb-Blauen wurden im Keim erstickt, da man es nicht schaffte nachzurücken. Zu allem Übel brachen bei zwei Kämpfern aus dem Slawenland alte Verletzungen auf, so dass sie im Lazarrett behandelt werden mussten. Im zweiten Kampfabschnitt warfen sich elf Unentwegte weiter ins Gefecht, wohlwissend, dass keine Entsatz eintreffen wird. Mutig und ausdauernd setzte man dem Gegner weiter zu. Großer Rückhalt war der Hüter des silbernen Rechtecks, der zunächst mehrfach Einschläge todesmutig verhinderte. Doch auch er musste im weiteren Verlauf des ungleichen Kampfes die Übermacht des Gegners anerkennen. Noch dreimal schlug es bei ihm ein, ohne dass man ihm eine Abwehrchance ließ. Nach Abschluss der Kampfhandlungen saß man dann noch friedlich beisammen und vertrug sich wieder, aber der jahrhundertealte innere Zorn bleibt.

Am kommenden Wochenende steht das nächste Gefecht an. In der heimischen Arena wird man auf die Kämpfer Kaiser Otto I. treffen. Der Feldherr von der Wasserburg, Uwe I hat verspochen, diesmal selbst die Rüstung anzulegen und in vorderster Reihe mit anzugreifen. Vor hoffentlich stattlicher Kulisse will man den übermächtigen Siegmund, genannt Keule,  Paule und Co. gegenübertreten. Ob man noch einige ausländische Söldner wegen des übervollen Lazaretts anwirbt, muss erst noch überlegt werden.

 

Aufstellung: Körner; Radtke; Kaiser; Werner; Miotke; Engelhardt; Bittkau; Sens; Kontzog; Beckmann; Eltz, Sandmann; Strauß

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